Wasserball Landesmeisterschaft U14
Auch unsere Jugendmannschaft der U14 war am vergangenen Wochenende unterwegs. Im Kampf um die Landesmeisterschaft ging es für sie nach Plauen, um gegen die Kontrahenten aus Plauen sowie aus Zwickau anzutreten.
Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Görlitzer im Angriff wenig Ideen hatten, die gegnerische Abwehr zu überwinden. Mit zu wenig Einfällen und geringer Durchschlagkraft waren erfolgreiche Offensiven eher selten. Auch aufgrund ihrer noch zu geringen Spielpraxis sowie auch der fehlenden Spielfläche im wöchentlichen Training, habe sie einfach noch zu wenig Erfahrung. Die Gegner aber wussten sehr wohl, die Neißestädter auszukontern. Sie reagierten deutlich schneller in der Umkehr und hatten es umso leichter, den Ball im Görlitzer Kasten unterzubringen. Der Lok-Keeper mit seiner ordentlichen Leistung hatte in beiden Partien jede Menge zu tun und gab stets sein Bestes. Aber gegen diese erschwommene Überzahlmacht war er letztlich chancenlos.
SV Lok Görlitz - SVV Plauen 2:13 (0:2, 0:6, 2:0, 0:5)
Obwohl sie gegen die Kontrahenten aus Plauen bereits zur Halbzeit mit 0:8 zurück lagen, kämpften sie weiter und wollten sich nicht so einfach geschlagen geben. Das dritte Viertel konnten sie sogar ohne einen einzigen Gegentreffer mit 2:0 für sich entscheiden. Für den letzten Spielabschnitt aber war dann ein wenig die Puste raus und ging wieder deutlich an die Plauener Mannschaft.
M. Pöthe (Tor), M. Günther, E. Noack, W. Otto, G. Wenzel, E. Wenzel, J. Lechner, J. Thümmler, G. Schlichting, B. Auster (2), J. Kaddatz, M. Rabe, L. Thiemichen
SV Zwickau von 1904 - SV Lok Görlitz 13:7 (4:0, 6:2, 1:2, 2:3)
Ähnlich gestaltete sich die 2. Begegnung des Tages gegen Zwickau. Schnell lag man nach dem 1. Viertel mit 4:0 in Rückstand, der sich im weiteren Verlauf auf bis zu 6:0 ausweitete. Zu sehr lagen noch die Erfahrungen aus dem 1. Spiel in den Köpfen.
Etwa ab der Mitte dieses 2. Spielabschnittes hielten die Görlitzer besser dagegen und hatten die Zwickauer mehr im Griff. Mit der Verwandlung der beiden erkämpften Strafwürfe platzte der Knoten und Lok gewöhnte sich wieder an das Toreschießen. Die letzten beiden Viertel konnten sie jeweils für sich entscheiden und bis zum Ende der Partie zumindest den 6-Tore-Rückstand halten. Eine tolle Leistung.
M. Pöthe (Tor), M. Günther (1), E. Noack, W. Otto, G. Wenzel (1), E. Wenzel (2), J. Lechner, J. Thümmler, G. Schlichting, B. Auster (1), J. Kaddatz, M. Rabe (2), L. Thiemichen
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