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Wasserball Ostdeutsche Meisterschaft U12 Vorrunde

08.​12.​2024

Mit einer Rumpftruppe – leider fielen sowohl Torwart Ignacy als auch die beiden wichtigen Feldspieler Egon und Greta kurzfristig aus – fuhr die U12 zur Vorrunde der Ostdeutschen Meisterschaft nach Potsdam. Mit den Gastgebern sowie den Teams aus Plauen und Brandenburg warteten namhafte Gegner. Das eigentliche Ziel der Görlitzer Mannschaft, den ASC Brandenburg zu schlagen und sich damit für die Endrunde zu qualifizieren, wurde durch die Ausfälle zu einer Herkulesaufgabe. Zudem verletzte sich auch noch Kapitän Benedikt im ersten Spiel und war danach nur noch eingeschränkt einsetzbar. Nichtsdestotrotz ließen sich die verbleibenden Görlitzer nicht hängen und gaben ihr Bestes.

 

Das erste Spiel gegen Plauen sollte als Standortbestimmung dienen. Die Vogtländer gehören bundesweit zu den Besten und hatten u.a. eine Woche zuvor das größte Einladungsturnier Deutschlands in Nürnberg gewonnen. Für Lok galt es, in der Verteidigung größtmöglichen Widerstand zu leisten und im Angriff den Ball zu behaupten und einige Akzente zu setzen. Das Ergebnis war zweitrangig und fiel mit 3 zu 33 erwartungsgemäß aus. Die Erfahrungen aus diesem Spiel waren dennoch wertvoll und einige Fehler konnten bereits gegen Brandenburg korrigiert werden.

 

Gegen den ASC Brandenburg war Lok aufgrund seiner Besetzung leichter Außenseiter, doch den Jungs war es anzumerken, dass sie trotz aller Widrigkeiten die Chance auf die Endrunde wahren und dieses Spiel gewinnen wollten. Die Partie verlief optisch ausgeglichen. In den entscheidenden Momenten war Brandenburg aber technisch und taktisch ein kleines Stück besser und konnte sich daher zunehmend eine Führung herausschwimmen. Mit 2 zu 0 gewannen sie das erste Viertel. In der Defensive leisteten sich die Görlitzer Jungs zu viele einfache Fehler, die zu Herausstellungen führten – dies zog sich durch das gesamte Wochenende. Brandenburg erhöhte im zweiten Viertel auf 6 zu 1. Mit einem perfekt platzierten Distanzwurf, zeitgleich mit der Halbzeitsirene, erzielte Benedikt den zweiten Treffer für Lok. Dies war jedoch der einzige Moment, in dem das nötige Quäntchen Glück auf Görlitzer Seite war. Im dritten Abschnitt übernahm Brandenburg wieder das Ruder und kam zu drei weiteren Toren. Jonas L. traf vor der letzten Viertelpause zum 3 zu 9, dennoch war das Spiel zu diesem Zeitpunkt entschieden. Brandenburg setzte im Schlussviertel nun vor allem seine zweite Garde ein. Die Görlitzer kamen nochmal heran und verkürzten zunächst auf 5 zu 9. Die Brandenburger Trainer sahen sich deshalb dazu gezwungen, ihre Stammkräfte wieder einzuwechseln, um den Erfolg nicht zu gefährden, und diese stellten wieder den alten 6-Tore-Abstand her. Trotzdem gehörte das letzte Viertel den Görlitzern, sie gewannen es mit 5 zu 3. Der Sieg ging letztendlich aber mit 8 zu 12 verdient an Brandenburg. Lok hatte in diesem Spiel gut mitgehalten und die Konkurrenzfähigkeit nachgewiesen. Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass man dieses Spiel vielleicht gewonnen hätte, wenn alle Sportler gesund gewesen wären.

 

Am zweiten Wettkampftag trafen die Görlitzer noch auf den OSC Potsdam. Die Gastgeber waren aufgrund der vorherigen Ergebnisse deutlich stärker als Brandenburg, allerdings schwächer als Plauen einzuschätzen. Die  Görlitzer machten kein besonders gutes Spiel. Das Selbstvertrauen im Angriff litt mit zunehmendem Rückstand. In der Verteidigung zeigten sie wechselhafte Leistungen. Einige Bälle wurden erkämpft oder pariert, oft hagelte es aber auch Gegentore und Herausstellungen. Besonders das zweite Viertel lief komplett an den Görlitzern vorbei. Gegen Ende der Partie wurde es wieder besser. Die Lok-Jungs erzielten immerhin zwei Treffer in dieser Begegnung. Und trotz zwischenzeitlich großer Bedenken schafften es alle, ohne drei persönliche Fehler dieses Spiel zu beenden. Mit 2 zu 29 fiel die Niederlage jedoch ähnlich hoch aus wie gegen Plauen.

 

Das erlebnisreiche Wochenende wurde abgerundet durch den Besuch des U18-Bundesligaspiels Potsdam gegen Neukölln. Mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck ging es anschließend wieder zurück in die Heimat.

 

Es spielten: Elias Noack, Kurt Jacob, Florian Noatsch, Jonas Lechner, Matheo Böhmer, Lukas Erzmoneit, Benedikt Auster, Jonas Kaddatz, Willi Otto


 

Endstand Vorrunde Gruppe 1:

  1. SG Neukölln Berlin

  2. Wfr. Spandau 04

  3. SV Zwickau von 04

  4. Erfurter SSC

  5. SC DHfK Leipzig

     

Endstand Vorrunde Gruppe 2:

  1. SVV Plauen

  2. OSC Potsdam

  3. ASC Brandenburg 03

  4. SV Lok Görlitz
     

Die besten drei Teams jeder Gruppe haben sich für die Endrunde am 18./19.01.25 qualifiziert.

 

Bild zur Meldung: Foto: S. Seifert, OSC Potsdam

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