Wasserball Ostdeutsche Meisterschaft U12 Vorrunde
Ein sportliches Highlight vor heimischem Publikum gegen anspruchsvolle Gegner erlebte die Görlitzer U12 bei der Vorrunde der Ostdeutschen Meisterschaft. Im Neiße-Bad kämpften die Mannschaften aus Potsdam, Neukölln, Zwickau und Görlitz um drei Qualifikationsplätze für die Endrunde. Das Lok-Team ging als klarer Außenseiter in das Wochenende.
Das erste Spiel gegen Neukölln wurde zum Sammeln von Erfahrungen genutzt. Die Jungs mussten erst einmal warm werden und sich an die ungewohnte Angriffszeit gewöhnen. Neukölln nutzte seine Chancen und ging frühzeitig klar in Führung. Görlitz war deutlich unterlegen, konnte aber zumindest drei Chancen zu eigenen Treffern verwerten. Endstand 3:23.
Nach einer etwas längeren Pause stand das wichtige Spiel gegen Zwickau an. Wenn ein Sieg an diesem Wochenende – und damit der überraschende Einzug in die Endrunde – möglich war, dann am ehesten gegen die Muldestädter. Beim letzten Aufeinandertreffen im September war man fast auf Augenhöhe gewesen. Die nötige Leistungssteigerung gelang den Görlitzern leider nicht. Die ernüchternde Erkenntnis: Zwickau hatte in den vergangenen zwei Monaten auch gut trainiert. Deren zwei Schlüsselspieler machten den entscheidenden Unterschied aus und erzielten gemeinsam 14 Tore. Görlitz unterlag mit 4 zu 16. Nur das dritte Viertel, als Zwickau seinen Mannschaftskapitän draußen ließ, konnte Lok mit 1 zu 0 gewinnen, doch insgesamt war das zu wenig.
Für einen versöhnlichen Abschluss sorgten die Görlitzer Jungs am Sonntag mit einer kämpferischen Leistung gegen Potsdam. Dankenswerterweise ließen die Potsdamer Trainer nicht nur ihre erste Garde spielen, sondern wechselten regelmäßig durch. Deshalb entwickelte sich ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel. Lok konnte das zweite Viertel sogar deutlich mit 4 zu 1 zu gewinnen. Das Endergebnis fiel mit 7 zu 16 knapper als im Vorfeld erwartet aus.
Endstand Staffel 1 in Erfurt:
Erfurter SSC
Wfr. Spandau 04
SC DHfK Leipzig
SVV Plauen
ASC Brandenburg
Endstand Staffel 2 in Görlitz:
SG Neukölln
OSC Potsdam
SV Zwickau 04
SV Lok Görlitz
Die Plätze 1 bis 3 pro Staffel haben sich für die Endrunde am 10./11.01.26 qualifiziert.
Für die Görlitzer Jungs bedeutete dieses Wochenende wertvolle Spielpraxis, auch wenn es leider nicht für den erhofften Überraschungserfolg gereicht hat. Auf Landesebene wird das Team wieder angreifen.
Lok: Ignacy Krupicz, Kurt Jacob, Florian Noatsch, Kalle Herzig, Matheo Böhmer, Lukas Erzmoneit, Elias Noack, Finn Teschner, Max Jackisch, John-Dean Weise, Tymur Lifintsev, Elias Ghannoum, Ben Gerlach, Artur Lesser, Tai Teresak
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