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Wasserball U12 Löwenpokal in Leipzig

14. 11. 2021

Der SC DHfK Leipzig hatte zum Löwenpokal eingeladen - die Veranstalter nutzten jede machbare Option, um den Kindern trotz angespannter Corona-Lage ein Turnier zu ermöglichen und ihnen eine Belohnung für ihren Trainingsfleiß zu schaffen. Sechs Mannschaften nahmen teil. Für die jüngsten im Team des SV Lok Görlitz war es der allererste Wettkampf, aber auch die älteren hatten als Mannschaft bisher nur einmal (im Juli) bei einem Turnier zusammen gespielt. Somit stand das Wochenende in erster Linie unter dem Motto „Erfahrungen sammeln“, auch weil die Konkurrenz sehr stark war, unter anderem mit zwei Teams vom frisch gekürten deutschen Meister aus Nürnberg. Es bestätigte sich die Vermutung, dass der Auftaktgegner aus Zwickau die machbarste Aufgabe unter den Gegnern sein sollte.

Somit wurde das erste Spiel direkt zu einem Schlüsselspiel und entwickelte sich erwartet spannend mit wechselnden Führungen. Die Görlitzer konnten mit ihrer schwimmerischen Überlegenheit vor allem über die rechte Seite und Paul mehrere Treffer erzielen. Hinten war es vor allem Rico, der zahlreiche Angriffe der Zwickauer entschärfte und oftmals sofort den Konter einleitete. Doch viele Unachtsamkeiten der Görlitzer beim Zurückschwimmen nach vergebenen Chancen ermöglichten es den Muldestädtern das Spiel zu drehen. Mitte der zweiten Halbzeit wurde die Görlitzer Mannschaft aber im Kollektiv besser, stand in der Verteidigung sicherer und wurde vorn noch unberechenbarer, weil sich auch Alfred über die linke Seite oft durchsetzen konnte. In der letzten Spielminute gelang der umjubelte Siegtreffer zum 11 zu 10.

Nur wenige Minuten später mussten die erschöpften Lok-Jungs sofort wieder ran, diesmal gegen die zweite Mannschaft aus Nürnberg (die fast dasselbe Niveau hatte wie die erste Garde). Die Franken waren zwar auch direkt zuvor im Einsatz gewesen, hatten aber dank ihrer körperlichen, schwimmerischen und technischen Überlegenheit keine Mühe, das Spiel zu gewinnen. Immerhin konnte Lok zwei Treffer erzielen und nutzte diese Partie, um auch den jüngeren im Team erste Einsatzzeiten zu geben.

Die Lok-Mannschaft blieb noch etwas länger in der Halle und nutzte die Chance, sich ein Zweitligaspiel der Männer anzusehen, welches jedoch für die meisten Jungs nicht so lehrreich wie erhofft war („Da schwimmen wir ja schneller!“). Das bestellte Essen zum Abend war eher ein Reinfall, die Unterkunft aber schön, die Nachtruhe wurde fast pünktlich eingehalten. Für ein Zimmer endete die Nacht eher als geplant, denn der Wecker-Steller hatte sich um 2 Stunden in der Zeit vergriffen.

Der zweite Wettkampftag sah für unsere Jungs einen äußerst straffen Spielplan mit unzumutbaren vier Spielen innerhalb von fünf Stunden vor. Im Hinblick auf das wichtige Finalspiel am Ende wurde deshalb von Beginn an durchgewechselt, um wenigstens noch ein paar Körner für den Nachmittag zu sparen. Das erste Spiel gegen Nürnberg I endete zwar mit der erwartet hohen Niederlage, allerdings konnten unsere Jungs hier noch hin und wieder gegenhalten und eigene Akzente setzen. Direkt im Anschluss folgte dagegen ein ziemlich trostloses Spiel. Gegen die ausgeruhte und ohnehin favorisierte Mannschaft aus Auerbach/Netzschkau konnten die Lok-Jungs keinen Widerstand leisten, verloren leichte Bälle und kassierten die höchste Niederlage des Turniers. Nach einer etwas längeren Erholungspause wartete das Team aus Leipzig. Hier hielten die Görlitzer wieder besser mit, mussten sich jedoch abermals deutlich geschlagen geben.

Die letzten Begegnungen der Vorrunde brachten also keine große Überraschung hervor – nun galt es, den Fokus auf das entscheidende Spiel um Platz 5 zu richten. Gegner waren die sechstplatzierten Zwickauer, welche am Samstag bereits einmal bezwungen worden waren. Dieser Sieg sollte trotz schwerer Arme und Beine unbedingt wiederholt werden. Mit einer geschlossenen Teamleistung und unbändigem Willen konnte dies auch geschafft werden. Einige Lok-Jungs zeigten Kämpferqualitäten, die man im Training noch nie gesehen hatte. (Unglaublich, was möglich ist, wenn es mal um was geht!) Endstand: 11 zu 7 für Görlitz, und damit ein erfolgreicher Abschluss des Turniers.

Endstand:

  1. Post SV Nürnberg I
  2. Post SV Nürnberg II
  3. SC DHfK Leipzig
  4. SG Wasserball Auerbach/Netzschkau
  5. SV Lok Görlitz
  6. SV Zwickau 04

Für Lok Görlitz spielten: Valentin Großmann, Paul Rönitz, Adrian Mai, Alfred Schubert, Rico Funk, Elias Filippov, Justus Thiel, Ole Lach, Tobias Krug, Max Rabe, Lennard Schwar, Gustav Schlichting

Im Rahmen des Turniers konnten vier Görlitzer ihre Kampfrichterausbildung erfolgreich abschließen. Glückwunsch an Emilia Grass, Niclas Gayk, Alexander Arndt und Karl Ludewig zur bestandenen Prüfung und danke für Euren Einsatz!

 

Bild zur Meldung: WB U12 Löwenpokal

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