Wasserfloh-Polo-Cup U10 4. Spieltag in Chemnitz
Beim vergangenen Heimspieltag im März hatte sich die Görlitzer U10 souverän den ersten Platz in der B-Gruppe des Wasserflohcup-Teilnehmerfeldes erspielt. Mit dem Aufstieg in die A-Gruppe kamen diesmal schwerere Gegner auf die Lok-Jungs zu. Das vorgegebene Ziel lautete, nicht viermal hoch zu verlieren, sondern die Spiele offen zu halten und bestmöglich sogar einmal zu gewinnen.
Zum Auftakt wartete der Erfurter SSC. Im Februar setzte es eine 1:8-Niederlage gegen die Thüringer. Dieses Mal zeigte Lok eindrucksvoll, dass das nur ein Ausrutscher war. Von Beginn an waren die Jungs wach, während der Erfurter Torhüter sich noch im Tiefschlaf befand. Seine Unachtsamkeit nutzte Elias mit einem Wurf von der Mittellinie aus: 1:0 für Görlitz. Den gefährlichsten Erfurter Sportler aus dem Hinspiel bekam man diesmal gut in den Griff, doch die körperlich robusten Mädchen machten den Lok-Jungs Probleme. Erfurt drehte das Spiel. Görlitz konnte dranbleiben und immerhin auf 2 zu 3 verkürzen. Doch der wichtige Treffer zum Ausgleich fiel leider nicht, obwohl es kurz vor Schluss noch die Chance dazu gab. Somit verlor Görlitz leider etwas unglücklich. Trotzdem ein verheißungsvoller Auftakt. Ein Teilziel war bereits erreicht.
Im zweiten Spiel gegen Plauen II waren die Görlitzer klar unterlegen. Zwar konnte Gustav einen Strafwurf parieren, dennoch fielen die Gegentore relativ schnell. Da im ersten Spiel einige Jungs überhaupt nicht gespielt hatten, wurde gegen Plauen durchgewechselt. Dementsprechend wuchs der Rückstand noch mehr. Den Lok-Jungs fehlte die Entschlossenheit, mit Ball und Mann bis vors gegnerische Tor zu schwimmen. Ab einer Tordifferenz von 10 Toren durften sie sogar in Überzahl agieren, doch auch damit wussten sie wenig anzufangen. Immerhin gelang Albert der Ehrentreffer. Endstand 1:14.
Gegen die Gastgeber vom SC Chemnitz wurde es wieder spannend. Beide Mannschaften spielten sich von Beginn an viele Torchancen heraus, auch begünstigt durch einfache Fehler der Defensive. Es ging hin und her. Leider hatte Chemnitz in der zweiten Halbzeit leicht die Nase vorn und führte in den Schlussminuten mit 7 zu 6. Görlitz nahm eine Auszeit, beorderte den Torwart mit nach vorn als fünften Feldspieler, doch auch dieser letzte Angriff führte nicht zum Ausgleich. Lok musste sich zum zweiten Mal an diesem Tag knapp geschlagen geben. Positiv zu beobachten: der Leistungsabstand zu den anderen Teams ist geringer geworden (wenn man Plauen mal ausklammert, die eine Liga für sich sind).
Zum Abschluss hieß es nochmal Erfahrungen sammeln gegen Plauen I. Auch wenn es wieder viele Gegentore gab, zeigten sich die Görlitzer hier verbessert und kämpften bis zum Schluss. Im Angriff hatten sie einige gute Szenen und erzielten nicht unverdient auch drei Treffer. Insgesamt zeigten die Vogtländer aber, dass sie beim Umschaltspiel und Schwimmtempo schon deutlich weiter sind, und gewannen mit 13 zu 3.
Für Lok Görlitz spielten: Gustav Maetschke, Ernst Friedrich, Filip Vilter, Piet Lindner, Nick Thiemichen, Albert Schöne, Friedel Pohl, Lucian Haußig, Felix Pilz, Tim Jackisch, Charlie Richter, Elias Ghannoum, Tillman Heise
Vielen Dank an das Autohaus Klische für die Stellung des Kleinbusses!
Endstand Gruppe A:
1. SVV Plauen II
2. SVV Plauen I
3. Erfurter SSC
4. SC Chemnitz
5. SV Lok Görlitz
Endstand Gruppe B:
1. SV Zwickau 04
2. SV Fortuna Auerbach
3. SWV TuR Dresden
4. Wfr. Netzschkau
Am 10.5. findet die Endrunde in Plauen statt. Dann werden in Dreiergruppen doppelrundig die finalen Platzierungen ausgekämpft. In der mittleren Gruppe um die Ränge 4 bis 6 wird Görlitz gegen Chemnitz und Zwickau antreten.
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