Schwimm-Trainingslager Rabenberg
Glück auf vom Rabenberg,
zweite Oktoberferienwoche - Zeit für unser Trainingslager hoch oben im Erzgebirge gemeinsam mit unseren Freitaler Schwimmkameraden. Wie immer zog sich die Zimmerverteilung im Vorfeld etwas, wer oben, wer unten in Haus 8, Trainingsgruppenzuordnung usw. irgendwie war immer einer zu viel. Aber am Ende half uns der Rabenberg mit einem Klappbett, und die überzählige Person konnte ins passende Zimmer hinzu. So vorbereitet konnte dann nach Anreise am Sonntagnachmittag schnell zum eigentlichen Zweck übergegangen werden – nämlich zum Training. Die Rabenberg-Neulinge wurden natürlich erst einmal in die Örtlichkeiten und Gepflogenheiten eingeführt, bevor sie sich zum ersten Mal ins Wasser begeben durften. Schreckmoment: der über Jahrzehnte geprägte Treffpunkt – die etwa 3 Meter hohe Pyramide im Vorraum von Haus 1, gefertigt von einheimischen Volkskunstschaffenden – einfach weg. Stattdessen zwei nichtssagende Blumentöpfe mit ebenfalls nichtssagenden Zimmerpflanzen. Zum Glück steht wenigstens der große Schwibbogen noch, der nun als Ersatzlandmarke herhalten muss. Aber den Verbleib des bisherigen Traditionsstückes werden wir noch erforschen.
Was die Personalien anbetrifft, wird die jüngste Trainingsgruppe komplett durch das Freitaler Trainerteam betreut, während die Mittleren und die Großen in Görlitzer Trainerverantwortung sind. Dabei ist zu bemerken, dass es Herr Herzog nach elf Jahren als Mittelgruppendompteur geschafft hat, nun zu Herrn Stapfs Großen aufzurücken, während Dennis mit Birgit Illing die mittlere Gruppe trainiert.
Am Montag starteten die Kleinen mit besonders viel Athletik inklusive Waldlauf und (verpflichtendem) Fußball. Leider mit ein paar Blessuren auf Freitaler Seite. Auch im Wasser wurde der erste Test weggebolzt. Mittlere und Große durften traditionell ihre Schwimmkünste auf Video aufzeichnen lassen, um beim späteren Anschauen vielleicht das eine oder andere Aha-Erlebnis zu haben. Und dann gab es bei beiden Gruppen auch Becherschwimmen in Rückenlage und andere technische Grundlagenübungen. Mit „Naja, einiges sah gar nicht so schlecht aus…“, ließ sich ein großes Trainerlob vernehmen.
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