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Wasserballturnier in Großschönau

16. 07. 2022

Zum Start der Sommerferien wollten die Görlitzer Wasserballer noch einmal auf Torejagd gehen, bei der 49. Auflage des Großschönauer Pokalturniers. Rekordsieger des Turniers ist übrigens der SV Lok Görlitz mit 12 Titeln, zuletzt im Jahr 2017. Mit einer stark verjüngten Mannschaft – der Altersdurchschnitt der Feldspieler betrug 17 Jahre – sorgten die Neißestädter dieses Mal für einige überraschte Gesichter, als sie im Kleinen Bad in Großschönau ankamen. In dem überwiegend mit Amateurvereinen besetzten Teilnehmerfeld des Turniers sahen die Görlitzer aussichtsreiche Chancen auf eine gute Platzierung.

Das Lok-Team reiste bereits am späten Freitagnachmittag an. Nach dem dem Aufbauen der Zelte blieb noch genügend Zeit für einen Besuch des Rummels, ein Grillabendessen und zuvor eine kleine Schwimmeinheit. Bei 20x50 Kraul machte sich mit der Zeit die kühle Wassertemperatur von 20°C immer deutlicher bemerkbar, dies diente jedoch als gute Einstimmung auf den kommenden Wettkampftag (Krämpfe gab es aber keine).

Am Samstagvormittag startete das Wasserballturnier mit zehn teilnehmenden Mannschaften. Die Vorrunde wurde in zweier Fünfergruppen ausgespielt. Lok Görlitz hatte sehr viel Glück bei der Auslosung und landete in der vermeintlich leichteren Gruppe, zusammen mit Stuttgart, Dresden-Löbtau, Großschönau und Fürstenwalde.

Bemerkenswerterweise schien den Großteil des Tages die Sonne, aber immer wenn Görlitz spielte, kam ein Regenschauer. Die ungemütlichen Bedingungen brachten das Lok-Team jedoch nicht davon ab, gute Leistungen im Wasser zu zeigen. Schließlich waren sie jung, dynamisch und konnten auf eine nahezu volle Auswechselbank zurückgreifen. Den teils merklich untrainierteren und älteren Gegenspielern gegenüber waren sie schwimmerisch im Vorteil. So konnte das erste Spiel gegen Stuttgart deutlich mit 6 zu 1 gewonnen werden. Darauf folgte das vorgezogene Endspiel um den Gruppensieg gegen Dresden-Löbtau. Auch hier zeigten die Lok-Jungs eine starke Leistung und hielten gegen die körperlich überlegenen Löbtauer gut mit. In der Defensive mussten sie einige bange Momente überstehen, jedoch war stets der Mannschaftsälteste Stephan Möbus im Tor zur Stelle und ließ mit der vermutlich besten Torhüterleistung des gesamten Wettkampftages (u.a. ein gehaltener Fünfmeter) die Löbtauer verzweifeln. Auf der Gegenseite brachten ein Konter und ein verwandelter Fünfmeter den Görlitzern zwei Tore und damit einen 2:0-Sieg ein. Mit diesem Erfolg hatte das Lok-Team den Gruppensieg und damit den Einzug ins Finale klar im Visier. Die verbleibenden beiden Gegner in der Vorrunde schienen leistungsschwächer. Das Gastgeberteam aus Großschönau stellte die Görlitzer vor einige Probleme, doch letztendlich stiegen die Neißestädter mit 3 zu 0 als Sieger aus dem Wasser. Und auch beim abschließenden 4:0-Sieg gegen Fürstenwalde blieben sie ohne Gegentor.

Beim Blick auf die Spiele der Parallelgruppe bestätigte sich die Vermutung, dass die andere Gruppe mit Teams wie Tábor, Leipzig und Magdeburg deutlich stärker besetzt war. Diesen Konkurrenten war Görlitz glücklicherweise aus dem Weg gegangen und mit dem Gruppensieg direkt ins Finale eingezogen. In der anderen Gruppe setzte sich knapp das tschechische Team aus Tábor durch. Und so lautete das Finalspiel: SV Lok Görlitz gegen TJ Tábor. Ironischerweise setzte nur wenige Minuten vor Anpfiff sinnflutartiger Regen ein.

In diesem Spiel mussten die Görlitzer notgedrungen auf der Torwartposition wechseln und waren somit noch jünger besetzt als zuvor. Leider gerieten sie schnell mit zwei Treffern in Rückstand, kämpften jedoch weiter. Der gegnerische Centerstürmer konnte erfreulicherweise komplett aus dem Spiel genommen werden. Ein Fünfmeter für Görlitz brachte schließlich den Anschlusstreffer. Die Möglichkeiten, das Spiel auszugleichen oder sogar zu drehen, waren vorhanden. Leider gelang es nicht. Das tschechische Team zog mit weiteren Toren davon und gewann mit 5 zu 1. Trotz der Enttäuschung zum Schluss hatte sich das junge Lok-Team sehr gut verkauft, den zweiten Platz errungen und bekam viel Lob und Anerkennung vom Publikum und den anderen Mannschaften.

Es spielten: Stephan Möbus, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Jörn Herzog, Richard Zschippang, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Gustav Brendler, George Jiji, Nico Kretschmer, Niclas Gayk, Erik Zimmermann

Endstand:

  1. TJ Tábor (CZ)
  2. SV Lok Görlitz
  3. SC DHfK Leipzig
  4. SpVgg Dresden-Löbtau
  5. Dynamix Magdeburg
  6. TSV Großschönau
  7. SSV Schwedt/ MSV Bautzen
  8. Pneumant Fürstenwalde
  9. ESV Lok Berlin Schöneweide
  10. SB Schwaben Stuttgart
 

Bild zur Meldung: WB-Turnier Großschönau 2022

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