Wasserball Ostdeutscher Pokal U12 Vorrunde
Die beiden Vorrundengruppen des Ostdeutschen Pokals U12 wurde in diesem Jahr in Berlin und Leipzig ausgetragen. In der Bundeshauptstadt trafen in der Schwimmhalle Schöneberg die Teams von Spandau, Neukölln, Zwickau, Chemnitz und Görlitz aufeinander. Die Berliner Mannschaften gingen als Favoriten ins Turnier, Zwickau galt als aussichtsreichster Kandidat auf den dritten Platz. Vermutlich würden also Görlitz und Chemnitz um Platz 4 und 5 kämpfen. Das direkte Duell dieser beiden Mannschaften fand bereits am ersten Tag statt.
Während sich Chemnitz über den Jahreswechsel mit weiblichen Spielerinnen aus anderen sächsischen Vereinen verstärkt hatte, fehlte bei Görlitz mit Florian ein wichtiger Centerspieler. Dies machte sich schnell bemerkbar. Chemnitz ging mit 2:0 in Führung. Doch mit zwei Treffern kurz vor und nach der ersten Viertelpause konnte Lok ausgleichen. Der zweite Abschnitt gehörte eindeutig den Görlitzern, die zur Halbzeit sogar mit 4 zu 3 vorn lagen. Doch nach dem Seitenwechsel lief nicht mehr viel zusammen. Bei den Lok-Jungs schwanden die Kräfte und Chemnitz zog davon. Mit 5 zu 13 fiel die Niederlage etwas zu hoch aus.
Anschließend wartete die SG Neukölln Berlin auf die Görlitzer. Hier waren die Rollen klar verteilt: für Lok ging es nur um Schadensbegrenzung. Dies gelang anfangs weniger und zunehmend besser. Mit 3 zu 14 erzielte Lok ein ordentliches Ergebnis.
Am zweiten Tag lauteten die Gegner dann Spandau und Zwickau. In beiden Spielen hatten die Görlitzer große Probleme bei eigenem Ballbesitz. Nur phasenweise konnten sie das Spiel ausgeglichen gestalten. Trotz der Endstände von 1:22 und 0:22 sammelten sie wichtige Spielerfahrungen gegen starke Mannschaften.
Fazit der Trainer: Es gab es auch positive Aspekte, welche die Jungs gut umgesetzt haben. Wir standen gut in der Verteidigung, haben die Bälle erkämpft und den Gegnern so das Leben schwer gemacht. Ebenso positiv war der Ehrgeiz, den die Jungs hatten. Trotz großem Rückstand und nachlassender Kraft haben sie nicht aufgegeben und weiterhin ihr Bestes gegeben. Bei allen Spielen ist es uns jedoch nicht gelungen, den Ball ohne Fehlpass oder Verlust nach vorne zu spielen, wodurch wir die meisten Tore durch Konter kassiert haben. Problem war, dass sich kaum einer angeboten hat, die Jungs einfach kraftmäßig unterlegen waren und sich wenig getraut haben. Hinzu kam oft der Faktor Zeit: die Angriffszeit ist um, die Gegner schwimmen ab und wir hinterher. Dies ist jedoch auch der mangelnden Spielpraxis geschuldet. Im Gegensatz zu OWP und OWM wird auf Landes- und Bezirksebene in der U12 ohne Angriffszeit gespielt. Diese ständige Umstellung ist für den Lerneffekt extrem ungünstig. Wir werden weiter an den Grundlagen arbeiten – werfen, fangen und Wassertreten.
Für Lok Görlitz spielten: Ignacy Krupicz, Kurt Jacob, Willi Pröhl, Kalle Herzig, Matheo Böhmer, Lukas Erzmoneit, Elias Noack, Finn Teschner, Max Jackisch, John-Dean Weise, Tymur Lifintsev, Tai Teresak
Endstand Staffel 1 in Leipzig:
Erfurter SSC
OSC Potsdam
SC DHfK Leipzig
ASC Brandenburg
SVV Plauen
Endstand Staffel 2 in Berlin:
Wfr. Spandau 04
SG Neukölln
SV Zwickau 04
SC Chemnitz von 1892
SV Lok Görlitz
Die ersten drei Teams pro Staffel haben sich für die Endrunde am 21./22.03.26 qualifiziert.
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