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Wasserball-Männer beenden Oberliga-Saison auf Platz 6

15. 06. 2024

Im April hatten die Lok-Männer mit zwei Siegen vor heimischem Publikum einen Sprung nach oben in der Oberliga-Tabelle gemacht. Beim letzten Spieltag in Halle/Saale kämpften sie nun um die Plätze 4 bis 6 und trafen dabei auf die beiden direkten Konkurrenten, den SV Halle II und den SC DHfK Leipzig II. Allerdings sah man sich klar in der Außenseiterrolle. Denn leider fehlten dem Team bei diesem Auswärtsspieltag etliche erfahrene Leistungsträger. Von den Ü25-Spielern waren nur Kapitän Steffen Hänisch sowie die Bautzener Sportfreunde Gunar Domschke und Andreas Eichner dabei. Umso mehr kamen die Nachwuchskräfte des SV Lok zum Einsatz. Ole Kubitz feierte sein Oberliga-Debüt. Zur Vorbereitung auf dieses Saisonfinale gegen körperlich stärkere Gegner hatten die Görlitzer beim Training mehrfach ihre „Jugendmannschaft“ gegen die Routiniers spielen lassen.

 

Gegen die zweite Mannschaft des SV Halle startete das Lok-Team ordentlich. Nach Treffern auf beiden Seiten und einem vergebenen Görlitzer Strafwurf stand es nach vier gespielten Minuten 2 zu 2 unentschieden. Danach setzte sich jedoch die Erfahrung der Hallenser durch. Mit einer 5:2-Führung gingen sie in die erste Viertelpause und konnten das zweite Viertel mit 5 zu 0 gewinnen. Damit war das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden. Den Görlitzern gelang es nicht, die Abwesenheit ihrer Routiniers zu kompensieren. Die raren Wechselmöglichkeiten auf der Bank verlangten ihnen konditionell alles ab. Zudem fehlte ein echter Torwart, sodass auch hier improvisiert werden musste. Nick Hänisch sprang dafür ein, wurde gegen Halle aber zur Halbzeit durch George Jiji ersetzt und konnte dafür als frischer Feldspieler der Mannschaft weiterhelfen. Die Viertelergebnisse der zweiten Halbzeit (jeweils 2:4 aus Görlitzer Sicht) fielen respektabler aus. Mit einem Endstand von 6 zu 18 musste sich Lok aber insgesamt deutlich geschlagen geben. Nick Hänisch, Steffen Hänisch und Gustav Brendler (je zweimal) hatten die Görlitzer Tore erzielt.

 

Nach diesem Auftritt schien auch ein Punktgewinn gegen Leipzig unwahrscheinlich. Die Messestädter profitierten von einer kurzen Anreise und traten in voller Mannschaftsstärke an. Beim Blick auf die Aufstellungen standen die Vorzeichen daher genau umgekehrt im Vergleich zum Hinspiel im Dezember. Damals hatten die Görlitzer zuhause gewonnen. Diesmal stellte es eine nahezu unlösbare Aufgabe dar, die drei torgefährlichsten und zweitligaerfahrenen Spieler des Gegners in den Griff zu bekommen. Genau diese drei Akteure warfen Leipzig in den Anfangsminuten mit 3 zu 0 in Führung. Doch dann drehten die Görlitzer auf und glichen mit ebenfalls drei Treffern (2x Gunar Domschke, 1x Ole Kubitz) noch im ersten Viertel aus. Diese starke Phase setzte sich nach dem zweiten Anschwimmen fort. Lok überstand eine Unterzahlsituation und auf der Gegenseite war Gustav Brendler zweimal erfolgreich. Plötzlich lag Görlitz in Führung und hatte damit jetzt schon mehr erreicht als in der vorherigen Begegnung mit Halle. Doch auch diesmal konnte das Tempo nicht über die komplette Spieldauer aufrechterhalten werden. Die Leipziger übernahmen fortan wieder das Kommando. Ihnen gelangen sechs Treffer in Folge, abermals allesamt erzielt durch ihre drei stärksten Spieler, und so lagen sie zur Halbzeit klar mit 9 zu 5 in Führung. Die Görlitzer kämpften weiter, kamen allerdings nicht mehr ran. Das dritte Viertel ging mit 6 zu 3 an Leipzig, der letzte Abschnitt endete 4 zu 4 unentschieden. Unter dem Strich stand eine 12:19-Niederlage – zumindest aber eine Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel.

 

Es spielten: Nick Hänisch, Steffen Hänisch, Gustav Brendler, Gunar Domschke, Nico Kretschmer, Richard Zschippang, Ole Kubitz, George Jiji, Andreas Eichner

 

Abschlusstabelle:

Platz

Team

Spiele

Tore

Gegentore

Punkte

  

1

SWV TuR Dresden

12

266

107

22

:

2

2

SWV Plauen

12

213

194

16

:

8

3

USV TU Dresden

12

179

127

16

:

8

4

SV Halle II

12

147

156

10

:

14

5

SC DHfK Leipzig II

12

174

193

10

:

14

6

SV Lok Görlitz

12

131

212

8

:

16

7

SG Auerbach/ Netzschkau

12

120

241

2

:

22

 

Lok beendet die Saison damit knapp hinter Halle und Leipzig auf dem sechsten Platz. Gegenüber dem Vorjahr holte die Mannschaft zwei Punkte weniger. Einigen verheißungsvollen Auftritten, besonders vor heimischem Publikum, standen herbe Niederlagen gegen die Top-Teams gegenüber. Den Titelgewinn sicherte sich souverän der SWV TuR Dresden, welcher angekündigt hat, sein Aufstiegsrecht in die 2. Liga Ost wahrzunehmen. Die Görlitzer Lok-Männer werden nächstes Jahr wieder in der Oberliga angreifen, voraussichtlich in nahezu unveränderter Besetzung, und hoffen auf einen Leistungssprung des noch immer relativ jungen Teams.

 

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