Wasserball Ostdeutscher Pokal U12 Vorrunde
Mit gemischten Gefühlen startete die Görlitzer U12 in den Ostdeutschen Pokal. Zwar durften sie die Vorrunde im heimischen Neiße-Bad ausrichten, hatten jedoch Pech bei der Auslosung gehabt. Die Qualifikation für die Endrunde war nahezu unerreichbar, denn nur der Erst- und Zweitplatzierte kamen weiter, und mit Plauen und Neukölln warteten die beiden besten Mannschaften der Ostdeutschen Meisterschaft, welche im Januar ausgespielt worden war. Mit einem Sieg gegen den dritten Gegner, den SC DHfK Leipzig, wollte man sich aber zumindest Platz 3 in der Gruppe sichern.
Direkt zum Auftakt standen sich die Mannschaften aus Görlitz und Leipzig gegenüber. Es wurde das mit Abstand spannendste Spiel dieses Wochenendes. Leipzig ging in der ersten Minute in Führung. Lok erspielte sich von Beginn an gute Chancen, doch vergab diese zunächst. Erst Ende des Viertels gelang die Wende. Mit 2 zu 1 entschied Lok das erste Viertel für sich. Angetrieben von den beiden Leistungsträgern Benedikt und Egon ließen die Görlitzer auch im zweiten Abschnitt nicht locker und bauten die Führung aus. Jedoch wechselten sich gute und schlechte Phasen in dieser Partie mehrmals ab. Leipzig konnte immer wieder verkürzen oder ausgleichen. Im dritten und vierten Viertel ein ähnliches Bild: Lok startete jeweils furios und ließ dann jedes Mal stark nach. Vielleicht war man sich zwei Minuten vor Ende beim Stand von 9 zu 7 zu siegessicher. Leipzig ging volles Risiko und belohnte sich mit dem erneuten Ausgleich. 9 zu 9 hieß es am Ende, was bei überregionalen Wettkämpfen ein Fünfmeterwerfen zur Folge hat. Hier warf Benedikt die Görlitzer mit 1 zu 0 in Führung und wechselte danach ins Tor. An ihm scheiterten die Leipziger reihenweise und konnten nur einmal treffen. Auf Lok-Seite lief es allerdings auch nicht besser. Als letzter Görlitzer Schütze blieb Egon jedoch cool und verwandelte zum 2 zu 1. Dies stellte den Siegtreffer dar, denn der letzte Leipziger traf nicht. Ein dramatisches Spiel endete mit dem glücklicheren Ende für Lok Görlitz.
Im Anschluss gewann Plauen gegen Neukölln mit 7 zu 4. Damit war eine Vorentscheidung um die Platzierungen gefallen. Plauen und Neukölln waren erheblich besser als die beiden anderen Teams aus Görlitz und Leipzig. Dementsprechend deutlich endeten die restlichen Partien des Wochenendes.
Gegen Neukölln zeigte das Lok-Team eine mittelmäßige Leistung. Die ersten beiden Viertelergebnisse lauteten 1:6 und 2:6 aus Görlitzer Sicht. Immerhin gelangen also drei eigene Treffer. Das Lok-Team spielte trotz des klaren Rückstandes ordentlich mit, zumindest bis zum Seitenwechsel. In der zweiten Halbzeit ließen jedoch die Kräfte nach. Neukölln konnte seine Konterangriffe einfach ausspielen und gewann mit 22 zu 3.
Am Sonntag machten die Lok-Jungs und Mädchen einen frischen und motivierten Eindruck, obwohl es gegen den vermeintlich stärksten Gegner aus Plauen ging. Ein Strafwurf brachte die Führung für Görlitz. Danach konnte Plauen das Spiel drehen. Angesichts eines Spielstandes von nur 1 zu 3 nach dem ersten Viertel konnte man trotzdem von einem gelungenen Auftakt für Görlitz sprechen. Das Lok-Team blieb dran und konnte bis zur Halbzeit sogar auf 4 zu 5 verkürzen. Das etwas unkonzentriert wirkende Plauener Team bekam in der Pause eine deutliche Ansage ihrer Trainer zu hören. Dies zeigte Wirkung. Die Vogtländer sorgten in der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse. Lok hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen. Der breite Plauener Kader zahlte sich nun aus, während die Görlitzer keine gleichwertigen Wechselmöglichkeiten hatten. Mit 18 zu 5 fiel das Ergebnis letztendlich doch noch deutlich aus. Immerhin hatte Lok den Turnierfavoriten ein bisschen geärgert und konnte vor allem mit seiner Leistung in der ersten Halbzeit mehr als zufrieden sein.
Trotz des Ausscheidens in der Vorrunde hat Lok sich hier gut verkauft, immerhin Platz 3 gesichert und war ein guter Gastgeber. Danke an alle Helfer und Zuschauer für die Unterstützung!
Es spielten: Ignacy Krupicz, Kurt Jacob, Jonas Lechner, Matheo Böhmer, Lukas Erzmoneit, Elias Noack, Greta Wenzel, Egon Wenzel, Benedikt Auster, Jonas Kaddatz
Endstand Gruppe 1:
SV Zwickau von 04
Wfr. Spandau 04
Erfurter SSC
WU Magdeburg
Endstand Gruppe 2:
SVV Plauen
SG Neukölln Berlin
SV Lok Görlitz
SC DHfK Leipzig
Endstand Gruppe 3:
OSC Potsdam
ASC Brandenburg 03
SC Chemnitz 1892
Die besten zwei Teams jeder Gruppe haben sich für die Endrunde am 22./23.03.25 qualifiziert.
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