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Wasserball Oberliga - 5. Spieltag

27.04.2019

 

1. Männermannschaft behauptet sich an der Tabellenspitze und erspielt sich ein kleines Polster

 

Am vergangenen Samstag starteten die Wasserballer der ersten Mannschaft die Rückrunde in der Oberliga. Hierzu luden sie ihre Kontrahenten in die Neißestadt ein, um vor heimischem Publikum im Neißebad das Wasser zum Kochen zu bringen. An diesem fünften Spieltag waren insgesamt sechs Begegnungen angesetzt und die Lok-Männer selbst trafen auf die Thüringer Gastmannschaft, den Erfurter SSC, sowie den MSV Bautzen 04.

 

Zur Verteidigung des ersten Tabellenranges konnten die Lok-Männer an diesem Tag auf eine vollständig besetzte Auswechselbank zurückgreifen. Mit voller Kapelle ging es zu diesem Spieltag in beide Begegnungen, deren Ausgang keinesfalls gewiss war. Der SV hatte sich viel vorgenommen.

 

 

Erfurter SC - SV Lok Görlitz     8:13   (2:3; 2:3; 2:6; 2:1)

 

Die Gäste des Erfurter SSC, die diese Saison aus der Thüringen-Liga in die Sachsen-Liga wechselten, kannten die Männer bereits aus dem Hinspiel. Es ging zwar mit einem Sieg für Lok aus, aber war vor allem zu Beginn der Partie eine recht knappe Kiste. Schwimmstark und ballversiert war jeder von ihnen und so galt es, sie frühzeitig zu stören. Zudem mussten die Lok-Männer darauf achten, gleich von Beginn an mit hohem Tempo das Spiel an sich zu reißen und nicht wie teilweise üblich, das erste Viertel zu verschlafen.

 

Durch den Spielertrainer Steffen Hänisch darauf eingestellt und hochmotiviert trat man diesen Kampf an und zeigte Gegner sowie dem Gästen auf den Rängen, dass man diese Begegnung bestimmen wollte. Mit einem verwandelten Strafwurf folgte der erste Treffer. Erfurt hielt aber ordentlich dagegen und erzielte seinerseits viel zu einfach den Ausgleich - kurz darauf gingen sie in Führung. Schließlich erkämpfte sich erneut Lok einen Vorsprung, bevor die Thüringer, erneut viel zu leicht, wieder ausglichen.

Von da an aber hatten die Lok-Männer die Partie in der Hand. In der Abwehr wurde auf eine konsequentere Manndeckung umgestellt und somit das Erfurter Spiel gebrochen. Der Offensive gelang von Vornherein die gute Verwertung der Chancen. Dem SV gelang es bereits in Führung, ein Unterzahlspiel für sich zu entscheiden und diese nach einem sofortigen Konter auf 3:6 auszuweiten. Zur Halbzeit stand es 4:6.

 

Das Spiel schien irgendwie sicher. Und dennoch konnte es jeden Augenblick auch verloren gehen. Diesen Vorsprung von 2 Toren hielten beide Mannschaften ganze 4 Minuten lang, bevor mit einem cleveren Konter aus dem Spiel heraus der Knoten platzte. Mit dem 6:9 kam die Erlösung und der weitere Ausbau der Führung bis zum 6:12. Zwar hielten die Gäste auch im vierten Viertel weiter ordentlich dagegen und entschieden es gar ganz knapp für sich. Aber der Sieg war sicher und wurde mit dem Schlusspfiff beim stolzen 8:13 besiegelt. Ein gutes Omen für das zweite Spiel.

 

 

MSV Bautzen 04 - SV Lok Görlitz     8:17   (2:2; 1:7; 3:3; 2:5)

 

Das Spiel gegen den Lokalkontrahenten aus Bautzen ist stets eine enge Kiste. Jüngst das Hinspiel im vergangenen Monat konnten die Lok-Männer mit einem 8:7 nur knapp für sich entscheiden. Immer wieder besiegen sie auch den SV und das galt es an diesem Samstag zu vermeiden.

 

Gestärkt aus der ersten Partie kämpften die Neißestädter von der ersten Sekunde an und gerieten dennoch in Rückstand, glichen anschließend sofort wieder aus. Nach einem härteren Kampf im Angriff wurden die beiden Streithähne mit einer Rolle bzw. einer roten Karte des Wassers verwiesen. Die Görlitzer sind bekannt dafür, dass ihre Qualitäten sehr breit aufgestellt sind und jede Lücke sofort wieder geschlossen werden kann. Aber bei Bautzen erwischte es einen zentralen und für die Mannschaft wichtigen Spieler, deren Ausschluss sehr schmerzte. Ein Überzahltreffer den Spreestädter brachte sie noch einmal in Führung, bevor Lok zum 2:2 ausglich und in die Viertelpause ging.

Mit dem Wiederanpfiff begann der Torreigen der Görlitzer. Wie losgelöst konterten sie den MSV aus, standen in der Abwehr sicher, unterbanden ihre Zuspiele im Angriff beizeiten und brachten den Ball im gegnerischen Netz unter. Auf bis zu 3:9 zogen die Neißestädter in der ersten Halbzeit davon und bereiteten damit frühzeitig den zweiten Sieg dieses Spieltages vor.

 

Dass Bautzen nicht aufgibt, ist Lok bekannt. Sie hielten weiter ordentlich dagegen, konnten aber den Torvorsprung im weiteren Verlauf nicht mehr verringern. Nach dem ausgeglichenen dritten Viertel zum 6:12 schließlich war die Luft raus und die Gäste überließen dem Gastgeber das Feld. Der SV spielte letztlich die Begegnung ruhig zu Ende und triumphierte mit einem deutlichen 8:17 und sichert sich die Tabellenspitze.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (1), N. Hänisch (2), B. Schulz (4), S. Kotz (2), P. Schubert (5), Th. Köhring (4), M. Jackisch (5), N. Gayk (1), R. Funk (1), T. Burkert (1), F. Pilz (2), M. Lange (2)

 

 

1

SV Lok. Görlitz

15:  1

+50

2

SG Wasserball Auerbach/Netzschkau

10:  6

+9

3

USV TU Dresden

9:  7

0

4

Erfurter SSC

6:10

-3

5

HSG TH Leipzig II

6:10

-12

6

SWV TuR Dresden II

6:  6

-12

7

MSV Bautzen 04

2:14

-32

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Wasserball Oberliga - 5. Spieltag

 
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