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Abteilung Wasserball

Wasserball GörlitzWasserball ist eine abwechslungsreiche Sportart, für die Athletik und gutes schwimmerisches Können   notwendig sind. Für Kinder ab 10 Jahren, die sich sicher und gerne im Wasser bewegen und Spaß an einer Ballsportart haben, bieten wir das Training in unserer Nachwuchsmannschaft an. Interessenten für ein Probetraining melden sich bitte über die Geschäftsstelle:   (Ringolf Herzog, Tel. 0173/8601107).

 

Unsere zwei Männermannschaften spielen erfolgreich in der Oberliga Sachsen bzw. in der Bezirksliga Dresden. Bei den regelmäßigen Punktspielen im Görlitzer Neiße-Bad kann sich jeder als Zuschauer von unserer interessanten Sportart begeistern lassen.

 

Wasserball 1 Wasserball 5
Wasserball 3 Wasserball 4


Veranstaltungen


25.04.​2020
Wasserball Oberliga in Görlitz abgesagt
Veranstalter: Sächsischer Schwimmverband e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz ... [mehr]
 
26.04.​2020
Wasserball Offene Bezirksmeisterschaft Südwestsachsen U14 1. Spieltag in Chemnitz
Bezirksmeisterschaft Jugend SWS 2020 – 1.Spieltag ... [mehr]
 
02.05.​2020
Wasserball Landesmeisterschaft U14 in Görlitz
U14 Landesmeisterschaft 2019/2020 Spieltag 5 Datum: 02.05.2020 ... [mehr]
 
17.05.​2020
Wasserball Offene Bezirksmeisterschaft Südwestsachsen U14 2. Spieltag in Plauen
Bezirksmeisterschaft Jugend SWS 2020 – 2.Spieltag ... [mehr]
 
07.06.​2020
Wasserball Landesmeisterschaft U14 in Zwickau
U14 Landesmeisterschaft 2019/20 Spieltag 6 Datum: 07.06.2020 ... [mehr]
 
13.06.​2020
Kreis-Kinder- und Jugendspiele Wasserball Jg.06-10 in Görlitz
Veranstalter: Oberlausitzer Kreissportbund e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz ... [mehr]
 
28.06.​2020
Wasserball Landesmeisterschaft U14 in Netzschkau
U14 Landesmeisterschaft 2019/2020 Spieltag 7 Datum: 28.06.2020 ... [mehr]
 
05.07.​2020
 
19.07.​2020 bis
24.07.​2020
Sportferienwoche Jg.09-06 in Plön (Schleswig-Holstein)
Zu unserer Sportferienwoche fahren wir 2020 in der ersten Sommerferienwoche nach ... [mehr]
 
12.09.​2020 bis
13.09.​2020
Wasserball U14 Pincher-Pokal in Plauen
Jahrgang 2007 und jünger 2019 haben wir die Erstauflage des Pincher-Pokals gewonnen und ... [mehr]
 
03.10.​2020
Wasserball Bezirkspokal in Görlitz
Veranstalter: Schwimmbezirk Dresden e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz e.V. Veranstaltungsort: ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Kinder malen und gestalten Bilder zum Thema "Mein Sport beim SV Lok"

(19. 03. 2020)

Hallo Kinder,

leider können wir uns ja im Moment in unseren Schwimm- und Sportgruppen nicht treffen.

Sicher gibt es schon jetzt ein paar Momente, wo ihr Euch nach dem Sport mit Euren Freunden im Verein sehnt? Dann vertreibt Euch die Zeit doch damit, mal ein schönes buntes Bild zu malen oder zu gestalten – auf dem ihr vielleicht selbst darauf zu sehen seid, zum Beispiel beim Schwimmen, bei einer Übung in der Turnhalle oder ähnlichem. Aber es kann auch etwas anderes sein, an was ihr Euch gerne erinnert.

Wenn das Bild gut gelungen ist, lasst es von Euren Eltern einscannen oder fotografieren und sendet es per E-Mail an info@sv-lok-goerlitz.de oder im Original an die Vereinsgeschäftsstelle, Lutherstr. 15.

Die schönsten Bilder zeigen wir auf unserer Homepage und (mindestens) fünf Gewinner erhalten ein kleine Überraschung!

Euch viel Spaß dabei und ich freue mich auf viele schöne Bilder!

Viele Grüße

Ringolf Herzog

E-Mail: info@sv-lok-goerlitz.de

 

Foto zur Meldung: Kinder malen und gestalten Bilder zum Thema "Mein Sport beim SV Lok"
Foto: Kinder malen und gestalten Bilder zum Thema "Mein Sport beim SV Lok"

Grüße eines Lok-Sportlers aus Italien

(16. 03. 2020)

Zur Unterhaltung aller, die gerade schulfrei haben oder sich wegen des fehlenden Trainings zuhause langweilen, berichte ich hier aus der Corona-Hochburg Italien. Seit vier Wochen lebe ich in Florenz und werde hier für ein Semester in meinem Studium bleiben, also ein knappes halbes Jahr.

Da ich unmöglich für eine derart lange Zeit auf Chlorwasser verzichten kann (und das Meer zu weit weg ist), habe ich mich bereits vor meiner Ankunft auf die Suche nach einem Schwimmverein in Florenz begeben. Allerdings hat dies eine Weile gedauert. Es gibt hier keinen Verein, der Schwimmen, Wasserball und weitere Aktivitäten als Komplettpaket zur Verfügung stellt. Ich habe im Netz mehrere Vereine und Schwimmhallen in Florenz gefunden. Auf E-Mail-Anfragen bekam ich jedoch erst einmal gar keine Antworten, auch auf den jeweiligen Internetseiten fand ich nur wenige Informationen. Eine so aktuelle Homepage wie der SV Lok hat eben auch nicht jeder.

Ich musste also fast alles vor Ort erfragen. In einer Schwimmhalle, wo ich mich erkundigt habe, dürfen Erwachsene abends für 7 Euro (pro Einheit!) ca. 45-60 Minuten unter Anleitung schwimmen, aber eine richtige Trainingsgruppe (wie unsere Masters) schien das irgendwie nicht zu sein. Bei dem Florentiner Leistungssportverein, wo sogar international startende Schwimmer und Erstligawasserballer trainieren, durfte ich meine Schwimmkünste in einem Probetraining zur Schau stellen. Es hätte dort sogar eine passende Gruppe für mich gegeben (die trainieren 5-mal pro Woche nachmittags für jeweils 2 Stunden), aber ich will es in meinem Auslandssemester ja nicht gleich mit dem Pensum übertreiben ;)

Letztendlich bin ich bei einem Amateur-Wasserballverein gelandet, wo ich dreimal pro Woche anderthalb Stunden trainieren und mitspielen kann. Zu einem Preis von 60 Euro pro Monat (!), das ist für italienische Verhältnisse aber noch vergleichsweise wenig. Da wird einem erst bewusst, wie günstig man in Deutschland in Sportvereinen aktiv sein kann. Das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit an den Beckenrand stellen oder andere Aufgaben übernehmen, gibt es fast nur in Deutschland, in anderen Ländern wie Italien nicht.

Wegen Epidemie-Gründen ist nun ja aber seit über einer Woche allerdings schon Hausarrest für ganz Italien angesagt. Schwimmhallen und Sportanlagen sind geschlossen, ebenso fast alle Geschäfte (ausgenommen sind Supermärkte, Tankstellen, Apotheken, Post und Banken). Dementsprechend halte ich mich mit (fast täglichem) Athletiktraining in den eigenen vier Wänden fit, Joggen gehen ist auch noch erlaubt. Mir wurden von meinen früheren Trainern so viele Athletik-, Kraft-, Körperspannungs-, Lockerungs- und Dehnungsübungen vermittelt, dass es (zumindest in dieser Hinsicht) nicht langweilig werden kann ;) Trotzdem hoffe ich natürlich, dass in ein paar Wochen die gesellschaftlichen Einschränkungen reduziert werden und allmählich Normalität zurückkehrt.

Nun ist in Deutschland eine größtenteils identische Entwicklung - nur zeitversetzt - zu beobachten. Daher wünsche ich auch allen in Deutschland viel Gesundheit und Durchhaltevermögen. Nutzt die Zeit auch ohne Schwimmhalle :)

Viele Grüße sendet Jörn Herzog

oder auch: der differenzierende Doktorfisch (wie ich im Freizeitlager 2016 getauft wurde)

Foto zur Meldung: Grüße eines Lok-Sportlers aus Italien
Foto: Grüße eines Lok-Sportlers aus Italien

Kein Trainingsbetrieb für alle Übungsgruppen ab Montag, 16.03.2020

(15. 03. 2020)

Auf Grund der Schließung der Sportstätten ruht ab Montag, den 16.03.2020 bis auf weiteres der Trainingsbetrieb in unserem Verein für alle Übungsgruppen.

 

Sobald sich neue Informationen ergeben und eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes möglich ist, werden wir per E-Mail sowie auf unserer Homepage informieren.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Kein Trainingsbetrieb für alle Übungsgruppen ab Montag, 16.03.2020
Foto: Kein Trainingsbetrieb für alle Übungsgruppen ab Montag, 16.03.2020

Vielen Dank an alle Sammler bei "Scheine für Vereine"!

(03. 03. 2020)

Mit dem Erlös aus der REWE-Aktion "Scheine für Vereine", bei der viele unserer Mitglieder und Eltern fleißig gesammelt haben, konnten wir uns aus dem Katalog nun für über 2.000 Prämienscheine etwas aussuchen. Die zwei transportablen Klapptore standen schon lange auf unserer "Wunschliste", um für unsere Kinder bei den Aktivitäten außerhalb des Wassers, bei Athletiktraining oder Ferienfreizeit, die Möglichkeit zum Beispiel zum Fußballspielen zu bieten. Das mobile Beschallungsgerät war außerdem noch drin und wird uns bei so mancher Vereinsveranstaltung nützlich sein.

Vielen Dank nochmal an alle, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben! 

Foto zur Meldung: Vielen Dank an alle Sammler bei "Scheine für Vereine"!
Foto: Vielen Dank an alle Sammler bei "Scheine für Vereine"!

SV Lok-Schwimmer für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert - jetzt per Online-Voting abstimmen!

(07. 02. 2020)

Sebastian Illing ist für die diesjährige Wahl zum Sportler des Jahres des Landkreises Görlitz nominiert. Als dreifacher Sieger über die 50-Meter-Sprintstrecken bei den Offenen Landesmeisterschaften der Masters vertritt er damit unseren Verein bei dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion für den regionalen Sport.

Die Wahl erfolgt zu 50% mit einem Online-Voting: über den Link könnt ihr abstimmen und unseren Kandidaten unterstützen. 

Foto zur Meldung: SV Lok-Schwimmer für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert - jetzt per Online-Voting abstimmen!
Foto: Kandidatenvorstellung in der Sächsischen Zeitung vom 14.02.2020

Wasserball U14 Landesmeisterschaft - 1. Spieltag

(02. 02. 2020)

Unser U14-Team startete heute in die sächsische Landesmeisterschaft. Am ersten Spieltag musste gegen den Gastgeber aus Chemnitz eine deutliche Niederlage hingenommen werden, aber gegen den SWV Plauen konnte ein ebenso hoher Sieg und damit die ersten Punkte eingefahren werden. Beide Resultate waren so in etwa zu erwarten.

Die Chemnitzer sind uns mittlerweile durch ihr viel häufigeres Training leistungsmäßig enteilt, trotzdem fiel das Ergebnis  von 0:18 etwas zu hoch aus, weil die Lok-Jungs im Angriff zu harmlos waren und sich nicht mit Toren belohnten. Die Gegentore wurden meist durch Konter kassiert.

Gegen Plauen waren alle Jungs von Anfang bis Ende hochmotiviert, einen möglicht deutlichen Sieg zu erzielen. Durch schnelles Abschwimmen kamen sie oft schnell in die gegnerische Hälfte, doch erwiesen sie sich auch in dieser Partie vor dem Tor oftmals nicht nervenstark genug, gerade bei Überzahlsituationen. Auch hier hätte das Ergebnis von 20:2 noch höher für die Görlitzer ausfallen müssen.

Insgesamt spiegelt die Punkteausbeute jedoch den derzeitigen Leistungsstand wider. Die spannenden Spiele kommen noch.

 

Lok Görlitz spielte mit:

Nico Kretschmer, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Gustav Brendler, George Jiji, Aryan-Elias Neu, Paul Engmann, Konrad Lehmann

Foto zur Meldung: Wasserball U14 Landesmeisterschaft - 1. Spieltag
Foto: Wasserball U14 Landesmeisterschaft - 1. Spieltag

Wasserball Oberliga - 3. Spieltag

(01. 02. 2020)

Görlitzer Wasserballer lassen im Spitzenspiel Federn

 

 

Nach den beiden äußerst erfolgreichen Partien vor 2 Wochen, in denen sich die Görlitzer gegen die beiden Dresdener Mannschaften mit grandiosen Ergebnissen von 11:29 und 9:22 behaupten konnten, standen nun am Samstag die nächsten Begegnungen auf dem Spielplan. Entsprechend hoch motiviert empfing der SV zu Hause im Neißebad die jeweils zweiten Mannschaften aus Zwickau sowie Leipzig. Beide Vereine behaupten sich seit Jahren mit ihren ersten Garden erfolgreich in der 2. Wasserball-Liga Ost und können mit ihrem Kader sowie auch in den Trainingsspielen ein wenig davon profitieren. Es standen demnach vor heimischer Kulisse ordentliche Herausforderungen auf dem Plan.

 

 

SV Lok Görlitz - SV Zwickau von 1904 II     16:18   (3:4; 5:5, 2:5; 6:4)

 

Das schwerste Spiel des Tages war gleich als erstes angesetzt - gegen Zwickau. Diese spielten gleich mit 3 wichtigen Akteuren, die es bestmöglich in Zaum zu halten galt. Zudem war Lok darauf eingestellt, dass es ein sehr schnelles schwimmstarkes Spiel wird. Es hieß auf zu einfache Herausstellungen beim Zurückschwimmen zu achten, bei Abschluss der Angriffe sofort die Rückwärtsbewegung zu starten und natürlich die eher geringeren Chancen im Angriff auch effizient zu nutzen.

 

Und es ging sofort heiß her im Becken, Angriff und Gegenangriff wechselten sich ab. Der Gegner spielte diesmal Zone und stellte sich in der Defensive kompakt vor seinem Tor auf. Die weiter weg aufgestellten Spieler ließ er relativ frei stehen, ermöglichte wenig Raum zum Querschwimmen sowie Kreuzen und sicherte eng den eigenen Kasten. Nachdem Lok einen Treffer kassieren musste, gelang Maik Lange mit einem Fernwurf der Anschluss. Immer wieder wechselte sich die führende Mannschaft ab und keiner konnte sich nennenswert absetzen. Beim 3:4 ging es in die erste Pause.

Es schien, als sei Zwickau ein klein wenig die stärkere Mannschaft, aber die Lok-Männer hielten ordentlich dagegen. Insgesamt gelang es ihnen aber zu wenig, im Angriff die kleinen Lücken durch Fernwürfe zu nutzen. Die Chancenverwertung insgesamt ließ etwas zu wünschen übrig und ein wenig fehlendes Glück gesellte sich hinzu. Im Gegenzug aber gelang es dem Gegner in dieser kräftezehrenden Partie irgendwie leichter den Ball im Görlitzer Tor unterzubringen. Die führenden Mannschaften wechselten sich weiterhin ab und Lok lag sogar mal 2 Tore zurück. Letztlich endete das Viertel aber unentschieden und man erkämpfte sich den Halbzeitstand von 8:9.

 

Zwickau spielte in der Defensive durchweg in kompakter Zonendeckung. Daher gelang es den Görlitzern nur selten, über Centeranspiele Herausstellungen zu provozieren. Der Gegner aber schwamm öfter quer, erzielte dadurch seine Überzahlspiele und nutzte sie auch konsequent. Abgesehen davon, dass die Neißestädter seit jeher Schwierigkeiten mit ihrem dritten Viertel haben, rieb sich die Mannschaft ein wenig an diesen Entscheidungen auf. Zwickau erzielte dadurch die 3-Tore-Führung, bevor Matthias Jackisch wegen Meckerns des Beckens verwiesen wurde. Mit 5:2 endete schließlich diese etwas konfuse Phase.

Mit 10:14 starteten die Görlitzer in den letzten Spielabschnitt und wollten sich, besonders vor heimischem Publikum, noch lange nicht geschlagen geben. Sie hielten schwimmstark dagegen, spielten konzentriert weiter und nutzten nun öfter ihre Chancen. In Unterzahl fiel es weiterhin schwer, aber auch die eigenen Überzahlen konnten sie verwandeln. Mit etwas mehr Ruhe im Becken fanden sie auch wieder ins Spiel zurück und kämpften sich gar bis auf 15:16 heran. Es wurde noch einmal spannend. Am Ende aber reichte der Viertel-Gewinn von 6:4 leider nicht mehr aus, um das Spiel noch zu drehen. In einem letztlich doch hervorragenden Spitzenspiel um den Titel der Oberliga mussten sich die Lok-Männer knapp mit 16:18 geschlagen geben.

 

 

SV Lok Görlitz – HSG TH Leipzig II     21:15   (8:4; 5:3, 6:4; 2:4)

 

Das zweite Spiel des Tages sollte die leichtere der beiden Partien werden. Die zweite Garde aus Leipzig ist aber immer für knappe Begegnungen gut und hat den Görlitzern auch schon zu Hause an der Neiße Punkte abjagen können. Man muss also immer auf der Hut sein. Zwei der Leipziger Spielmacher aber waren diesmal nicht mit angereist und so sollte das Augenmerk auf einen besonderen Spieler aus der Torschützenliste gelegt werden.

 

Aber eben dies gelang den Lok-Männern nur gering. Nur kleinste Fehler der Abwehr wusste dieser Leipziger Spieler zu nutzen und versenkte vor allem in der Anfangsphase den Ball äußerst sicher. Das Görlitzer Tor hütete nun der Ersatzkeeper Gerd Hoffmann und der bisherige Keeper Eric Maetschke unterstützte die Mannschaft als Mittelfeldspieler. In der Offensive gelang es Lok regelmäßig für sich zu punkten und die Führung der Partie war zu keiner Zeit in Gefahr. Dennoch aber zeigte sich das Angriffsspiel eher zäh mit wenig Spielfluss und war ebenfalls von einer geringeren Chancenverwertung geprägt. Es wirkte verkrampft und es wurde weniger geschwommen sowie gekreuzt als vorgenommen. Viertel eins endete deutlich mit 8:4 und Viertel zwei bei 13:7.

 

Das Spiel war keine schöne Begegnung und hätte eigentlich viel deutlicher ausfallen müssen. Aber die Lok-Männer taten sich ohne Ausnahmen schwer. Im Angriff fanden viele Bälle nicht ins Netz und die Defensive hatte immer wieder einige Abstimmungsprobleme. Das Viertel endete etwas knapp mit 6:4 aber beim ungefährdeten Spielstand von 19:11.

Vielleicht war nun etwas die Luft raus oder die Kräfte ein wenig am Limit. Auf jeden Fall fehlte es weiter an Konzentration. Denn den letzten Abschnitt gaben die Gastgeber mit 2:4 sogar an die Leipziger ab. Den wichtigsten Gegenspieler hielte Lok gut in Zaum, doch ein anderer Gegner erzielte nun den ein oder anderen Treffer. Mit Schlusspfiff aber stand ein 21:15 auf der Anzeigetafel. Ein sicheres Ergebnis für ein eigenartiges Spiel - und zwei Punkte für das Konto.

 

 

Es spielten: G. Hoffmann (Tor), St. Hänisch (4), N. Hänisch (1), B. Schulz (3), R. Zschippang, P. Schubert (7), Th. Köhring (6), M. Jackisch, E. Maetschke (2), N. Gayk (7), R. Funk (2), Fl. Pilz, R. Jenkner, J. Schubert (1), M. Lange (4)

 

 

Zum nächsten Spieltag reist die erste Mannschaft am 15.03.2020 nach Zwickau. Der nächste Heimspieltag findet am 25.04.2020 statt. Also Termin bitte schon mal vormerken.

 

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - 3. Spieltag
Foto: Wasserball Oberliga - 3. Spieltag

Wasserball Oberliga - 2. Spieltag

(19. 01. 2020)

 

Paukenschlag in der Messestadt - Görlitzer Wasserballer schwimmen Dresdener Mannschaften nieder

 

 

Als Zweitplatzierter reisten die Görlitzer am vergangenen Sonntag in die Messestadt Leipzig. Zwar hatten sie alle ihrer bisherigen beiden Punktspiele klar für sich entscheiden können, aber beide Dresdener Mannschaften sowie die Leipziger haben bereits zwei Spieltage absolviert - und damit 4 Spiele. Dennoch wollte Lok an diesem Wochenende gern die gewohnte Tabellenspitze erklimmen, vor allem da die Partien gegen eben diese Dresdener Mannschaften angesetzt waren. Kein einfaches Unterfangen - aber durchaus möglich.

 

Der Trainingseifer der Neißestädter ist ungebrochen hoch. Zum einen machen die bekannten Regeländerungen die Partien immer schneller und zum anderen sind beide Gegner aus der Landeshauptstadt bekannt für ihre schwimmstarken Spiele. Die Lokmänner mussten dafür erneut ihren Ersatzkeeper Gerd Hoffmann aquirieren, da der Stammkeeper wieder arbeitstechnisch verhindert war. Verstärkung erfuhr des SV zudem durch den bisherigen Stammspieler Jens Schubert, der nach einer längeren Verletzungspause wieder angreifen möchte. Es blieb spannend.

 

 

USV TU Dresden - SV Lok Görlitz     11:29   (2:9; 2:6, 2:7; 5:7)

 

Die USV TU Dresden, eine Mannschaft gemischt aus schwimmstarken und erfahrenen Wasserballspielern, spielt regelmäßig um den Sachsenmeister-Titel mit und trägt immer wieder zu spannenden Begegnungen bei. So war es in der kleinen 25-Meter-Halle mit dem schmaleren Becken besonders wichtig, von Beginn an mitzuhalten und gar nicht erst in Rückstand zu geraten.

 

Doch was dann im Wasser zu  sehen war, übertraf alle Erwartungen. Die Görlitzer hielten nicht nur mit, sondern hielten das Zepter von Anfang an vollständig in der Hand. Es war ein Traum zuzusehen, wie sie den Gegner regelrecht schwindelig spielten, mit sehr hohem Tempo konterten und angriffen, schnelle Pässe zu den freien Mitspielern fanden und die Bälle ruck zuck im gegnerischen Netz landeten. Der geschlossene Abwehrverbund von Lok dagegen hielt den Angriffen von TU regelmäßig stand, wechselte bei kreuzenden Schwimmern zügig und einfach durch, der Keeper hielt grandios das eigene Tor sauber und man spielte sich nahezu in Trance. Nach dem zaghaften 1:0 für Dresden stand als Nächstes ein 1:8 auf der Anzeigetafel, was sicherlich auch durch den Ausschluss des Dresdener Spielmachers Sebastian Halgasch nach nur 5,5 Minuten unterstützt wurde. Überzahlspiele wurden routiniert verwandelt, bei Spielen in Unterzahl der Ball zurückgekämpft. Teilweise waren die Görlitzer kaum wiederzuerkennen. Auf jeden Fall erweckte der Halbzeitstand von 4:15 die Lust auf mehr.

 

Und genau das war jedem einzelnen Spieler im Wasser sowie auf der Bank anzusehen. In geschlossener Mannschaftsleistung ging es auch nach der Pause genau so weiter, wie es begonnen hatte. Mit zügigen Wechseln wurde die Geschwindigkeit des Spiels hoch gehalten und dem Gegner kaum Chancen gelassen. Und so schaltete man beim unfassbaren Viertelstand von 6:22 unbewusst einen Gang zurück, siegte grandios sowie völlig unerwartet mit 11:29 und bereitete sich auf die zweite Begegnung vor.

 

 

SWV TuR Dresden II - SV Lok Görlitz     9:22   (2:5; 1:6, 4:6; 2:5)

 

Gegen die zweite Mannschaft von TuR Dresden ist ebenfalls alles möglich. Das eine Mal gewinnen sie, die anderen Male die Lok-Männer. Mit großem Aufgebot war sie in die Messestadt gereist und wollten unter ihrem Trainer, dem ehemaligen Görlitzer Tino Ressel, die Tabellenspitze besetzen. Aber die Rechnung hatten sie ohne die an diesem Tag grandios aufspielenden Neißestädter gemacht. Denn diese konnten ihre fabelhafte Verfassung über die etwas kürzere Pause zwischen den Spielen retten. Man rechnete mit wesentlich schnelleren Dresdenern, routinierten Hasen der höheren Liga und etwas mehr körperlicher Gegenwehr. Doch es hatte den Anschein, als wurde die erste Partie einfach nur fortgesetzt.

 

Das zweite Spiel glich dem ersten, was gegen diesen noch stärkeren Gegner eigentlich noch weniger zu erwarten war. Aber es machte unendlich viel Spaß. Görlitz zeigte Wasserball vom Feinsten und spielte erneut in Höchstform. Das 2:5 zur ersten Pause führte erstmal zu einer sicheren Führung, aber das 3:11 zur Halbzeit war bereits die Entscheidung. Dabei stachelte sich Dresden immer wieder an den Unparteiischen auf und spielte dadurch unruhig sowie hektisch. Lok blieb gelassen, spielte zwar schneller aber überlegt und erfolgreich.

 

Woran es genau lag, kann keiner der Anwesenden sagen. Aber der SV war an diesem Tag einfach unschlagbar. Gehaltene Strafwürfe, tolle Balleroberungen der Centerverteidiger, zügige Konterspiele, errungene Herausstellungen, Torerfolge und und und. Alles gelang einfach und konnte ewig so weitergehen. Das dritte Viertel endete bei unfassbaren 7:17 und die Begegnung bei unglaublichen 9:22. So reisten die Männer feiernd wieder zu Hause an die Neiße und freuen sich als Tabellenführer (mit zwei Spielen weniger) auf die nächsten Partien.

 

Es spielten: G. Hoffmann (Tor), St. Hänisch (4), N. Hänisch (6), B. Schulz (4), R. Zschippang, P. Schubert (10), Th. Köhring (4), M. Jackisch (10), N. Gayk (4), R. Funk (5), R. Jenkner, J. Schubert (2), M. Lange (2)

 

 

Am 01.02.2020 empfängt der SV Lok Görlitz zu Hause die jeweils zweiten Mannschaften aus Leipzig und Zwickau. Alle Wasserballinteressierten sind herzlich eingeladen.

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - 2. Spieltag
Foto: Wasserball Oberliga - 2. Spieltag

Unser neuer Vereinsbus ist da! - Autohaus Stöckel weiterhin Sponsor

(17. 01. 2020)

Nachdem uns unser Hyundai fast neun Jahre lang zu den vielen Wettkämpfen und Trainingslagern treue Dienste geleistet hat, haben wir nun einen neuen Vereins-Kleinbus:

ein geräumiger Ford-9-Sitzer wird uns künftig zu unseren Fahrten befördern, schick gekennzeichnet mit unserem (neuen) Vereinslogo. Auch unser langjähriger Sponsor, das Autohaus Stöckel, bleibt uns mit dem neuen Bus erhalten. Der Geschäftsführer des Autohauses, Bernd-Rüdiger Stöckel übergab den Ford an unseren Verein und wünschte allzeit "Gute Fahrt".

Foto zur Meldung: Unser neuer Vereinsbus ist da! - Autohaus Stöckel weiterhin Sponsor
Foto: Unser neuer Vereinsbus ist da! - Autohaus Stöckel weiterhin Sponsor

70 Jahre Lok Görlitz - Vereinsfest am 11.07.2020

In diesem Jahr feiern wir als „Lok Görlitz“ unser 70-jähriges Bestehen. Mit etwas Stolz können wir auf diese lange Geschichte und die jüngst erreichten Ergebnisse zurückschauen.

Nach einem deutlichen Mitgliederzuwachs in den letzten zehn Jahren ist es uns zum Beginn dieses Jubiläumsjahres gelungen, der mitgliederstärkste Sportverein in der Stadt Görlitz zu sein!

Dies und einige weitere Ausschnitte aus unseren Vereinsaktivitäten und den erreichten sportlichen Ergebnissen zeigt unser diesjähriger „Jahresrückblick 2019“.

 

Am 11.07.2020 wollen wir mit den Vereinsmitgliedern und ihren Familien im Neiße-Bad unser Vereinsfest zum 70-jährigen Jubiläum feiern. Am besten jetzt schon diesen Sonnabendnachmittag im Kalender eintragen!

 

Neben Spiel und Spaß im Wasser (und bei schönem Wetter auch draußen), Musik und einem leckeren Brunch-Büffet wollen wir Vorführungen und lustige Wettbewerbe sehen, die zeigen, was unseren Verein heute ausmacht!

Über Ideen und Vorschläge zur Ausgestaltung freuen wir uns – diese bitte mit Ringolf Herzog absprechen (Tel. 0173/8601107 – E-Mail: info@sv-lok-goerlitz.de)

Foto zur Meldung: 70 Jahre Lok Görlitz - Vereinsfest am 11.07.2020
Foto: 70 Jahre Lok Görlitz - Vereinsfest am 11.07.2020

Maschinsky & Krause unterstützt unseren Wasserball-Nachwuchs

(06. 01. 2020)

Mit einer neuen Ausrüstung T-Shirts unterstützt die Görlitzer Firma Maschinsky & Krause GbR den Wasserball-Nachwuchs des SV Lok Görlitz. Kurz vor Weihnachten konnten die Nachwuchs-Spieler die T-Shirts in Empfang nehmen.

Am 02.02.20 startet die U14 in die Landesliga-Saison mit dem ersten Spieltag in Chemnitz. Wir wünschen den Jungs viel Erfolg und danken ganz herzlich der Firma Maschinsky & Krause für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung!

Foto zur Meldung: Maschinsky & Krause unterstützt unseren Wasserball-Nachwuchs
Foto: Maschinsky & Krause unterstützt unseren Wasserball-Nachwuchs

Wasserball Oberliga 1. Spieltag

(15. 12. 2019)

 

1. Männermannschaft startet mit zwei ordentlichen Siegen in die neue Oberliga-Saison

 

 

 

So spät ist die erste Mannschaft noch nie in die neue Saison gestartet. Denn aufgrund der Ansetzung fand der erste Spieltag diesmal ohne die Görlitzer statt. So reisten die Wasserballer am vergangenen Sonntag in die Landeshauptstadt, um ihre Kräfte gegen die jeweils zweite Mannschaft der TuR Dresden sowie des SV Halle zu messen. Ja richtig. Neben den Erfurtern, die bereits seit der vergangenen Saison über eine Sonderregelung in der Sachsenliga mitspielen, sind nun die Hallenser mit dazu gestoßen. Das bedeute natürlich mehr Spiele für jeden Kontrahenten und noch dazu talentierte junge schnelle Spieler. Die bisherigen Lokalrivalen aus Bautzen starten diese Saison nicht mehr in der Landesliga und haben sich aus freien Stücken für die Bezirksliga entschieden. Neu hinzugekommen ist zudem die zweite Mannschaft des Zweitligisten aus Zwickau.

 

Doch dies sind nicht die einzigen Änderungen für die neue Spielsaison. Denn zugleich haben sich einige Regeln ein klein wenig verändert, welche wahrscheinlich selbst dem treuesten Zuschauer kaum auffallen. Außer vielleicht die neue 20-Sekunden-Angriffszeit bei Eckball, Herausstellung und Wurf aufs Tor. Zugleich gibt es zahlreiche Situationen außerhalb der neuen 6-Meter-Linie, bei welchen der Ballführende mit Ball weiterschwimmen und gleich selbst aufs Tor werfen darf. Oder z. B. der direkt verwandelbare Eckball. Das alles sind kleine Details, welche aber für den Spielfluss sowie die Schnelligkeit des Spieles erhebliche Auswirkungen haben. Da zudem künftig deutlich schneller Herausstellungen und Strafwürfe gepfiffen werden, braucht es zu jedem Spiel nicht nur Spieler, die schwimmstark und fit sind, sondern aufgrund der gehäuften persönlichen Fehler eine möglichst volle Auswechselbank.

 

 

SWV TuR Dresden II - SV Lok Görlitz     14:18   (1:5; 2:4, 7:4; 4:5)

 

Gegen die TuR Dresden haben die Neißestädter zum Ende der vergangenen Saison eine schmerzhafte Niederlage erlitten. Konterstark schwammen die Hauptstädter den SV nieder und entschieden die Partie für sich. Selbstverständlich wollten die Lok-Männer gleiches an ihrem ersten Spieltag vermeiden und wussten zudem nicht wie gut sich die Dresdener bereits auf die neue Spielweise eingestellt haben. Und so begann die Begegnung etwas zögerlich und es zeigte sich, dass die Lok-Männer sich etwas besser auf die Unparteiischen einstellen konnten. Überzahlspiele wurden schnell verwandelt und in Unterzahl stand die Abwehr sicher - wie auch generell in der Partie. An das 1:5 des ersten Viertels knüpften die Neißestädter auch im zweiten an und wollten den Vorsprung weiter ausbauen. Ein kleines Puffer kann gegen jederzeit schwimmstarke Dresdener niemals von Nachteil sein. Und obwohl es an Herausstellungen für die Görlitzer weiter hagelte, ließen sie nicht locker und kämpften sich bis zum 3:9.

 

Das dritte Viertel war noch nie eine Stärke des SV und die Dresdener wussten das anscheinend. Sie drehten auf und machten die Partie schnell. Auf der Görlitzer Seite zeigten sich Zuordnungsschwierigkeiten in der Deckung. Im Angriff glänzten sie zwar weiterhin mit schönen Einzel- und Team-Aktionen, aber das ein oder andere Mal wurden sie eiskalt ausgekontert. Bis auf 10:13 kämpften sich die Gastgeber heran. Doch die Görlitzer gaben diesen noch vorhandenen Vorsprung nicht auf und bissen die Zähne zusammen. Mittlerweile zollte der Personalstamm auch den vielen persönlichen Fehlern Tribut. Mit Steffen Hänisch und Niclas Gayk fielen zwar für den Rest des Spieles wichtige Spieler weg, aber Lok ist schon immer für seine Mannschaftsstärke bekannt. Und obwohl das Herausstellungsverhältnis mit 7:14 katastrophal ausfiel, gelang den Lok-Männern mit 14:18 der Sieg im ersten Punktspiel.

 

 

SV Lok Görlitz - SV Halle II     17:8   (2:2; 6:1, 5:3; 4:2)

 

Die Hallenser waren durchschnittlich mindestens 15 Jahre jünger als die Loksportler und wollten ihre Schwimmstärke ausspielen. Zu Beginn der Partie ging es hin und her. Auf beiden Seiten wurden die Chancen wenig genutzt und es ging wieder in die andere Richtung. Beide Seiten erkämpften sich im 1. Abschnitt ein 2:2. Doch von da an kannten die Görlitzer ihren Gegner, stellten sich darauf ein und wechselten hin und wieder gut durch. Und diese Routine in der Abwehr, gepaart mit körperlichem ebenfalls schwimmstarken Angriffsspiel führte zu einem kaum zu erwartenden 6:1 Viertelergebnis - dem 8:3 zur Halbzeit.

 

Klar, dass auch dieser Vorsprung gehalten bzw. ausgebaut werden sollte, und so hielten die Neißestädter weiter ordentlich dagegen. Hier zahlte sich das neu konzipierte Lok-Training aus und zudem die mit Richard Zschippang vorerst zaghafte Verjüngung des Kaders. Das Spiel der Hallenser wurde allerdings köperbetonter. Doch nach dem nächsten Viertelergebnis von 13:6 ließen die Männer nichts mehr anbrennen. Und obwohl das Herausstellungsverhältnis mit 16:6 erneut katastrophal ausfiel, gelang dem SV Lok der stolze Sieg zum 17:8. Zwei schöne Ergebnisse zum dritten Advent.

 

 

Es spielten: G. Hoffmann (Tor), St. Hänisch (4), N. Hänisch (1), R. Jenkner, P. Schubert (5), R. Zschippang, M. Jackisch (10), N. Gayk (3), R. Funk (8), T. Burkert (2), F. Pilz, M. Lange (2)

 

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga 1. Spieltag
Foto: WB Oberliga 15.12.19

Wasserball Ostdeutsche Meisterschaft U14 Vorrunde in Chemnitz

(08. 12. 2019)

Das zweitägige Turnier war für alle Jungs und Trainer ein Erlebnis. Unser U14-Team durfte sich erstmals gegen Mannschaften aus Berlin beweisen, die zu Deutschlands Spitze zählen. In den Spielen gegen Neukölln und Spandau wurde großer Kampfgeist gezeigt, der mitunter auch mit Toren belohnt wurde. Leider konnte das Lok-Team in den entscheidenden Spielen gegen Chemnitz und Dresden nicht die erhoffte Leistung bringen, sodass der nötige Punktgewinn und damit die nächste Runde verpasst wurde.

 

Endstand der Vorrundengruppe A:

1. WF Spandau 04

2. SG Neukölln

3. SC Chemnitz

4. SWV TuR Dresden

5. SV Lok Görlitz

 

Görlitzer Ergebnisse:

2:24 gegen Neukölln

3:16 gegen Chemnitz

5:9 gegen Spandau

6:7 gegen Dresden

 

Lok spielte mit:

Nico Kretschmer, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Jelto Costrau, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Gustav Brendler, George Jiji, Luca Lange, Maurice Gabriel, Paul Engmann, Fietje Costrau

Foto zur Meldung: Wasserball Ostdeutsche Meisterschaft U14 Vorrunde in Chemnitz
Foto: WB OWM U14

Wasserball Nachwuchstag und Gummibären-Cup in Görlitz

(23. 11. 2019)

Die ältere Görlitzer Mannschaft (größtenteils Jg. 2006) testete gegen die Teams vom SWV TuR Dresden und SWV Plauen. Als Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft in zwei Wochen sollten u.a. die neuen Wasserballregeln verinnerlicht werden. Die Jungs demonstrierten ihre Leistungsfortschritte mit schnellen Spielzügen und gewannen beide Male souverän.

Das jüngere Lok-Team (Jg. 2007-2010) trat in drei verkürzten Spielen gegen die Jungs und Mädchen vom SWV Plauen an. Für einige war es der erste Wasserball-Wettkampf, doch alle haben ohne Anlaufschwierigkeiten sofort spielerische Qualitäten gezeigt und das Lok-Team zum Sieg geschossen und geschwommen.

 

Nebenan im kleinen Becken probierten sich vierzehn Schwimmer-Jungs und solche die es werden wollen beim Gummibären-Cup in verschiedenen Mannschaftsspielen aus und bewiesen auch beim abschließenden Beach-Polo-Spiel, dass sie sich nicht nur gut im Wasser bewegen können, sondern auch mit dem Ball umzugehen wissen. Am Ende freute sich die Mannschaft II über den Gewinn des Gummibärenpokal vor Mannschaft III und I. Das Beste aber war, dass alle mit Spaß bei diesem sportlichen Spielenachmittag im Wasser dabei waren.

 

Foto zur Meldung: Wasserball Nachwuchstag und Gummibären-Cup in Görlitz
Foto: Wasserball Nachwuchstag und Gummibären-Cup in Görlitz

Wasserball Kadertest in Zwickau

(06. 10. 2019)

Erstmals seit vielen Jahren nahm der SV Lok Görlitz am sächsischen Wasserball-Kadertest teil. Dort absolvierten die Sportler der Jahrgänge 2007 bis 2010 insgesamt neun schwimm- und wasserballspezifische Übungen, bei denen jeweils die Zeit genommen wurde:

  • 50m Kraul
  • 25m Kraul
  • 15m Kraul mit Start ohne Wand
  • 100m Kraul
  • Wassertreten mit Gewicht
  • 25m Kraul-Beine
  • 25m Brust-Beine
  • 25m Wassertreten
  • 25m Balldribbeln

 

Um E-Kader zu werden, müssen fünf von neun Normzeiten erreicht werden. Zum Schluss wurden alle Kinder in Mannschaften eingeteilt und es wurde Wasserball gespielt.

Für den SV Lok Görlitz starteten Paul Engmann, Fietje Costrau, Konrad Lehmann und Tim-Oskar Schilling.

Die Ergebnisse folgen in den nächsten Wochen.

Foto zur Meldung: Wasserball Kadertest in Zwickau
Foto: Wasserball Kadertest 2019

Wasserball Bezirkspokal in Görlitz

(21. 09. 2019)

 Ergebnisse:

SpVgg Dresden-Löbtau II SV Lok Görlitz II 4 8
MSV Bautzen TuR Dresden III/ USV II 10 3
SpVgg Dresden-Löbtau I SpVgg Dresden-Löbtau II 7 6
SV Lok Görlitz II MSV Bautzen 4 7
TuR Dresden III/ USV II SpVgg Dresden-Löbtau I 5 5
MSV Bautzen SpVgg Dresden-Löbtau II 6 5
SpVgg Dresden-Löbtau I SV Lok Görlitz II 3 5
SpVgg Dresden-Löbtau II TuR Dresden III/ USV II 5 2
MSV Bautzen SpVgg Dresden-Löbtau I 10 0
TuR Dresden III/ USV II SV Lok Görlitz II 1 2

 

Platz Mannschaft Tore Gegentore Punkte
1 MSV Bautzen 33 12 8:0
2 SV Lok Görlitz II 19 15 6:2
3 SpVgg Dresden-Löbtau I 15 26 3:5
4 SpVgg Dresden-Löbtau II 20 23 2:6
5 TuR Dresden III/ USV II 11 22 1:7

 

Für Lok Görlitz spielten:

Stephan Möbus, Paul Schubert (5), Omar Assou (1), Thomas Fischer (2), Jörn Herzog (3), Richard Zschippang, Nick Hänisch (2), Tjard Costrau (3), Tom Burkert (1), Christoph Gabriel (1), Fabio Herrmann (1), Florian Pilz, Frank Hoffmann, Andreas Hoffmann

Foto zur Meldung: Wasserball Bezirkspokal in Görlitz
Foto: WB Bezirkspokal 21.09.19

Wasserball U14 Pincher-Pokal in Plauen

(15. 09. 2019)

U14 gewinnt 1. Plauener Pincher-Pokal!

Der SV Vogtland Plauen hatte den „Pincher-Pokal“ ins Leben gerufen, der als Saisonvorbereitungsturnier jährlich stattfinden soll. An der Erstauflage 2019 für die Altersklasse U14 (Jg. 2006 und jünger) nahmen der gastgebende SWV Plauen, der SC Chemnitz und der SV Lok Görlitz teil. Die drei Mannschaften spielten jeweils zweimal gegeneinander.

Es entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Chemnitz und Görlitz um den Turniersieg. Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften hatten zunächst die Chemnitzer die Nase vorn und führten mit 3 zu 1. Doch das Lok-Team kämpfte sich zurück und drehte den Spielstand auf 4:3. Der Chemnitzer Trainer nahm eine Auszeit, die sich als Wendepunkt der Partie herausstellen sollte. Danach traf Chemnitz gleich zweimal, während der Görlitzer Center Willi die letzte Chance mit einem Lattenschuss vergab. Somit verloren die Lok-Jungs unglücklich mit 4 zu 5, hatten aber eine starke Leistung gezeigt. Das machte Hoffung für den weiteren Verlauf des Turniers.

Gegen Plauen wirkten die Görlitzer aber zu verkrampft im Torabschluss, der eingeplante Pflichtsieg gestaltete sich schwieriger als gedacht. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit führte Görlitz mit zwei Toren, jetzt konnte derTrainer auch den jüngeren Sportlern des Jahrgangs 2008 mehr Einsatzzeiten ermöglichen. Deren Hereinnahme verbesserte sogar den Görlitzer Spielfluss. Luca schoss mehrere Tore und auch Konrad überzeugte bei seinem ersten Wettkampf mit gutem Stellungsspiel und erkämpfte mehrmals den Ball. In der zweiten Halbzeit war dann endgültig der Knoten geplatzt, Lok siegte mit 10 zu 1.

Chemnitz ließ ebenfalls gegen Plauen nichts anbrennen, gewann 7:0 und in der Rückrunde 8:0 gegen die Gastgeber. Das zweite Match zwischen Chemnitz und Görlitz konnte somit eine Vorentscheidung bringen. Lok-Trainer Steffen Hänisch stellte um, beorderte Gustav in den Center und Willi nach außen. Dies zahlte sich sofort aus, beide schossen sogleich ein Tor. Dazu kam ein schöner Aufsetzer von George, Görlitz führte zur Halbzeit mit 3 zu 2. Zu Beginn des zweiten Abschnitts eine vielleicht spielentscheidende Situation: Alex bekam aufgrund eines Fouls eine Hinausstellung, doch sein Gegenspieler verlor die Nerven und sah wegen Brutalität die rote Karte. Nach längerer Diskussion ging es weiter. Die Görlitzer wollten nun unbedingt das Spiel gewinnen, während die Chemnitzer sichtlich geschockt und auch erschöpft waren. Ihre Pässe kamen zu kurz, die Torschüsse unpräziser, und so konnte sich Nico im Görlitzer Tor durch Herausschwimmen bzw. Parieren einige Male den Ball erkämpfen. Auf der Gegenseite traf Lok dreimal: einmal setzte sich Willi erfolgreich durch, Alex vollendete einen Konter und George mit einem Weitschuss fast von der Mittellinie aus setzte dem ganzen die Krone auf, sodass Görlitz am Ende mit 6 zu 3 gewann.

Auf einmal war der Turniersieg fast sicher, reichte doch gegen Plauen ein Sieg mit drei Toren Differenz. Abermals tat sich das Lok-Team jedoch gegen die Vogtländer schwer. Die jüngeren, noch relativ ausgeruhten Sportler erwiesen sich dabei teilweise als nervenstärker im Vergleich zu den älteren, welche zunehmend vor dem gegnerischen Tor verzweifelten. Jeder Treffer der Plauener war ein Rückschlag, zur Halbzeit stand es 2:2 und kurz darauf 3:3. Aber die Görlitzer waren stets die schwimmerisch überlegene Mannschaft und bei den meisten Angriffen in Überzahl. Irgendwie fand der Ball dann doch zunehmend den Weg ins Tor, teils glücklich, aber das war egal. Das Spiel endete mit 9 zu 3 und Lok Görlitz gewann den Pincher-Pokal.

Endstand:

Platz Mannschaft Tore Differenz Punkte
1 SV Lok Görlitz 29:12 +17 6
2 SC Chemnitz 23:10 +13 6
3 SWV Plauen 4:34 -30 0

 

Eine großartige Leistung von allen! Ermöglicht durch gutes Training in den vergangenen Wochen (und Monaten und Jahren). Das Fehlen von gleich vier Stammspielern konnte von den Jungs mit guter Kondition kompensiert werden und auch die 2008er hatten ihren Anteil daran. In Bestbesetzung kann diese Mannschaft auch bei Turnieren mit normaler (statt verkürzter) Spielzeit weitere Erfolge feiern.

 

Lok spielte mit:

Nico Dost, Alexander Arndt, Fietje Costrau, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Gustav Brendler, George Jiji, Luca Lange, Paul Engmann, Konrad Lehmann

 

Foto zur Meldung: Wasserball U14 Pincher-Pokal in Plauen
Foto: WB U14 Pincher-Pokal 2019

Wasserball U14 Netzschkau & Sportferienwoche Wasserball

(16. 08. 2019)

Wasserballwochenende in Netzschkau

In der Altersklasse U14 erspielte sich Lok Görlitz den zweiten Platz. Nach der Vorrunde standen zwei deutliche Siege (12:0 gegen SWV Plauen, 19:6 gegen Auerbach/Netzschkau) sowie eine Niederlage (5:9 gegen Chemnitz) zu Buche. Im Finale gegen Chemnitz mussten sich unsere Jungs knapp mit 3:4 geschlagen geben. Zwischen den Spielen hatten wir viel Zeit, um uns am reichhaltigen Buffet satt zu essen und zu baden.

Sportferienwoche in Görlitz

Um die Form aus Netzschkau gleich auszubauen, begann die Woche mit einem Tag wie im Trainingslager: zwei Wassereinheiten in der Schwimmhalle und einmal Athletik in der Turnhalle. Am Dienstag absolvierten die Jungs einen Triathlon: Laufen an der Neiße entlang, Fahrradfahren auf dem Radweg Richtung Hagenwerder und Schwimmen im Berzdorfer See. Der Rest des Tages wurde zur Erholung bzw. Fahrradreparatur genutzt ;) Am Mittwochvormittag besuchten wir die Sportausstellung im Kaisertrutz, nachmittags ging es noch einmal zum Volleyballplatz und in die Schwimmhalle. Am Donnerstag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Hirschfelde, paddelten auf der Neiße bis Ostritz und fuhren von dort aus zurück. Zum Abschluss am Freitag zeigten alle beim Schwimmen und Wasserball vollen Einsatz. Und nach einer lockeren Athletikeinheit und Auswertung heißt es jetzt erstmal zwei Tage ausruhen, bevor am Montag wieder die Schule und das reguläre Training losgeht.

Foto zur Meldung: Wasserball U14 Netzschkau & Sportferienwoche Wasserball
Foto: Sportferienwoche WB 2019

Wasserball Oberliga - SACHSENMEISTER

(03. 07. 2019)

 

1. Männermannschaft holt sich im sommerlichen Freibad den Sachsenmeister-Titel

 

Ein herrlicher Hochsommertag lockte die 1. Mannschaft der Görlitzer Wasserballer vergangenen Sonntag ins Vogtland. Genauer gesagt ins Waldbad Brunn nach Auerbach. Natürlich ging es nicht nur darum, bei 38 Grad Lufttemperatur über 200 km weit entfernt eine Abkühlung zu suchen. Vielmehr stand der letzte Spieltag der Oberliga-Saison 2018/2019 an - gegen die Spielgemeinschaft Auerbach/Netzschkau und … Leipzig.

 

Den Sachsenmeister hatten die Lok-Männer zum Zeitpunkt der Anreise bereits in der Tasche. Nicht seit dem vergangenen Spieltag in Erfurt, da unterlag der SV einer starken Dresdener Mannschaft. Damit hatte der bisherige Zweitplatzierte, die Spielgemeinschaft aus dem Vogtland, rein rechnerisch noch Chancen auf den Titel. Den letzten Spieltag aber, also zwischen Erfurt und Auerbach, hatten die Neißestädter spielfrei und errangen in Abwesenheit bereits da den Sachsenmeister-Titel. Denn Dresden erkämpfte einen Sieg gegen die Vogtländer und nahm ihnen die notwendigen Punkte ab.

 

Und so reisten die Lok-Männer bei strahlendem Sonnenschein dem Freibad entgegen und konnten eigentlich ganz entspannt den Spieltag genießen. Zudem sind die Görlitzer nicht gerade als eine top Freibad-Mannschaft bekannt. Wäre da nicht der sportliche Ehrgeiz. Denn zum einen wollten sich die Männer den Titel selbstverständlich selbst erkämpfen und vor allem gegen den direkten Kontrahenten Auerbach/Netzschkau punkten.

 

 

SV Lok Görlitz - SG Auerbach/Netzschkau     17:10

 

Die Spielgemeinschaft hat zwei sehr starke Spieler, die es gilt stets in den Griff zu bekommen. Der Center-Spieler führt die Totschützenliste der Saison an und kann selbst ganze Partien entscheiden. Ihn dabei zu hindern, ohne selbst eine Herausstellung und damit einen Treffer in Unterzahl zu riskieren, war das große Ziel dieser Begegnung. Und vor allem dem Görlitzer Kapitän René Funk ist dies hervorragend gelungen. Unterstützt von Spielern in Doppeldeckung sollten zudem viele Zuspiele auf diese Position verhindert werden. Das gelang leider nicht immer und keineswegs über die gesamte Spielzeit. Der zweite entscheidende Spieler der Gegner ist als Fernschütze bekannt. Wenn er ab der Mittellinie den Ball hat, kann er ihn jederzeit gut in einer Torecke unterbringen. Dies galt es zu verhindern.

 

Mit geschlossener Mannschaftsleistung ging es in die Partie und schnell erzielte der SV einen 3-Tor-Vorsprung. Sichere Abwehr, schnelle Konter und auch eine gute Chancenverwertung prägten das erste Viertel. Aber irgendwie war nach der ersten Pause der Wurm hin, was sich leider bis zum vierten Viertel hinzog. Aufgrund unkonzentrierter Abspiele und Torschüsse sowie teilweisen Lücken in der Abwehr, gelang es den Vogtländern, dem SV gefährlich nah auf den Fersen zu bleiben. Erst im letzten Spielabschnitt brillierten die Neißestädter wieder und konterten die Gegner mehr und mehr aus. Die Gegenwehr wurde etwas schwächer und der Center-Angreifer versuchte es von der hinteren Reihe aus. Der SV hatte die Begegnung von nun an fest im Griff, erspielte sich mit einem 17:10 mit eigenen Händen den ersten Rang in der Oberliga und stieg glücklich sowie leicht gebräunt aus dem Wasser.

 

 

SV Lok Görlitz - Leipzig     22:13

 

In der zweiten Partie des Tages ging es eigentlich um nichts mehr, aber Lok wollte sich dennoch gut verkaufen und die Saison mit einem schönen Spiel zu Ende bringen. Die Herangehensweise glich dabei der aus der ersten Begegnung, da auch Leipzig einen hervorragenden Centerspieler dabei hatte und ebenfalls ein starker Fernschütze mitspielte. Eine größere Bedeutung aber spielte hier die Doppeldeckung des Centers, da dieser keinesfalls Zuspiele bekommen durfte.

 

Aber auch der Spielverlauf dieser Begegnung glich der ersten Partie. Einfache Fehler und eine geringe Chancenverwertung ließen die Görlitzer von Beginn an nur gering führen mit 3-4 Toren. Der Vorsprung hätte weit höher sein können. Im Gegenzug aber gelangen den Leipzigern immer wieder einfache Tore, wenn einer der Beiden den Ball erhielt. Es war kein schönes Spiel und etwas mehr Härte kam in die Zweikämpfe. Viertel zwei und drei gestalteten sich erneut eher ausgeglichen. Zumindest war der Sieg in diesem Spiel zu keiner Zeit gefährdet und der Vorsprung konnte beibehalten werden. Bis auf 5 Tore weitete sich dieser zwischenzeitlich aus, bevor er wieder auf 3 zusammen schrumpfte. Erneut erst im letzten Abschnitt konnte der SV seine Konterstärke ausspielen und die Bälle auch im gegnerischen Netzt versenken. Der Endestand mit 22:13 war letztlich doch recht deutlich und die Meisterfeier perfekt.

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - SACHSENMEISTER
Foto: Wasserball Oberliga - SACHSENMEISTER

Wasserball Landesjugendspiele in Dresden

(29. 06. 2019)

Lok Görlitz war bei den Landesjugendspielen mit einer Mannschaft in der Altersklasse U12 am Start. Die fünf Jungs der Jahrgänge 2007/08 (Ben Kretschmar, Maurice Gabriel, Paul Engmann, Luca Lange, Fietje Costrau) hatten bei vergangenen Turnieren stets bei den älteren mitgespielt und konnten die gesammelten Erfahrungen hier nutzen.

Die Vorrunde gestaltete sich extrem spannend. Lok startete schlecht ins Turnier und musste ein 1:3 gegen Auerbach/Netzschkau verkraften. Danach wurde Chemnitz mit 2:1 „niedergerungen“. Um sich fürs Halbfinale zu qualifizieren, brauchte Lok im letzten Vorrundenspiel einen Sieg gegen Leipzig. Doch beim Stand von 5:5 und mitten in einer Überzahlsituation für Görlitz gab das Kampfgericht den Schlusspfiff bekannt – damit fehlte exakt ein Tor fürs Weiterkommen. So spielte Görlitz nur noch um die Plätze 5 bis 8. Die Platzierungsspiele wurden mit verlängerter Spielzeit ausgetragen, aber die Lok-Jungs, die als einziges Team ohne Auswechsler spielten, bewiesen hier ihre gute Kondition. Gegen den SVV Plauen klappte in der zweiten Halbzeit fast alles und am Ende hieß es 9:2. Im Spiel um Platz 5 wartete noch einmal die Mannschaft aus Chemnitz, welcher zahlreiche Lattenschüsse gelangen, während die Lok-Jungs dreimal ins Tor trafen und somit Platz 5 feierten. Zwar keine Medaille, aber ein versöhnlicher Abschluss. Die Jungs hatten Teamgeist gezeigt und sich spielerisch im Laufe des Turniers deutlich gesteigert.

Endstand:

  1. SV Zwickau 04
  2. SWV Plauen
  3. SG Auerbach/ Netzschkau
  4. HSG TH Leipzig
  5. SV Lok Görlitz
  6. SC Chemnitz
  7. SWV TuR Dresden
  8. SVV Plauen

Zusätzlich zum Turnier fand ein Athletikwettbewerb mit fünf Übungen (Sprint, Schlussdreisprung, Liegestütze, Bauchmuskeltest, Rückenmuskeltest) statt. Hier wurde Paul Engmann Dritter im Jahrgang 2007.

Foto zur Meldung: Wasserball Landesjugendspiele in Dresden
Foto: LJS Wasserball 2019

Wasserball U13 Bezirkspokal Südwestsachsen

(23. 06. 2019)

Beim Bezirkspokal in Dresden/Görlitz hatte das U13-Wasserball-Team des SV Lok ein sehr gutes Ergebnis erzielt und nahm nun am Bezirkspokal des Schwimmbezirkes Südwestsachsen teil, wo insgesamt sieben sächsische Vereine um die Pokale kämpften.

Zunächst galt es, sich beim Vorrundenturnier am 13. April in Chemnitz für die Endrunde zu qualifizieren. Lok Görlitz wurde in eine Gruppe mit Leipzig und Auerbach/Netzschkau gelost. Das Spiel gegen Leipzig verlief äußerst spannend, am Ende siegten die Messestädter mit 3:2. Von diesem Rückschlag erholte sich das Lok-Team aber gut und besiegte Auerbach/Netzschkau souverän – Endstand 12:1. Dadurch qualifizierte sich Görlitz für das Playoff-Spiel gegen Zwickau, den Dritten der anderen Gruppe, welcher mit einer extrem jungen Mannschaft am Start war. Auch hier setzte sich Lok deutlich durch (6:0). Das Minimalziel Endrunde war also erreicht. Nun galt es, weiter zu trainieren und insbesondere an der Passgenauigkeit und besserer Übersicht im Raum zu arbeiten.

Am 23. Juni fuhren die Görlitzer zur Endrunde ins Freibad Netzschkau. Um unter die besten drei Mannschaften zu kommen, sollte mindestens einer der drei Gegner (Dresden, Leipzig, Chemnitz) bezwungen werden. Am besten gleich Dresden im ersten Spiel, so die Zielvorgabe. Görlitz ging früh in Führung, doch Dresden glich schnell aus. Das gleiche Bild in der zweiten Halbzeit: auf das 2:1 folgte wenige Minuten vor Schluss das 2:2. Beide Mannschaften hatten die Chance auf den Sieg, aber es blieb beim Unentschieden. Damit war für den Rest den Tages Spannung garantiert. Nichts anbrennen ließen diesmal die Leipziger, die sich im Vergleich zur Vorrunde nochmal verstärkt hatten. Sie gewannen alle drei Partien – so auch gegen die Lok-Jungs, die allerdings im zweiten Spiel auch sehr unkonzentriert waren und von Leipzig etliche Male ausgekontert wurden. Diese hohe Niederlage (3:15) machte die Görlitzer Tordifferenz ziemlich zunichte und so musste im abschließenden Spiel gegen Chemnitz ein gutes Ergebnis her. Die Chemnitzer hatten etwas weniger Pause zum Erholen gehabt, Lok Görlitz war diesmal gut drauf und führte zur Halbzeit überraschend mit 4:0. Danach waren einige vielleicht zu siegessicher - oder Chemnitz spielte jetzt einfach besser - und kam auf 4:3 heran. Bei längerer Spielzeit wäre das Ergebnis womöglich noch gekippt, doch so konnte der Sieg ins Ziel gerettet werden. In der Tabelle sprangen die Görlitzer auf Platz 2 und erreichten damit ein phänomenales Resultat.

Endstand:

  1. HSG TH Leipzig (6 Pkt.)
  2. SV Lok Görlitz (3 Pkt.)
  3. SC Chemnitz (2 Pkt.)
  4. SWV TuR Dresden (1 Pkt.)
  5. SWV Plauen
  6. SG Auerbach/Netzschkau
  7. SV Zwickau 04

Lok Görlitz spielte mit:

Nico Dost, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Jelto Costrau, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Gustav Brendler, George Jiji, Maurice Gabriel

Foto zur Meldung: Wasserball U13 Bezirkspokal Südwestsachsen
Foto: WB U13 Bezirkspokal SWS

Wasserball Bezirksliga - Görlitz II holt den Titel!

(22. 06. 2019)

Insgesamt 23 Spieler – mit einem derart großen Aufgebot ist die 2. Wasserball-Männermannschaft des SV Lok vermutlich noch nie angetreten. Für den zahlenmäßigen Zuwachs sorgten die ältesten Jugendspieler (Jg. 2002-2004), die sich seit dieser Saison im Team beweisen und Erfahrungen sammeln können. So endstand eine „zusammengewürfelte Truppe“ (Zitat Kapitän Reinhard Wenzel) - bestehend aus den Stammspielern der 2. Mannschaft, einigen Oberliga-Spielern und den „Jungen Wilden“.

Nach 2017 und 2018 sollte der dritte Titel in Folge eingefahren werden – dieses Jahr war jedoch klar, dass es bis zum Schluss spannend werden würde. Denn zum ersten Mal wurde die Meisterschaft bei einem „Final Four“, einer Endrunde am letzten Spieltag, entschieden. Die Vorrundenspiele waren also für den Ausgang eher unwichtig, trotzdem wurde jedes Spiel ehrgeizig angegangen.

Görlitz tat sich einige Male sehr schwer, z.B. gegen die junge Mannschaft von TuR Dresden, setzte sich dort aber letztendlich durch. Andererseits gelangen auch „Glanzleistungen“ wie am 3. Spieltag in Dresden, wo Lok auf großem Feld seine schwimmerische Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte und Dresden-Löbtau II mit 17:2 und USV TU Dresden II mit 17:7 besiegte. Die ersten sieben Spiele gewann Görlitz allesamt. Nur im achten und letzten Vorrundenspiel musste sich Lok in geschwächter Besetzung der ersten Mannschaft von Löbtau deutlich mit 2:10 geschlagen geben.

Dass dies nur ein Ausrutscher war, zeigte sich beim Final Four, welches bei strahlendem Sonnenschein im Freibad in Spremberg ausgetragen wurde. Hier wurde Lok seiner Favoritenrolle gerecht, gewann das erste Spiel deutlich und das zweite ebenfalls, wenn auch knapp. Im dritten Spiel wurde es nochmal spannend, denn Görlitz schwamm lange Zeit einem Rückstand hinterher – abermals gegen Dresden-Löbtau. Eine knappe Niederlage hätte allerdings noch zum Titel gereicht, somit ging es nur um Schadensbegrenzung. Doch etwas überraschend konnten die Lok-Männer das Spiel sogar noch drehen und so den dritten Sieg und die Meisterschaft feiern.

Es spielten für Lok Görlitz:

Thomas Fischer, Nick Hänisch, Jörn Herzog, Tjard Costrau, Holger Burkert, Frank Hoffmann, Gerd Hoffmann, Maik Rubel, Florian Pilz, Richard Zschippang, Fabio Herrmann, Niclas Gayk, Felix Herzog, Tom Burkert, Lucas Tzschoppe, Reinhard Wenzel, Richard Jenkner, Omar Assou, Stephan Möbus, Emil Hennig, Dominik Sroka, Robert Blasius, Raphael Rimbach

Endstand der Vorrunde:

Platz Team Spiele Tore Gegentore Punkte    
1 SV Lok Görlitz II 8 92 51 14 : 2
2 SpVgg Dresden-Löbtau 8 85 50 10 : 6
3 USV TU Dresden II 8 83 76 8 : 8
4 SWV TuR Dresden III 8 50 65 5 : 11
5 SpVgg Dresden-Löbtau II 8 48 116 3 : 13

 

Ergebnisse Final-Four-Turnier:

SV Lok Görlitz II – SWV TuR Dresden III                 12:4

SpVgg Dresden-Löbtau I – USV TU Dresden II   7:9

USV TU Dresden II – SV Lok Görlitz II                     6:8

SWV TuR Dresden III – SpVgg Dresden-Löbtau I              3:8

USV TU Dresden II – SWV TuR Dresden III          9:6

SpVgg Dresden-Löbtau I – SV Lok Görlitz II         10:12

Platz Team Spiele Tore Gegentore Punkte    
1 SV Lok Görlitz II 3 32 20 6 : 0
2 USV TU Dresden II 3 24 21 4 : 2
3 SpVgg Dresden-Löbtau 3 25 24 2 : 4
4 SWV TuR Dresden III 3 13 29 0 : 6


 

Foto zur Meldung: Wasserball Bezirksliga - Görlitz II holt den Titel!
Foto: WB Bezirksliga 18/19 Final Four

Wasserball Oberliga - Spieltag 6

(19. 05. 2019)

 

1. Männermannschaft verspielt den 1. Matchball - bleibt aber weiter auf Titelkurs

 

Am vergangen Samstag reiste die erste Mannschaft der Görlitzer Wasserballer in die Landeshauptstadt von Thüringen. Dies ist neu in der Sachsenliga, aber seit dieser Saison spielt Erfurt aufgrund einer Sonderregelung mit um den Titel. In dieser Liga sind sie für alle Mannschaften eine Bereicherung und wollen auf ihrem Weg in die zweite Liga noch etwas Spielerfahrung sammeln.

 

Die Görlitzer aber wollen auch dieses Jahr wieder den Sachsenmeistertitel holen und ihn verteidigen. Den ersten Rang in der Tabelle haben sie ja bereits seit einigen Spieltagen inne. Mit nur vier weiteren Punkten hätten die Görlitzer die Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag perfekt machen können. Und so wollten sie an dem Wochenende in Erfurt auch nach dem Titel greifen und ein wenig feiern. Die Kontrahenten des Spieltages kamen mit dem USV TU Dresden und der 2. Mannschaft der SWV TuR Dresden aber aus einer anderen Hauptstadt.

 

 

USV TU Dresden - SV Lok Görlitz     13:20   (1:6; 4:4; 3:5; 5:5)

 

Mit dem USV traf man gleich in der ersten Partie auf den direkten Tabellennachbarn. Auf dem großen Spielfeld wollten die Männer Dresden unbedingt bezwingen und angesichts der geringen Mannschaftsstärke an diesem Tag, sollte dies auch machbar sein. Während Görlitz mit nahezu voller Kapelle angereist war, schlug der USV nur mit 8 Männern in Erfurt auf. Dies wollte Lok klar für sich nutzen.

 

Und so spielte der SV voller Euphorie auf, während Dresden es ruhiger angehen lies. Eine Spielweise, die Lok entgegen kam. Zudem gelang es ihnen, die sich bietenden Chancen auch direkt zu verwandeln und in kurzer Zeit mit 0:2 in Führung zu gehen. Die folgende Unterzahl konnten die Männer erfolgreich verteidigen und konterten umgehend zum 0:3, bevor den TU-Männern der erst Treffer gelang. Und dieser sollte es auch für das erste Viertel gewesen. Denn da bei Lok wirklich alles perfekt passte, zogen sie bis zur Pause bis auf 1:6 davon.

 

In dem Spiel schien heute nichts mehr anzubrennen. Und so schalteten die Neißestädter von nun an einen Gang runter. Schließlich wartete an diesem Tag im großen Becken noch eine weitere Begegnung auf sie. Und dies nutzte der USV umgehend und konzentrierte sich von nun an mehr auf seine zwei erfolgreichsten Torschützen. Während es ihnen gelang, schnelle und einfache Tore im direkten Duell zu erzielen, machte es sich der SV im Angriff etwas schwerer. Das zweite Viertel endete 4:4 ausgeglichen bei einem sicheren Stand von 5:10.

 

Obwohl es die Lok-Männer eigentlich wollten, kamen sie nicht mehr so wirklich in Schwung und blieben bei dem einen zurückgeschalteten Gang. Zudem ließen sie sich auch wieder von der ruhigeren Spielweise der Gegner anstecken und passten sich diesem Tempo deutlich an. Im Gegenzug gelang es ihnen in der Defensive einfach nicht, die beiden torreichen Dresdener Angreifer in Zaum zu halten und so plätscherte das Spiel von Minute zu Minute vor sich hin. Es war ja auch eine sicher Bank und der Sieg zu keiner Zeit mehr gefährdet. Das dritte Viertel entschieden die Lok-Männer nochmal mit 3:5 für sich und spielten das letzte Viertel erneut unentschieden. Und mit diesem 5:5 erzielten sie einen 13:20 Sieg und waren für die zweite Partie warm.

 

 

SWV TuR Dresden II - SV Lok Görlitz     9:2   (3:0; 0:0; 2:1; 4:1)

 

Der zweite Gegner des Spieltages war mit voller Besetzung angereist. Mit jungen schwimmstarken Nachwuchsspielern sowie einigen Spielern mit Zweitligaerfahrung. Sie wollten es an diesem Samstag wissen und waren frisch zu dieser Partie angereist. Aber auch Lok war heiß und fast voll besetzt und ordentlich erwärmt.

 

Doch das Spiel stand unter keinem so guten Ohmen und schnell gelangen die Neißestädter in den Rückstand. Während die Görlitzer eine Rausstellung kassierten, versenkte SWV den Ball umgehend im Netz. Nachdem Lok seine Überzahl nicht erfolgreich nutzen konnte, wiederholte Dresden das Spiel - und noch einmal. Das 3:0 Ergebnis blieb gleich bis zur ersten Pause, weil der SV erneut eine Überzahl vergab.

 

Aber der Ehrgeiz gegen Dresden war besonders groß und mit dem besonderen Ziel vor Augen kämpfte man weiter. Überzahl vergeben, misst. Zwei Unterzahlen gewonnen, jäh. Überzahl vergeben, Unterzahl gewonnen. Mehr geschah nicht im zweiten Viertel, außer natürlich durch hin- und her- sowie kreuz- und quer-schwimmen die Rausstellungen zu erkämpfen. Ohne Torerfolge endete das Viertel 0:0 und doch blieb es beim Halbzeitstand von 3:0.

 

Und so zeigte sich die Problematik in dieser Partie. Sie wird in den Überzahlspielen entschieden und diese lagen den Lok-Männern nicht ganz so gut. Schwimmerisch konnte der SV mit dem Gegner mithalten, doch es fehlte bei aller Anstrengung bei den Überzahlen der Druck aufs Tor. Selbstverständlich kommt auch noch ein gewisses Quäntchen Pech hinzu und die ein oder andere Entscheidung, die man hätte auch anders auslegen können. Aber TuR Dresden wusste die Überzahlen deutlich effizienter zu nutzen, während Lok seine immer wieder vergab. In Viertel drei erzielte Paul Schubert den Ehrentreffer und im vierten Abschnitt Steffen Hänisch im Centerspiel. Aber über die Viertelergebnisse von 2:1 und 4:1 kam es nicht mehr hinaus. Und so musste sich der SV Lok Görlitz mit einem ungenügenden 9:2 geschlagen geben.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (3), N. Hänisch (3), B. Schulz (5), P. Schubert (4), Th. Köhring (3), M. Jackisch (2), R. Jenkner, R. Funk (1), T. Burkert, F. Pilz (1), M. Lange

 

 

1

SV Lok. Görlitz

17:3

+50

2

USV TU Dresden

11:9

-3

3

SG Wasserball Auerbach/Netzschkau

10:6

+9

4

Erfurter SSC

10:10

+7

5

SWV TuR Dresden II

8:8

-9

6

HSG TH Leipzig II

6:10

-12

7

MSV Bautzen 04

2:18

-42

 

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - Spieltag 6
Foto: Wasserball Oberliga - Spieltag 6

Wasserball Oberliga - 5. Spieltag

(27. 04. 2019)

 

1. Männermannschaft behauptet sich an der Tabellenspitze und erspielt sich ein kleines Polster

 

Am vergangenen Samstag starteten die Wasserballer der ersten Mannschaft die Rückrunde in der Oberliga. Hierzu luden sie ihre Kontrahenten in die Neißestadt ein, um vor heimischem Publikum im Neißebad das Wasser zum Kochen zu bringen. An diesem fünften Spieltag waren insgesamt sechs Begegnungen angesetzt und die Lok-Männer selbst trafen auf die Thüringer Gastmannschaft, den Erfurter SSC, sowie den MSV Bautzen 04.

 

Zur Verteidigung des ersten Tabellenranges konnten die Lok-Männer an diesem Tag auf eine vollständig besetzte Auswechselbank zurückgreifen. Mit voller Kapelle ging es zu diesem Spieltag in beide Begegnungen, deren Ausgang keinesfalls gewiss war. Der SV hatte sich viel vorgenommen.

 

 

Erfurter SC - SV Lok Görlitz     8:13   (2:3; 2:3; 2:6; 2:1)

 

Die Gäste des Erfurter SSC, die diese Saison aus der Thüringen-Liga in die Sachsen-Liga wechselten, kannten die Männer bereits aus dem Hinspiel. Es ging zwar mit einem Sieg für Lok aus, aber war vor allem zu Beginn der Partie eine recht knappe Kiste. Schwimmstark und ballversiert war jeder von ihnen und so galt es, sie frühzeitig zu stören. Zudem mussten die Lok-Männer darauf achten, gleich von Beginn an mit hohem Tempo das Spiel an sich zu reißen und nicht wie teilweise üblich, das erste Viertel zu verschlafen.

 

Durch den Spielertrainer Steffen Hänisch darauf eingestellt und hochmotiviert trat man diesen Kampf an und zeigte Gegner sowie dem Gästen auf den Rängen, dass man diese Begegnung bestimmen wollte. Mit einem verwandelten Strafwurf folgte der erste Treffer. Erfurt hielt aber ordentlich dagegen und erzielte seinerseits viel zu einfach den Ausgleich - kurz darauf gingen sie in Führung. Schließlich erkämpfte sich erneut Lok einen Vorsprung, bevor die Thüringer, erneut viel zu leicht, wieder ausglichen.

Von da an aber hatten die Lok-Männer die Partie in der Hand. In der Abwehr wurde auf eine konsequentere Manndeckung umgestellt und somit das Erfurter Spiel gebrochen. Der Offensive gelang von Vornherein die gute Verwertung der Chancen. Dem SV gelang es bereits in Führung, ein Unterzahlspiel für sich zu entscheiden und diese nach einem sofortigen Konter auf 3:6 auszuweiten. Zur Halbzeit stand es 4:6.

 

Das Spiel schien irgendwie sicher. Und dennoch konnte es jeden Augenblick auch verloren gehen. Diesen Vorsprung von 2 Toren hielten beide Mannschaften ganze 4 Minuten lang, bevor mit einem cleveren Konter aus dem Spiel heraus der Knoten platzte. Mit dem 6:9 kam die Erlösung und der weitere Ausbau der Führung bis zum 6:12. Zwar hielten die Gäste auch im vierten Viertel weiter ordentlich dagegen und entschieden es gar ganz knapp für sich. Aber der Sieg war sicher und wurde mit dem Schlusspfiff beim stolzen 8:13 besiegelt. Ein gutes Omen für das zweite Spiel.

 

 

MSV Bautzen 04 - SV Lok Görlitz     8:17   (2:2; 1:7; 3:3; 2:5)

 

Das Spiel gegen den Lokalkontrahenten aus Bautzen ist stets eine enge Kiste. Jüngst das Hinspiel im vergangenen Monat konnten die Lok-Männer mit einem 8:7 nur knapp für sich entscheiden. Immer wieder besiegen sie auch den SV und das galt es an diesem Samstag zu vermeiden.

 

Gestärkt aus der ersten Partie kämpften die Neißestädter von der ersten Sekunde an und gerieten dennoch in Rückstand, glichen anschließend sofort wieder aus. Nach einem härteren Kampf im Angriff wurden die beiden Streithähne mit einer Rolle bzw. einer roten Karte des Wassers verwiesen. Die Görlitzer sind bekannt dafür, dass ihre Qualitäten sehr breit aufgestellt sind und jede Lücke sofort wieder geschlossen werden kann. Aber bei Bautzen erwischte es einen zentralen und für die Mannschaft wichtigen Spieler, deren Ausschluss sehr schmerzte. Ein Überzahltreffer den Spreestädter brachte sie noch einmal in Führung, bevor Lok zum 2:2 ausglich und in die Viertelpause ging.

Mit dem Wiederanpfiff begann der Torreigen der Görlitzer. Wie losgelöst konterten sie den MSV aus, standen in der Abwehr sicher, unterbanden ihre Zuspiele im Angriff beizeiten und brachten den Ball im gegnerischen Netz unter. Auf bis zu 3:9 zogen die Neißestädter in der ersten Halbzeit davon und bereiteten damit frühzeitig den zweiten Sieg dieses Spieltages vor.

 

Dass Bautzen nicht aufgibt, ist Lok bekannt. Sie hielten weiter ordentlich dagegen, konnten aber den Torvorsprung im weiteren Verlauf nicht mehr verringern. Nach dem ausgeglichenen dritten Viertel zum 6:12 schließlich war die Luft raus und die Gäste überließen dem Gastgeber das Feld. Der SV spielte letztlich die Begegnung ruhig zu Ende und triumphierte mit einem deutlichen 8:17 und sichert sich die Tabellenspitze.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (1), N. Hänisch (2), B. Schulz (4), S. Kotz (2), P. Schubert (5), Th. Köhring (4), M. Jackisch (5), N. Gayk (1), R. Funk (1), T. Burkert (1), F. Pilz (2), M. Lange (2)

 

 

1

SV Lok. Görlitz

15:  1

+50

2

SG Wasserball Auerbach/Netzschkau

10:  6

+9

3

USV TU Dresden

9:  7

0

4

Erfurter SSC

6:10

-3

5

HSG TH Leipzig II

6:10

-12

6

SWV TuR Dresden II

6:  6

-12

7

MSV Bautzen 04

2:14

-32

 

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - 5. Spieltag
Foto: Wasserball Oberliga - 5. Spieltag

Wasserball U15 Bezirkspokal

(27. 04. 2019)

Beim Bezirkspokal des Schwimmbezirkes Dresden in der Altersklasse U15 nahmen vier Mannschaften teil, die an zwei Spieltagen (Hin- und Rückrunde) um die Medaillen kämpften. Lok Görlitz trat mit der weitaus jüngsten Mannschaft an und hatte große Personalsorgen - von insgesamt 16 Spielern waren nur elf bzw. neun einsatzbereit. Gegen Plauen zeigte sich die körperliche und schwimmerische Unterlegenheit am deutlichsten. Die Lok-Jungs waren teilweise zu ängstlich und wurden oft ausgekontert. Mit der gewohnt körperbetonten Spielweise der Dresdner kamen die Görlitzer ebenfalls nicht zurecht, zeigten aber zumindest in den beiden Spielen gegen den späteren Turniersieger Auerbach/Netzschkau eine ordentliche Leistung. Trotzdem mussten sie sich auch dort geschlagen geben. Positiv hervorzuheben sind Nico Dost im Tor und George Jiji als Centerverteidiger, die zahlreiche Chancen der Gegner vereitelten. Im Angriff gab es ebenso Lichtblicke, doch insgesamt wurden die Chancen zu selten genutzt und so spiegelte sich der Aufwand nicht im Ergebnis wider. Am Ende also nur Platz vier für Lok Görlitz, was aber angesichts der Altersunterschiede verständlich ist. Wichtig ist es vor allem, Spielpraxis zu haben. Und auch wenn die Gegner diesmal eine Klasse zu hoch waren, werden sich diese Erfahrungen in der Zukunft auszahlen.

 

Endstand:         

Platz Mannschaft Pkt.
1 SG WB Auerbach/Netzschkau 12
2 SWV Plauen 8
3 SWV TuR Dresden 4
4 SV Lok Görlitz 0

 

Für Lok Görlitz spielten:

Nico Dost, Raphael Rimbach, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Richard Zschippang, George Jiji, Gustav Brendler, Emil Hennig, Lucas Tzschoppe

Foto zur Meldung: Wasserball U15 Bezirkspokal
Foto: WB U15 Bezirkspokal

Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!

(28. 12. 2016)

Die Abstimmung ist zu Ende!

 

Das Ergebnis ist nun online

auf der Homepage der Stadtwerke Görlitz AG.

 

Vielen, vielen Dank an alle für die zahlreiche Unterstützung unseres Vereines und das "Weitertragen" der Aktion in alle Ecken des Landes!!!

 

... and the winner is ...

SV Lokomotive Görlitz e.V.

!

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Foto: Hurra! Danke SWG!

Nächster Termin

Frohe Ostern !

 

Osterbild von Frieda Tempel

 

Danke an Frieda Tempel

für das schöne Osterbild

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