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Wasserball Oberliga Spieltag in Görlitz

02. 12. 2023

Lok-Männer mit Sieg und Niederlage beim Heimspieltag 

 

Der Saisonstart im November war der Görlitzer Oberliga-Mannschaft misslungen - in Dresden gab es zwei deutliche Niederlagen gegen die beiden Teams aus der Landeshauptstadt. Am ersten Adventswochenende wurde im heimischen Neiße-Bad nun der zweite Spieltag ausgetragen.

 

Der erste Gegner der Görlitzer, die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig, konnte personell nicht aus dem Vollen schöpfen, weil sie zeitgleich ein Bundesligaspiel ihrer ersten Mannschaft zu besetzen hatten. Davon profitierte das Lok-Team, welches seinerseits mit voller Auswechselbank antrat und sowohl schwimmerisch als auch spielerisch als Favorit in diese Begegnung ging. Nach einer klaren Angelegenheit sah es jedoch in den ersten Spielminuten noch nicht aus. Lok erkämpfte sich zwar einen Fünfmeterstrafwurf und eine Überzahl, konnte jedoch beide Tormöglichkeiten nicht verwerten. Erst nach vier Minuten fiel der erste Treffer, und mit diesem kam das Görlitzer Spiel dann allmählich in Schwung. Bis zur ersten Viertelpause schwammen die Lok-Männer eine 4:1-Führung heraus und erhöhten diese im zweiten Abschnitt. Beim Stand von 7 zu 2 leistete sich ein wichtiger Leipziger Spieler sein drittes Foul und war somit nicht mehr spielberechtigt. Diese Schwächung kam den Görlitzern zugute. Zudem hatten sie mit Eric Maetschke einen verlässlichen Rückhalt im Tor, der etliche Würfe an diesem Tag parierte. Auf den 9:3-Halbzeitstand folgte ein starkes drittes Viertel, welches Lok mit 7 zu 2 gewann. Die Begegnung war entschieden, trotzdem blieben die Lok-Männer motiviert, den Fans schöne Spielzüge zeigen. Doch im Schlussabschnitt lahmte das Konterspiel. Überzahlsituationen wurden vergeben, und in der Rückwärtsbewegung agierte Görlitz einige Male zu nachlässig und musste ärgerliche Gegentreffer hinnehmen. Das letzte Viertel endete unentschieden. Trotz des 21:10-Sieges stiegen die Lok-Männer deshalb etwas unzufrieden aus dem Wasser.

 

Deutlich schwerer sollte die zweite Aufgabe gegen den USV TU Dresden werden. Dieses Team besteht zu einem großen Teil aus ehemaligen Zweitligaspielern und hatte im Vorfeld mit einigen starken Ergebnissen aufhorchen lassen. Der Görlitzer Matchplan wurde leider nicht so umgesetzt wie erwartet. Zu Beginn der Partie fehlte zudem etwas das nötige Glück, sei es beim Torabschluss oder bei den Schiedsrichterentscheidungen. Die schwimmerische Stärke, für die Lok eigentlich bekannt ist, kam in dieser Partie nie wirklich zur Geltung. Stattdessen setzte sich die Erfahrung und körperliche Überlegenheit der Dresdner durch – gegen ein Görlitzer Team, welches nun schon seit mehreren Jahren verstärkt auf den Nachwuchs setzt und sich im Umbruch befindet. In der eigenen Verteidigung wurden Schwächen bei Kontern sichtbar. Trotzdem blieb man im ersten Viertel noch in Schlagdistanz und lag nur mit 1 zu 3 zurück. Jedoch vergrößerte sich der Abstand zunehmend. Zur Halbzeit stand es bereits 3 zu 8. Görlitz war nicht chancenlos, aber es gelang in diesem Spiel einfach zu wenig, um aufholen zu können - und das, obwohl auch Dresden einige gute Möglichkeiten vergab, unter anderem drei Strafwürfe. Beim Stand von 4 zu 15 wurden in den Schlusssekunden noch zwei Lok-Spieler des Wassers verwiesen, was diese aus Görlitzer Sicht enttäuschende Begegnung noch einmal mehr trübte. Die Dresdner Mannschaft war an diesem Tag eine Nummer zu groß gewesen.

 

Trotz des schwachen Saisonstarts mit 2:6 Punkten besitzt das Lok-Team dennoch das Potenzial, den Mittelfeldplatz in der Liga aus dem Vorjahr zu bestätigen, und wird genügend Gelegenheiten in den nächsten Monaten bekommen, um die dafür nötigen Punkte zu einfahren.

 

Es spielten (in Klammern: Tore): Eric Maetschke, Steffen Hänisch (2), Niclas Gayk (5), Andreas Eichner, Richard Zschippang, Nico Kretschmer, Thomas Köhring (2), Matthias Jackisch (4), Gunar Domschke (2), Gustav Brendler (4), Karl Ludewig (1), George Jiji, Alexander Arndt (1), Nick Hänisch (4)

 

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