Wasserball Oberliga 1. Spieltag
Am vergangenen Wochenende begann die Oberliga Sachsen 2025/26. Zu den sieben Teams der Vorsaison haben sich der SC Chemnitz und der SV Zwickau II hinzugesellt, sodass das Teilnehmerfeld auf neun Mannschaften angewachsen ist und insgesamt auch an Qualität hinzugewonnen hat. Für den SV Lok wird es daher schwer werden, den 5. Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen. Mehrere Stammspieler der Vorsaison werden dem Görlitzer Team dieses Jahr nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen. Erfreulicherweise rückt etwas Verstärkung aus dem Jugendbereich nach oben. Mit Valentin Großmann und Rico Funk gaben zwei Nachwuchssportler bereits am ersten Spieltag in Zwickau ihr Oberliga-Debüt.
Zum Auftakt galt es für die Lok-Männer, gegen die SpVgg Dresden-Löbtau, das punktlose Tabellenschlusslicht der vergangenen Saison, einen Pflichtsieg einzufahren. Bereits im ersten Viertel konnte sich Lok entscheidend absetzen und führte mit 8 zu 2. Der zweite Abschnitt endete 5:5 unentschieden, sodass die 6-Tore-Führung bis zur Halbzeit bestehen blieb. Lok zeigte nicht den besten Wasserball und haderte mit der eigenen Chancenverwertung. Zudem machte man es in der Verteidigung den Dresdnern zu einfach, Treffer zu erzielen. Nach dem Seitenwechsel wurde der Leistungsunterschied jedoch deutlicher. Lok spielte seine Schwimmstärke noch konsequenter als zuvor aus und den Löbtauern war anzumerken, dass es bereits ihr zweites Spiel an diesem Tag war. Görlitz musste im dritten und vierten Viertel insgesamt nur zwei Gegentreffer hinnehmen und gewann klar mit 24 zu 9.
Die zweite Partie stand unter ganz anderen Vorzeichen. Es wartete der SWV Plauen, gegen den Görlitz letzte Saison mit 3:31 und 7:21 zweimal untergegangen war. Somit galt es, sich möglichst teuer zu verkaufen. In der ersten Halbzeit gelang dies nicht. Die Begegnung nahm ihren erwarteten Verlauf. Obwohl Lok ordentlich mitspielte, setzte sich die individuelle Klasse der Vogtländer vor dem Tor ein ums andere Mal durch. Beim Stand von 12 zu 3 wurden die Seiten gewechselt. Die Görlitzer ließen sich trotz der drohenden Klatsche nicht beirren und belohnten sich ab dem dritten Viertel auch öfter für ihren Einsatz. Überraschungsmomente, mit denen die Plauener nicht rechneten, verhinderten den anfangs sicher geglaubten Kantersieg für die Vogtländer. Stattdessen hieß es „nur“ 21 zu 12 für Plauen, nach einer komplett ausgeglichenen zweiten Halbzeit.
Insgesamt geht die Punkt- und Torausbeute aus dem ersten Spieltag in Ordnung und die Görlitzer wissen, woran sie noch trainieren müssen. Bereits in zwei Wochen steht der nächste Spieltag an, diesmal in Dresden. Auf das Lok-Team warten dann mit TuR Dresden II und Zwickau II zwei namhafte Gegner.
Es spielten: Tjard Costrau, Steffen Hänisch, Gustav Brendler, Gunar Domschke, Sebastian Förster, Paul Schubert, Matthias Jackisch, Richard Zschippang, Valentin Großmann, Rico Funk, Andreas Eichner, Jörn Herzog
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