Görlitzer U14-Jugend sammelt Erfahrung bei der Ostdeutschen Wasserball-Meisterschaft in Berlin
Mit dem erfolgreichen 3. Platz in der Vorrunde der Ostdeutschen Wasserball-Meisterschaft vor heimischem Publikum im Januar qualifizierten sich die Jungs für die Endrunde in Berlin. Dabei trafen sie auch auf Gegner aus der anderen ausgelosten Gruppe, welche von Beginn an als die stärkere bessere Gruppe einzuschätzen war. Für die U14-Jugend der Görlitzer war es schon ein Riesenerfolg, in die Endrunde zu gelangen und in Berlin vorige Woche Mitte März etwas Meisterschafts-Luft zu schnuppern.
Zählt man den Erfolg anhand von Siegen, war es ein eher enttäuschendes Wochenende - zumindest für die Trainer. Aber allen war bereits vor der Reise in die Hauptstadt klar, dass hier nicht wirklich ein Blumentopf zu gewinnen ist - dafür aber an Erfahrungen.
ASC Brandenburg - SV Lok Görlitz 14:6 (4:2; 2:1; 5:1; 3:2)
Schon der 1. Gegner des Wochenendes war ein großer Favorit auf den Titel und sorgte bei den Gästen für ordentlich Respekt. Dennoch gelang es ihnen, ganze 15 Minuten gut mitzuhalten und tüchtig Paroli zu bieten. Trotz ganzer 4 Strafwürfe für die Favoriten gelang es den Görlitzern bis zum 6:4 dran zu bleiben. Eine stolze Leistung. Anschließend zogen die Brandenburger ordentlich davon und setzten sich innerhalb nur 3 Minuten auf 10:4 ab. Damit war die Partie an sich schon entschieden.
Bestimmt um sich noch etwas Körner und Kraft für die 2. Begegnung aufzuheben, schaltete man einen kleinen Gang herunter. Dennoch errang die Jugend noch ein tolles 3:2-Viertelergebnis im letzten Abschnitt. Das Spiel jedoch ging mit 14:6 ungefährdet an den Favoriten.
SV Lok Görlitz - SC DHfK Leipzig 4:13 (0:7; 0:2; 1:1; 3:3)
Im 2. Spiel um Platz 5 dann traf man den namhaften sächsischen Verein DHfK Leipzig. In dieser Begegnung wussten die Görlitzer nicht so recht, wie sie den Gegner zu fassen bekommen. Sie spielten für sie etwas zu schnell, passten sehr gut die Bälle und wussten ihre Chancen eiskalt zu nutzen. Mit 0:7 im 1. Viertel und 0:2 im Viertel Nummer 2 stand es zur Halbzeit bereits klar mit 0:9.
In der 2. Halbzeit aber wussten die Neißestädter, wie sie Leipzig zu nehmen hatten. Zwar schalteten die Messestädter mit dem sicheren Sieg in der Tasche gefühlt einen Gang herunter, aber Lok konnte nun besser Paroli bieten. Mit 1:1 und 3:3 waren die weiteren Spielabschnitte ausgeglichen und Leipzig gelang es nicht mehr, den erkämpften Vorsprung weiter zu vergrößern. Dennoch erlag des SV deutlich mit 4:13 und reiste mit weiteren Meisterschafts-Erfahrungen wieder nach Hause.
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