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Abteilung Wasserball

Wasserball GörlitzWasserball ist eine abwechslungsreiche Sportart, für die Athletik und gutes schwimmerisches Können notwendig sind. Für Kinder ab 10 Jahren, die sich sicher und gerne im Wasser bewegen und Spaß an einer Ballsportart haben, bieten wir das Training in unserer Nachwuchsmannschaft an.

Interessenten für ein Probetraining melden sich bitte über die Geschäftsstelle:  (Ringolf Herzog, Tel. 0173/8601107).

 

Unsere zwei Männermannschaften spielen erfolgreich in der Oberliga Sachsen bzw. in der Bezirksliga Dresden. Bei den regelmäßigen Punktspielen im Görlitzer Neiße-Bad kann sich jeder als Zuschauer von unserer interessanten Sportart begeistern lassen.

 

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Aktuelle Meldungen

Wasserball Kadertest in Zwickau

(06.10.2019)

Erstmals seit vielen Jahren nahm der SV Lok Görlitz am sächsischen Wasserball-Kadertest teil. Dort absolvierten die Sportler der Jahrgänge 2007 bis 2010 insgesamt neun schwimm- und wasserballspezifische Übungen, bei denen jeweils die Zeit genommen wurde:

  • 50m Kraul
  • 25m Kraul
  • 15m Kraul mit Start ohne Wand
  • 100m Kraul
  • Wassertreten mit Gewicht
  • 25m Kraul-Beine
  • 25m Brust-Beine
  • 25m Wassertreten
  • 25m Balldribbeln

 

Um E-Kader zu werden, müssen fünf von neun Normzeiten erreicht werden. Zum Schluss wurden alle Kinder in Mannschaften eingeteilt und es wurde Wasserball gespielt.

Für den SV Lok Görlitz starteten Paul Engmann, Fietje Costrau, Konrad Lehmann und Tim-Oskar Schilling.

Die Ergebnisse folgen in den nächsten Wochen.

Foto zur Meldung: Wasserball Kadertest in Zwickau
Foto: Wasserball Kadertest 2019

Wasserball Bezirkspokal in Görlitz

(21.09.2019)

 Ergebnisse:

SpVgg Dresden-Löbtau II SV Lok Görlitz II 4 8
MSV Bautzen TuR Dresden III/ USV II 10 3
SpVgg Dresden-Löbtau I SpVgg Dresden-Löbtau II 7 6
SV Lok Görlitz II MSV Bautzen 4 7
TuR Dresden III/ USV II SpVgg Dresden-Löbtau I 5 5
MSV Bautzen SpVgg Dresden-Löbtau II 6 5
SpVgg Dresden-Löbtau I SV Lok Görlitz II 3 5
SpVgg Dresden-Löbtau II TuR Dresden III/ USV II 5 2
MSV Bautzen SpVgg Dresden-Löbtau I 10 0
TuR Dresden III/ USV II SV Lok Görlitz II 1 2

 

Platz Mannschaft Tore Gegentore Punkte
1 MSV Bautzen 33 12 8:0
2 SV Lok Görlitz II 19 15 6:2
3 SpVgg Dresden-Löbtau I 15 26 3:5
4 SpVgg Dresden-Löbtau II 20 23 2:6
5 TuR Dresden III/ USV II 11 22 1:7

 

Für Lok Görlitz spielten:

Stephan Möbus, Paul Schubert (5), Omar Assou (1), Thomas Fischer (2), Jörn Herzog (3), Richard Zschippang, Nick Hänisch (2), Tjard Costrau (3), Tom Burkert (1), Christoph Gabriel (1), Fabio Herrmann (1), Florian Pilz, Frank Hoffmann, Andreas Hoffmann

Foto zur Meldung: Wasserball Bezirkspokal in Görlitz
Foto: WB Bezirkspokal 21.09.19

Wasserball U14 Pincher-Pokal in Plauen

(15.09.2019)

U14 gewinnt 1. Plauener Pincher-Pokal!

Der SV Vogtland Plauen hatte den „Pincher-Pokal“ ins Leben gerufen, der als Saisonvorbereitungsturnier jährlich stattfinden soll. An der Erstauflage 2019 für die Altersklasse U14 (Jg. 2006 und jünger) nahmen der gastgebende SWV Plauen, der SC Chemnitz und der SV Lok Görlitz teil. Die drei Mannschaften spielten jeweils zweimal gegeneinander.

Es entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Chemnitz und Görlitz um den Turniersieg. Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften hatten zunächst die Chemnitzer die Nase vorn und führten mit 3 zu 1. Doch das Lok-Team kämpfte sich zurück und drehte den Spielstand auf 4:3. Der Chemnitzer Trainer nahm eine Auszeit, die sich als Wendepunkt der Partie herausstellen sollte. Danach traf Chemnitz gleich zweimal, während der Görlitzer Center Willi die letzte Chance mit einem Lattenschuss vergab. Somit verloren die Lok-Jungs unglücklich mit 4 zu 5, hatten aber eine starke Leistung gezeigt. Das machte Hoffung für den weiteren Verlauf des Turniers.

Gegen Plauen wirkten die Görlitzer aber zu verkrampft im Torabschluss, der eingeplante Pflichtsieg gestaltete sich schwieriger als gedacht. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit führte Görlitz mit zwei Toren, jetzt konnte derTrainer auch den jüngeren Sportlern des Jahrgangs 2008 mehr Einsatzzeiten ermöglichen. Deren Hereinnahme verbesserte sogar den Görlitzer Spielfluss. Luca schoss mehrere Tore und auch Konrad überzeugte bei seinem ersten Wettkampf mit gutem Stellungsspiel und erkämpfte mehrmals den Ball. In der zweiten Halbzeit war dann endgültig der Knoten geplatzt, Lok siegte mit 10 zu 1.

Chemnitz ließ ebenfalls gegen Plauen nichts anbrennen, gewann 7:0 und in der Rückrunde 8:0 gegen die Gastgeber. Das zweite Match zwischen Chemnitz und Görlitz konnte somit eine Vorentscheidung bringen. Lok-Trainer Steffen Hänisch stellte um, beorderte Gustav in den Center und Willi nach außen. Dies zahlte sich sofort aus, beide schossen sogleich ein Tor. Dazu kam ein schöner Aufsetzer von George, Görlitz führte zur Halbzeit mit 3 zu 2. Zu Beginn des zweiten Abschnitts eine vielleicht spielentscheidende Situation: Alex bekam aufgrund eines Fouls eine Hinausstellung, doch sein Gegenspieler verlor die Nerven und sah wegen Brutalität die rote Karte. Nach längerer Diskussion ging es weiter. Die Görlitzer wollten nun unbedingt das Spiel gewinnen, während die Chemnitzer sichtlich geschockt und auch erschöpft waren. Ihre Pässe kamen zu kurz, die Torschüsse unpräziser, und so konnte sich Nico im Görlitzer Tor durch Herausschwimmen bzw. Parieren einige Male den Ball erkämpfen. Auf der Gegenseite traf Lok dreimal: einmal setzte sich Willi erfolgreich durch, Alex vollendete einen Konter und George mit einem Weitschuss fast von der Mittellinie aus setzte dem ganzen die Krone auf, sodass Görlitz am Ende mit 6 zu 3 gewann.

Auf einmal war der Turniersieg fast sicher, reichte doch gegen Plauen ein Sieg mit drei Toren Differenz. Abermals tat sich das Lok-Team jedoch gegen die Vogtländer schwer. Die jüngeren, noch relativ ausgeruhten Sportler erwiesen sich dabei teilweise als nervenstärker im Vergleich zu den älteren, welche zunehmend vor dem gegnerischen Tor verzweifelten. Jeder Treffer der Plauener war ein Rückschlag, zur Halbzeit stand es 2:2 und kurz darauf 3:3. Aber die Görlitzer waren stets die schwimmerisch überlegene Mannschaft und bei den meisten Angriffen in Überzahl. Irgendwie fand der Ball dann doch zunehmend den Weg ins Tor, teils glücklich, aber das war egal. Das Spiel endete mit 9 zu 3 und Lok Görlitz gewann den Pincher-Pokal.

Endstand:

Platz Mannschaft Tore Differenz Punkte
1 SV Lok Görlitz 29:12 +17 6
2 SC Chemnitz 23:10 +13 6
3 SWV Plauen 4:34 -30 0

 

Eine großartige Leistung von allen! Ermöglicht durch gutes Training in den vergangenen Wochen (und Monaten und Jahren). Das Fehlen von gleich vier Stammspielern konnte von den Jungs mit guter Kondition kompensiert werden und auch die 2008er hatten ihren Anteil daran. In Bestbesetzung kann diese Mannschaft auch bei Turnieren mit normaler (statt verkürzter) Spielzeit weitere Erfolge feiern.

 

Lok spielte mit:

Nico Dost, Alexander Arndt, Fietje Costrau, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Gustav Brendler, George Jiji, Luca Lange, Paul Engmann, Konrad Lehmann

 

[Fotogalerie (Dropbox)]

Foto zur Meldung: Wasserball U14 Pincher-Pokal in Plauen
Foto: WB U14 Pincher-Pokal 2019

Wasserball U14 Netzschkau & Sportferienwoche Wasserball

(16.08.2019)

Wasserballwochenende in Netzschkau

In der Altersklasse U14 erspielte sich Lok Görlitz den zweiten Platz. Nach der Vorrunde standen zwei deutliche Siege (12:0 gegen SWV Plauen, 19:6 gegen Auerbach/Netzschkau) sowie eine Niederlage (5:9 gegen Chemnitz) zu Buche. Im Finale gegen Chemnitz mussten sich unsere Jungs knapp mit 3:4 geschlagen geben. Zwischen den Spielen hatten wir viel Zeit, um uns am reichhaltigen Buffet satt zu essen und zu baden.

Sportferienwoche in Görlitz

Um die Form aus Netzschkau gleich auszubauen, begann die Woche mit einem Tag wie im Trainingslager: zwei Wassereinheiten in der Schwimmhalle und einmal Athletik in der Turnhalle. Am Dienstag absolvierten die Jungs einen Triathlon: Laufen an der Neiße entlang, Fahrradfahren auf dem Radweg Richtung Hagenwerder und Schwimmen im Berzdorfer See. Der Rest des Tages wurde zur Erholung bzw. Fahrradreparatur genutzt ;) Am Mittwochvormittag besuchten wir die Sportausstellung im Kaisertrutz, nachmittags ging es noch einmal zum Volleyballplatz und in die Schwimmhalle. Am Donnerstag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Hirschfelde, paddelten auf der Neiße bis Ostritz und fuhren von dort aus zurück. Zum Abschluss am Freitag zeigten alle beim Schwimmen und Wasserball vollen Einsatz. Und nach einer lockeren Athletikeinheit und Auswertung heißt es jetzt erstmal zwei Tage ausruhen, bevor am Montag wieder die Schule und das reguläre Training losgeht.

[Fotogalerie Netzschkau]

[Fotogalerie Sportferienwoche]

Foto zur Meldung: Wasserball U14 Netzschkau & Sportferienwoche Wasserball
Foto: Sportferienwoche WB 2019

Wasserball Oberliga - SACHSENMEISTER

(03.07.2019)

 

1. Männermannschaft holt sich im sommerlichen Freibad den Sachsenmeister-Titel

 

Ein herrlicher Hochsommertag lockte die 1. Mannschaft der Görlitzer Wasserballer vergangenen Sonntag ins Vogtland. Genauer gesagt ins Waldbad Brunn nach Auerbach. Natürlich ging es nicht nur darum, bei 38 Grad Lufttemperatur über 200 km weit entfernt eine Abkühlung zu suchen. Vielmehr stand der letzte Spieltag der Oberliga-Saison 2018/2019 an - gegen die Spielgemeinschaft Auerbach/Netzschkau und … Leipzig.

 

Den Sachsenmeister hatten die Lok-Männer zum Zeitpunkt der Anreise bereits in der Tasche. Nicht seit dem vergangenen Spieltag in Erfurt, da unterlag der SV einer starken Dresdener Mannschaft. Damit hatte der bisherige Zweitplatzierte, die Spielgemeinschaft aus dem Vogtland, rein rechnerisch noch Chancen auf den Titel. Den letzten Spieltag aber, also zwischen Erfurt und Auerbach, hatten die Neißestädter spielfrei und errangen in Abwesenheit bereits da den Sachsenmeister-Titel. Denn Dresden erkämpfte einen Sieg gegen die Vogtländer und nahm ihnen die notwendigen Punkte ab.

 

Und so reisten die Lok-Männer bei strahlendem Sonnenschein dem Freibad entgegen und konnten eigentlich ganz entspannt den Spieltag genießen. Zudem sind die Görlitzer nicht gerade als eine top Freibad-Mannschaft bekannt. Wäre da nicht der sportliche Ehrgeiz. Denn zum einen wollten sich die Männer den Titel selbstverständlich selbst erkämpfen und vor allem gegen den direkten Kontrahenten Auerbach/Netzschkau punkten.

 

 

SV Lok Görlitz - SG Auerbach/Netzschkau     17:10

 

Die Spielgemeinschaft hat zwei sehr starke Spieler, die es gilt stets in den Griff zu bekommen. Der Center-Spieler führt die Totschützenliste der Saison an und kann selbst ganze Partien entscheiden. Ihn dabei zu hindern, ohne selbst eine Herausstellung und damit einen Treffer in Unterzahl zu riskieren, war das große Ziel dieser Begegnung. Und vor allem dem Görlitzer Kapitän René Funk ist dies hervorragend gelungen. Unterstützt von Spielern in Doppeldeckung sollten zudem viele Zuspiele auf diese Position verhindert werden. Das gelang leider nicht immer und keineswegs über die gesamte Spielzeit. Der zweite entscheidende Spieler der Gegner ist als Fernschütze bekannt. Wenn er ab der Mittellinie den Ball hat, kann er ihn jederzeit gut in einer Torecke unterbringen. Dies galt es zu verhindern.

 

Mit geschlossener Mannschaftsleistung ging es in die Partie und schnell erzielte der SV einen 3-Tor-Vorsprung. Sichere Abwehr, schnelle Konter und auch eine gute Chancenverwertung prägten das erste Viertel. Aber irgendwie war nach der ersten Pause der Wurm hin, was sich leider bis zum vierten Viertel hinzog. Aufgrund unkonzentrierter Abspiele und Torschüsse sowie teilweisen Lücken in der Abwehr, gelang es den Vogtländern, dem SV gefährlich nah auf den Fersen zu bleiben. Erst im letzten Spielabschnitt brillierten die Neißestädter wieder und konterten die Gegner mehr und mehr aus. Die Gegenwehr wurde etwas schwächer und der Center-Angreifer versuchte es von der hinteren Reihe aus. Der SV hatte die Begegnung von nun an fest im Griff, erspielte sich mit einem 17:10 mit eigenen Händen den ersten Rang in der Oberliga und stieg glücklich sowie leicht gebräunt aus dem Wasser.

 

 

SV Lok Görlitz - Leipzig     22:13

 

In der zweiten Partie des Tages ging es eigentlich um nichts mehr, aber Lok wollte sich dennoch gut verkaufen und die Saison mit einem schönen Spiel zu Ende bringen. Die Herangehensweise glich dabei der aus der ersten Begegnung, da auch Leipzig einen hervorragenden Centerspieler dabei hatte und ebenfalls ein starker Fernschütze mitspielte. Eine größere Bedeutung aber spielte hier die Doppeldeckung des Centers, da dieser keinesfalls Zuspiele bekommen durfte.

 

Aber auch der Spielverlauf dieser Begegnung glich der ersten Partie. Einfache Fehler und eine geringe Chancenverwertung ließen die Görlitzer von Beginn an nur gering führen mit 3-4 Toren. Der Vorsprung hätte weit höher sein können. Im Gegenzug aber gelangen den Leipzigern immer wieder einfache Tore, wenn einer der Beiden den Ball erhielt. Es war kein schönes Spiel und etwas mehr Härte kam in die Zweikämpfe. Viertel zwei und drei gestalteten sich erneut eher ausgeglichen. Zumindest war der Sieg in diesem Spiel zu keiner Zeit gefährdet und der Vorsprung konnte beibehalten werden. Bis auf 5 Tore weitete sich dieser zwischenzeitlich aus, bevor er wieder auf 3 zusammen schrumpfte. Erneut erst im letzten Abschnitt konnte der SV seine Konterstärke ausspielen und die Bälle auch im gegnerischen Netzt versenken. Der Endestand mit 22:13 war letztlich doch recht deutlich und die Meisterfeier perfekt.

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - SACHSENMEISTER
Foto: Wasserball Oberliga - SACHSENMEISTER

Wasserball Landesjugendspiele in Dresden

(29.06.2019)

Lok Görlitz war bei den Landesjugendspielen mit einer Mannschaft in der Altersklasse U12 am Start. Die fünf Jungs der Jahrgänge 2007/08 (Ben Kretschmar, Maurice Gabriel, Paul Engmann, Luca Lange, Fietje Costrau) hatten bei vergangenen Turnieren stets bei den älteren mitgespielt und konnten die gesammelten Erfahrungen hier nutzen.

Die Vorrunde gestaltete sich extrem spannend. Lok startete schlecht ins Turnier und musste ein 1:3 gegen Auerbach/Netzschkau verkraften. Danach wurde Chemnitz mit 2:1 „niedergerungen“. Um sich fürs Halbfinale zu qualifizieren, brauchte Lok im letzten Vorrundenspiel einen Sieg gegen Leipzig. Doch beim Stand von 5:5 und mitten in einer Überzahlsituation für Görlitz gab das Kampfgericht den Schlusspfiff bekannt – damit fehlte exakt ein Tor fürs Weiterkommen. So spielte Görlitz nur noch um die Plätze 5 bis 8. Die Platzierungsspiele wurden mit verlängerter Spielzeit ausgetragen, aber die Lok-Jungs, die als einziges Team ohne Auswechsler spielten, bewiesen hier ihre gute Kondition. Gegen den SVV Plauen klappte in der zweiten Halbzeit fast alles und am Ende hieß es 9:2. Im Spiel um Platz 5 wartete noch einmal die Mannschaft aus Chemnitz, welcher zahlreiche Lattenschüsse gelangen, während die Lok-Jungs dreimal ins Tor trafen und somit Platz 5 feierten. Zwar keine Medaille, aber ein versöhnlicher Abschluss. Die Jungs hatten Teamgeist gezeigt und sich spielerisch im Laufe des Turniers deutlich gesteigert.

Endstand:

  1. SV Zwickau 04
  2. SWV Plauen
  3. SG Auerbach/ Netzschkau
  4. HSG TH Leipzig
  5. SV Lok Görlitz
  6. SC Chemnitz
  7. SWV TuR Dresden
  8. SVV Plauen

Zusätzlich zum Turnier fand ein Athletikwettbewerb mit fünf Übungen (Sprint, Schlussdreisprung, Liegestütze, Bauchmuskeltest, Rückenmuskeltest) statt. Hier wurde Paul Engmann Dritter im Jahrgang 2007.

Foto zur Meldung: Wasserball Landesjugendspiele in Dresden
Foto: LJS Wasserball 2019

Wasserball U13 Bezirkspokal Südwestsachsen

(23.06.2019)

Beim Bezirkspokal in Dresden/Görlitz hatte das U13-Wasserball-Team des SV Lok ein sehr gutes Ergebnis erzielt und nahm nun am Bezirkspokal des Schwimmbezirkes Südwestsachsen teil, wo insgesamt sieben sächsische Vereine um die Pokale kämpften.

Zunächst galt es, sich beim Vorrundenturnier am 13. April in Chemnitz für die Endrunde zu qualifizieren. Lok Görlitz wurde in eine Gruppe mit Leipzig und Auerbach/Netzschkau gelost. Das Spiel gegen Leipzig verlief äußerst spannend, am Ende siegten die Messestädter mit 3:2. Von diesem Rückschlag erholte sich das Lok-Team aber gut und besiegte Auerbach/Netzschkau souverän – Endstand 12:1. Dadurch qualifizierte sich Görlitz für das Playoff-Spiel gegen Zwickau, den Dritten der anderen Gruppe, welcher mit einer extrem jungen Mannschaft am Start war. Auch hier setzte sich Lok deutlich durch (6:0). Das Minimalziel Endrunde war also erreicht. Nun galt es, weiter zu trainieren und insbesondere an der Passgenauigkeit und besserer Übersicht im Raum zu arbeiten.

Am 23. Juni fuhren die Görlitzer zur Endrunde ins Freibad Netzschkau. Um unter die besten drei Mannschaften zu kommen, sollte mindestens einer der drei Gegner (Dresden, Leipzig, Chemnitz) bezwungen werden. Am besten gleich Dresden im ersten Spiel, so die Zielvorgabe. Görlitz ging früh in Führung, doch Dresden glich schnell aus. Das gleiche Bild in der zweiten Halbzeit: auf das 2:1 folgte wenige Minuten vor Schluss das 2:2. Beide Mannschaften hatten die Chance auf den Sieg, aber es blieb beim Unentschieden. Damit war für den Rest den Tages Spannung garantiert. Nichts anbrennen ließen diesmal die Leipziger, die sich im Vergleich zur Vorrunde nochmal verstärkt hatten. Sie gewannen alle drei Partien – so auch gegen die Lok-Jungs, die allerdings im zweiten Spiel auch sehr unkonzentriert waren und von Leipzig etliche Male ausgekontert wurden. Diese hohe Niederlage (3:15) machte die Görlitzer Tordifferenz ziemlich zunichte und so musste im abschließenden Spiel gegen Chemnitz ein gutes Ergebnis her. Die Chemnitzer hatten etwas weniger Pause zum Erholen gehabt, Lok Görlitz war diesmal gut drauf und führte zur Halbzeit überraschend mit 4:0. Danach waren einige vielleicht zu siegessicher - oder Chemnitz spielte jetzt einfach besser - und kam auf 4:3 heran. Bei längerer Spielzeit wäre das Ergebnis womöglich noch gekippt, doch so konnte der Sieg ins Ziel gerettet werden. In der Tabelle sprangen die Görlitzer auf Platz 2 und erreichten damit ein phänomenales Resultat.

Endstand:

  1. HSG TH Leipzig (6 Pkt.)
  2. SV Lok Görlitz (3 Pkt.)
  3. SC Chemnitz (2 Pkt.)
  4. SWV TuR Dresden (1 Pkt.)
  5. SWV Plauen
  6. SG Auerbach/Netzschkau
  7. SV Zwickau 04

Lok Görlitz spielte mit:

Nico Dost, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Jelto Costrau, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Gustav Brendler, George Jiji, Maurice Gabriel

Foto zur Meldung: Wasserball U13 Bezirkspokal Südwestsachsen
Foto: WB U13 Bezirkspokal SWS

Wasserball Bezirksliga - Görlitz II holt den Titel!

(22.06.2019)

Insgesamt 23 Spieler – mit einem derart großen Aufgebot ist die 2. Wasserball-Männermannschaft des SV Lok vermutlich noch nie angetreten. Für den zahlenmäßigen Zuwachs sorgten die ältesten Jugendspieler (Jg. 2002-2004), die sich seit dieser Saison im Team beweisen und Erfahrungen sammeln können. So endstand eine „zusammengewürfelte Truppe“ (Zitat Kapitän Reinhard Wenzel) - bestehend aus den Stammspielern der 2. Mannschaft, einigen Oberliga-Spielern und den „Jungen Wilden“.

Nach 2017 und 2018 sollte der dritte Titel in Folge eingefahren werden – dieses Jahr war jedoch klar, dass es bis zum Schluss spannend werden würde. Denn zum ersten Mal wurde die Meisterschaft bei einem „Final Four“, einer Endrunde am letzten Spieltag, entschieden. Die Vorrundenspiele waren also für den Ausgang eher unwichtig, trotzdem wurde jedes Spiel ehrgeizig angegangen.

Görlitz tat sich einige Male sehr schwer, z.B. gegen die junge Mannschaft von TuR Dresden, setzte sich dort aber letztendlich durch. Andererseits gelangen auch „Glanzleistungen“ wie am 3. Spieltag in Dresden, wo Lok auf großem Feld seine schwimmerische Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte und Dresden-Löbtau II mit 17:2 und USV TU Dresden II mit 17:7 besiegte. Die ersten sieben Spiele gewann Görlitz allesamt. Nur im achten und letzten Vorrundenspiel musste sich Lok in geschwächter Besetzung der ersten Mannschaft von Löbtau deutlich mit 2:10 geschlagen geben.

Dass dies nur ein Ausrutscher war, zeigte sich beim Final Four, welches bei strahlendem Sonnenschein im Freibad in Spremberg ausgetragen wurde. Hier wurde Lok seiner Favoritenrolle gerecht, gewann das erste Spiel deutlich und das zweite ebenfalls, wenn auch knapp. Im dritten Spiel wurde es nochmal spannend, denn Görlitz schwamm lange Zeit einem Rückstand hinterher – abermals gegen Dresden-Löbtau. Eine knappe Niederlage hätte allerdings noch zum Titel gereicht, somit ging es nur um Schadensbegrenzung. Doch etwas überraschend konnten die Lok-Männer das Spiel sogar noch drehen und so den dritten Sieg und die Meisterschaft feiern.

Es spielten für Lok Görlitz:

Thomas Fischer, Nick Hänisch, Jörn Herzog, Tjard Costrau, Holger Burkert, Frank Hoffmann, Gerd Hoffmann, Maik Rubel, Florian Pilz, Richard Zschippang, Fabio Herrmann, Niclas Gayk, Felix Herzog, Tom Burkert, Lucas Tzschoppe, Reinhard Wenzel, Richard Jenkner, Omar Assou, Stephan Möbus, Emil Hennig, Dominik Sroka, Robert Blasius, Raphael Rimbach

Endstand der Vorrunde:

Platz Team Spiele Tore Gegentore Punkte    
1 SV Lok Görlitz II 8 92 51 14 : 2
2 SpVgg Dresden-Löbtau 8 85 50 10 : 6
3 USV TU Dresden II 8 83 76 8 : 8
4 SWV TuR Dresden III 8 50 65 5 : 11
5 SpVgg Dresden-Löbtau II 8 48 116 3 : 13

 

Ergebnisse Final-Four-Turnier:

SV Lok Görlitz II – SWV TuR Dresden III                 12:4

SpVgg Dresden-Löbtau I – USV TU Dresden II   7:9

USV TU Dresden II – SV Lok Görlitz II                     6:8

SWV TuR Dresden III – SpVgg Dresden-Löbtau I              3:8

USV TU Dresden II – SWV TuR Dresden III          9:6

SpVgg Dresden-Löbtau I – SV Lok Görlitz II         10:12

Platz Team Spiele Tore Gegentore Punkte    
1 SV Lok Görlitz II 3 32 20 6 : 0
2 USV TU Dresden II 3 24 21 4 : 2
3 SpVgg Dresden-Löbtau 3 25 24 2 : 4
4 SWV TuR Dresden III 3 13 29 0 : 6


 

Foto zur Meldung: Wasserball Bezirksliga - Görlitz II holt den Titel!
Foto: WB Bezirksliga 18/19 Final Four

Wasserball Oberliga - Spieltag 6

(19.05.2019)

 

1. Männermannschaft verspielt den 1. Matchball - bleibt aber weiter auf Titelkurs

 

Am vergangen Samstag reiste die erste Mannschaft der Görlitzer Wasserballer in die Landeshauptstadt von Thüringen. Dies ist neu in der Sachsenliga, aber seit dieser Saison spielt Erfurt aufgrund einer Sonderregelung mit um den Titel. In dieser Liga sind sie für alle Mannschaften eine Bereicherung und wollen auf ihrem Weg in die zweite Liga noch etwas Spielerfahrung sammeln.

 

Die Görlitzer aber wollen auch dieses Jahr wieder den Sachsenmeistertitel holen und ihn verteidigen. Den ersten Rang in der Tabelle haben sie ja bereits seit einigen Spieltagen inne. Mit nur vier weiteren Punkten hätten die Görlitzer die Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag perfekt machen können. Und so wollten sie an dem Wochenende in Erfurt auch nach dem Titel greifen und ein wenig feiern. Die Kontrahenten des Spieltages kamen mit dem USV TU Dresden und der 2. Mannschaft der SWV TuR Dresden aber aus einer anderen Hauptstadt.

 

 

USV TU Dresden - SV Lok Görlitz     13:20   (1:6; 4:4; 3:5; 5:5)

 

Mit dem USV traf man gleich in der ersten Partie auf den direkten Tabellennachbarn. Auf dem großen Spielfeld wollten die Männer Dresden unbedingt bezwingen und angesichts der geringen Mannschaftsstärke an diesem Tag, sollte dies auch machbar sein. Während Görlitz mit nahezu voller Kapelle angereist war, schlug der USV nur mit 8 Männern in Erfurt auf. Dies wollte Lok klar für sich nutzen.

 

Und so spielte der SV voller Euphorie auf, während Dresden es ruhiger angehen lies. Eine Spielweise, die Lok entgegen kam. Zudem gelang es ihnen, die sich bietenden Chancen auch direkt zu verwandeln und in kurzer Zeit mit 0:2 in Führung zu gehen. Die folgende Unterzahl konnten die Männer erfolgreich verteidigen und konterten umgehend zum 0:3, bevor den TU-Männern der erst Treffer gelang. Und dieser sollte es auch für das erste Viertel gewesen. Denn da bei Lok wirklich alles perfekt passte, zogen sie bis zur Pause bis auf 1:6 davon.

 

In dem Spiel schien heute nichts mehr anzubrennen. Und so schalteten die Neißestädter von nun an einen Gang runter. Schließlich wartete an diesem Tag im großen Becken noch eine weitere Begegnung auf sie. Und dies nutzte der USV umgehend und konzentrierte sich von nun an mehr auf seine zwei erfolgreichsten Torschützen. Während es ihnen gelang, schnelle und einfache Tore im direkten Duell zu erzielen, machte es sich der SV im Angriff etwas schwerer. Das zweite Viertel endete 4:4 ausgeglichen bei einem sicheren Stand von 5:10.

 

Obwohl es die Lok-Männer eigentlich wollten, kamen sie nicht mehr so wirklich in Schwung und blieben bei dem einen zurückgeschalteten Gang. Zudem ließen sie sich auch wieder von der ruhigeren Spielweise der Gegner anstecken und passten sich diesem Tempo deutlich an. Im Gegenzug gelang es ihnen in der Defensive einfach nicht, die beiden torreichen Dresdener Angreifer in Zaum zu halten und so plätscherte das Spiel von Minute zu Minute vor sich hin. Es war ja auch eine sicher Bank und der Sieg zu keiner Zeit mehr gefährdet. Das dritte Viertel entschieden die Lok-Männer nochmal mit 3:5 für sich und spielten das letzte Viertel erneut unentschieden. Und mit diesem 5:5 erzielten sie einen 13:20 Sieg und waren für die zweite Partie warm.

 

 

SWV TuR Dresden II - SV Lok Görlitz     9:2   (3:0; 0:0; 2:1; 4:1)

 

Der zweite Gegner des Spieltages war mit voller Besetzung angereist. Mit jungen schwimmstarken Nachwuchsspielern sowie einigen Spielern mit Zweitligaerfahrung. Sie wollten es an diesem Samstag wissen und waren frisch zu dieser Partie angereist. Aber auch Lok war heiß und fast voll besetzt und ordentlich erwärmt.

 

Doch das Spiel stand unter keinem so guten Ohmen und schnell gelangen die Neißestädter in den Rückstand. Während die Görlitzer eine Rausstellung kassierten, versenkte SWV den Ball umgehend im Netz. Nachdem Lok seine Überzahl nicht erfolgreich nutzen konnte, wiederholte Dresden das Spiel - und noch einmal. Das 3:0 Ergebnis blieb gleich bis zur ersten Pause, weil der SV erneut eine Überzahl vergab.

 

Aber der Ehrgeiz gegen Dresden war besonders groß und mit dem besonderen Ziel vor Augen kämpfte man weiter. Überzahl vergeben, misst. Zwei Unterzahlen gewonnen, jäh. Überzahl vergeben, Unterzahl gewonnen. Mehr geschah nicht im zweiten Viertel, außer natürlich durch hin- und her- sowie kreuz- und quer-schwimmen die Rausstellungen zu erkämpfen. Ohne Torerfolge endete das Viertel 0:0 und doch blieb es beim Halbzeitstand von 3:0.

 

Und so zeigte sich die Problematik in dieser Partie. Sie wird in den Überzahlspielen entschieden und diese lagen den Lok-Männern nicht ganz so gut. Schwimmerisch konnte der SV mit dem Gegner mithalten, doch es fehlte bei aller Anstrengung bei den Überzahlen der Druck aufs Tor. Selbstverständlich kommt auch noch ein gewisses Quäntchen Pech hinzu und die ein oder andere Entscheidung, die man hätte auch anders auslegen können. Aber TuR Dresden wusste die Überzahlen deutlich effizienter zu nutzen, während Lok seine immer wieder vergab. In Viertel drei erzielte Paul Schubert den Ehrentreffer und im vierten Abschnitt Steffen Hänisch im Centerspiel. Aber über die Viertelergebnisse von 2:1 und 4:1 kam es nicht mehr hinaus. Und so musste sich der SV Lok Görlitz mit einem ungenügenden 9:2 geschlagen geben.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (3), N. Hänisch (3), B. Schulz (5), P. Schubert (4), Th. Köhring (3), M. Jackisch (2), R. Jenkner, R. Funk (1), T. Burkert, F. Pilz (1), M. Lange

 

 

1

SV Lok. Görlitz

17:3

+50

2

USV TU Dresden

11:9

-3

3

SG Wasserball Auerbach/Netzschkau

10:6

+9

4

Erfurter SSC

10:10

+7

5

SWV TuR Dresden II

8:8

-9

6

HSG TH Leipzig II

6:10

-12

7

MSV Bautzen 04

2:18

-42

 

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - Spieltag 6
Foto: Wasserball Oberliga - Spieltag 6

Wasserball Oberliga - 5. Spieltag

(27.04.2019)

 

1. Männermannschaft behauptet sich an der Tabellenspitze und erspielt sich ein kleines Polster

 

Am vergangenen Samstag starteten die Wasserballer der ersten Mannschaft die Rückrunde in der Oberliga. Hierzu luden sie ihre Kontrahenten in die Neißestadt ein, um vor heimischem Publikum im Neißebad das Wasser zum Kochen zu bringen. An diesem fünften Spieltag waren insgesamt sechs Begegnungen angesetzt und die Lok-Männer selbst trafen auf die Thüringer Gastmannschaft, den Erfurter SSC, sowie den MSV Bautzen 04.

 

Zur Verteidigung des ersten Tabellenranges konnten die Lok-Männer an diesem Tag auf eine vollständig besetzte Auswechselbank zurückgreifen. Mit voller Kapelle ging es zu diesem Spieltag in beide Begegnungen, deren Ausgang keinesfalls gewiss war. Der SV hatte sich viel vorgenommen.

 

 

Erfurter SC - SV Lok Görlitz     8:13   (2:3; 2:3; 2:6; 2:1)

 

Die Gäste des Erfurter SSC, die diese Saison aus der Thüringen-Liga in die Sachsen-Liga wechselten, kannten die Männer bereits aus dem Hinspiel. Es ging zwar mit einem Sieg für Lok aus, aber war vor allem zu Beginn der Partie eine recht knappe Kiste. Schwimmstark und ballversiert war jeder von ihnen und so galt es, sie frühzeitig zu stören. Zudem mussten die Lok-Männer darauf achten, gleich von Beginn an mit hohem Tempo das Spiel an sich zu reißen und nicht wie teilweise üblich, das erste Viertel zu verschlafen.

 

Durch den Spielertrainer Steffen Hänisch darauf eingestellt und hochmotiviert trat man diesen Kampf an und zeigte Gegner sowie dem Gästen auf den Rängen, dass man diese Begegnung bestimmen wollte. Mit einem verwandelten Strafwurf folgte der erste Treffer. Erfurt hielt aber ordentlich dagegen und erzielte seinerseits viel zu einfach den Ausgleich - kurz darauf gingen sie in Führung. Schließlich erkämpfte sich erneut Lok einen Vorsprung, bevor die Thüringer, erneut viel zu leicht, wieder ausglichen.

Von da an aber hatten die Lok-Männer die Partie in der Hand. In der Abwehr wurde auf eine konsequentere Manndeckung umgestellt und somit das Erfurter Spiel gebrochen. Der Offensive gelang von Vornherein die gute Verwertung der Chancen. Dem SV gelang es bereits in Führung, ein Unterzahlspiel für sich zu entscheiden und diese nach einem sofortigen Konter auf 3:6 auszuweiten. Zur Halbzeit stand es 4:6.

 

Das Spiel schien irgendwie sicher. Und dennoch konnte es jeden Augenblick auch verloren gehen. Diesen Vorsprung von 2 Toren hielten beide Mannschaften ganze 4 Minuten lang, bevor mit einem cleveren Konter aus dem Spiel heraus der Knoten platzte. Mit dem 6:9 kam die Erlösung und der weitere Ausbau der Führung bis zum 6:12. Zwar hielten die Gäste auch im vierten Viertel weiter ordentlich dagegen und entschieden es gar ganz knapp für sich. Aber der Sieg war sicher und wurde mit dem Schlusspfiff beim stolzen 8:13 besiegelt. Ein gutes Omen für das zweite Spiel.

 

 

MSV Bautzen 04 - SV Lok Görlitz     8:17   (2:2; 1:7; 3:3; 2:5)

 

Das Spiel gegen den Lokalkontrahenten aus Bautzen ist stets eine enge Kiste. Jüngst das Hinspiel im vergangenen Monat konnten die Lok-Männer mit einem 8:7 nur knapp für sich entscheiden. Immer wieder besiegen sie auch den SV und das galt es an diesem Samstag zu vermeiden.

 

Gestärkt aus der ersten Partie kämpften die Neißestädter von der ersten Sekunde an und gerieten dennoch in Rückstand, glichen anschließend sofort wieder aus. Nach einem härteren Kampf im Angriff wurden die beiden Streithähne mit einer Rolle bzw. einer roten Karte des Wassers verwiesen. Die Görlitzer sind bekannt dafür, dass ihre Qualitäten sehr breit aufgestellt sind und jede Lücke sofort wieder geschlossen werden kann. Aber bei Bautzen erwischte es einen zentralen und für die Mannschaft wichtigen Spieler, deren Ausschluss sehr schmerzte. Ein Überzahltreffer den Spreestädter brachte sie noch einmal in Führung, bevor Lok zum 2:2 ausglich und in die Viertelpause ging.

Mit dem Wiederanpfiff begann der Torreigen der Görlitzer. Wie losgelöst konterten sie den MSV aus, standen in der Abwehr sicher, unterbanden ihre Zuspiele im Angriff beizeiten und brachten den Ball im gegnerischen Netz unter. Auf bis zu 3:9 zogen die Neißestädter in der ersten Halbzeit davon und bereiteten damit frühzeitig den zweiten Sieg dieses Spieltages vor.

 

Dass Bautzen nicht aufgibt, ist Lok bekannt. Sie hielten weiter ordentlich dagegen, konnten aber den Torvorsprung im weiteren Verlauf nicht mehr verringern. Nach dem ausgeglichenen dritten Viertel zum 6:12 schließlich war die Luft raus und die Gäste überließen dem Gastgeber das Feld. Der SV spielte letztlich die Begegnung ruhig zu Ende und triumphierte mit einem deutlichen 8:17 und sichert sich die Tabellenspitze.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (1), N. Hänisch (2), B. Schulz (4), S. Kotz (2), P. Schubert (5), Th. Köhring (4), M. Jackisch (5), N. Gayk (1), R. Funk (1), T. Burkert (1), F. Pilz (2), M. Lange (2)

 

 

1

SV Lok. Görlitz

15:  1

+50

2

SG Wasserball Auerbach/Netzschkau

10:  6

+9

3

USV TU Dresden

9:  7

0

4

Erfurter SSC

6:10

-3

5

HSG TH Leipzig II

6:10

-12

6

SWV TuR Dresden II

6:  6

-12

7

MSV Bautzen 04

2:14

-32

 

[Spielergebnisse & Tabelle]

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga - 5. Spieltag
Foto: Wasserball Oberliga - 5. Spieltag

Wasserball U15 Bezirkspokal

(27.04.2019)

Beim Bezirkspokal des Schwimmbezirkes Dresden in der Altersklasse U15 nahmen vier Mannschaften teil, die an zwei Spieltagen (Hin- und Rückrunde) um die Medaillen kämpften. Lok Görlitz trat mit der weitaus jüngsten Mannschaft an und hatte große Personalsorgen - von insgesamt 16 Spielern waren nur elf bzw. neun einsatzbereit. Gegen Plauen zeigte sich die körperliche und schwimmerische Unterlegenheit am deutlichsten. Die Lok-Jungs waren teilweise zu ängstlich und wurden oft ausgekontert. Mit der gewohnt körperbetonten Spielweise der Dresdner kamen die Görlitzer ebenfalls nicht zurecht, zeigten aber zumindest in den beiden Spielen gegen den späteren Turniersieger Auerbach/Netzschkau eine ordentliche Leistung. Trotzdem mussten sie sich auch dort geschlagen geben. Positiv hervorzuheben sind Nico Dost im Tor und George Jiji als Centerverteidiger, die zahlreiche Chancen der Gegner vereitelten. Im Angriff gab es ebenso Lichtblicke, doch insgesamt wurden die Chancen zu selten genutzt und so spiegelte sich der Aufwand nicht im Ergebnis wider. Am Ende also nur Platz vier für Lok Görlitz, was aber angesichts der Altersunterschiede verständlich ist. Wichtig ist es vor allem, Spielpraxis zu haben. Und auch wenn die Gegner diesmal eine Klasse zu hoch waren, werden sich diese Erfahrungen in der Zukunft auszahlen.

 

Endstand:         

Platz Mannschaft Pkt.
1 SG WB Auerbach/Netzschkau 12
2 SWV Plauen 8
3 SWV TuR Dresden 4
4 SV Lok Görlitz 0

 

Für Lok Görlitz spielten:

Nico Dost, Raphael Rimbach, Alexander Arndt, Karl Ludewig, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel, Lennart Arnhold, Richard Zschippang, George Jiji, Gustav Brendler, Emil Hennig, Lucas Tzschoppe

[Ergebnisse]

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Foto zur Meldung: Wasserball U15 Bezirkspokal
Foto: WB U15 Bezirkspokal

Wasserball U13 Bezirkspokal

(16.03.2019)

Für die Jahrgänge 2006 bis 2008 veranstaltete der Schwimmbezirk Dresden den U13-Bezirkspokal. Mit Teams aus Dresden, Görlitz, Leipzig, Plauen und Decin (Tschechien) war ein starkes Teilnehmerfeld am Start.

Am ersten Turniertag in Dresden startete Lok gegen die Gastgeber und konnte diese umkämpfte Partie knapp gewinnen. Doch im darauffolgenden Spiel unterlag man Leipzig - trotz gutem Beginn, aber am Ende fehlten dann die Kräfte. Der zweite Spieltag wurde am vergangenen Samstag im Görlitzer Neißebad ausgetragen. Vor heimischem Publikum blühten die Lok-Jungs nochmal auf und belohnten sich mit der Silbermedaille.

 

Endstand:

1. HSG TH Leipzig

2. SV Lok Görlitz

3. SK Decin

4. SWV TuR Dresden

5. SWV Plauen

 

Lok (in Klammern: Tore): Nico Dost, Alexander Arndt, Karl Ludewig (1), Jelto Costrau (2), Ben Kretschmar (2), Wilhelm Thiel (5), Lennart Arnhold, Gustav Brendler, George Jiji (3), Luca Lange, Maurice Gabriel (3), Fietje Costrau

[Fotogalerie]

[Ergebnisse]

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Foto: WB U13 Bezirkspokal

Wasserball U16 Landesmeisterschaft

(16.03.2019)

Mit den Sportlern aus dem Jahrgang 2003/2004 nahm der SV Lok Görlitz zum ersten Mal an der sächsischen Landesmeisterschaft teil. In der Alterklasse U16 kämpfte die Mannschaft an insgesamt fünf Spieltagen um Tore und Punkte. Die Vermutung, dass es große Leistungsunterschiede zwischen den Teams der sächsische Vereine geben würde, bestätigte sich. Denn die Görlitzer und Dresdener Spieler waren noch sehr unerfahren, Leipzig trat oft nur mit einer Rumpftruppe an. Auf der anderen Seite beeindruckten die Mannschaften aus Zwickau, Plauen und Chemnitz mit ihren Leistungen im Wasser. Im Gegensatz zu diesen Vereinen hat Lok Görlitz nicht den Anspruch, künftige Bundesligaspieler auszubilden. Für die Lok-Jungs ging es vor allem darum, sich wasserballerisch weiterzuentwickeln, Teamgeist zu zeigen und am besten den Dauerrivalen aus Dresden hinter sich zu lassen. Dieses Ziel wurde erreicht und bedeutete Platz fünf in der Abschlusstabelle.

 

Endstand:

1. SV Zwickau

2. SWV Plauen

3. SC Chemnitz

4. HSG TH Leipzig

5. SV Lok Görlitz

6. SWV TuR Dresden

 

Lok (in Klammern: Tore): Tjard Costrau (1), Fabio Herrmann (4), Felix Herzog (8), Dominik Sroka (5), Raphael Rimbach (2), Emil Hennig, Omar Assou (5), Richard Zschippang (3), Adam Nowakowski (2), Justus Hänsel, Colin Kubiaczyk, Lucas Tzschoppe (2)

[Mannschaftsseite]

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[Ergebnisse]

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Foto: WB U16 LM

Wasserball Oberliga Männer - 4. Spieltag

(03.03.2019)

 

 

Görlitzer Wasserballer kämpfen sich zum Tabellenführer nach Hinrunde

 

 

Mit nur einem bisher abgebenen Punkt reisten die Wasser-Männer des SV Lok Görlitz am vergangenen Sonntag wieder in die Landeshauptstadt um die Hinrunde der aktuellen Saison zu beenden. Dabei trafen sie mit dem USV TU Dresden auf den direkten Tabellennachbarn sowie mit Bautzen auf den Lokalrivalen aus der Senfstadt.

 

Leider musste das Team dabei auf seinen langjährigen Spielertrainer Steffen Hänisch verzichten und zudem auch noch auf den Torwart Eric Maetschke. Zum Glück sprang kurzer Hand der routinierte Keeper Gerd Hoffmann nochmal ein und unterstützte seine Mannschaft. Den Feldspieler mussten die übrigen Männer im Wasser kompensieren. Auf alle Fälle reisten die Neißestädter mit voller Mannschaftsstärke von 13 Mann nach Dresden.

 

 

SV Lok Görlitz - USV TU Dresden     17:6   (2:1; 5:1; 5:2; 5:2)

 

Das erste Spiel des 4. Spieltages war besonders wichtig, da im Kampf um den Titel die errungenen Punkten gegen den direkten Titelaspiranten quasi doppelt zählen. Es war demnach allen klar, welchen Ausgang das Spiel haben sollte, und dass jeder hierfür auf dem großen Spielfeld wirklich alles geben muss. Hierfür haben die Männer in den Ferien zuvor separate Trainingseinheiten eingeschoben und waren hochmotiviert.

 

Das Spiel wurde geleitet von zwei Unparteiischen aus Erfurt, die akkurat, konsequent und vor allem gleichbleibend entschieden. Und der SV konnte von Beginn an recht gut darauf einstellen. Man fand sofort ins Spiel, nutzte durch Matthias Jackisch gleich die ersten sich bietenden Chancen und ging gleich mit 2:0 in Führung. Die Abwehr konnte zudem an den bekannten starken Verbund der letzen Punktspiele anknüpfen und spielte sicher, gemeinsam sowie einander unterstützend im Rückraum. Mit 2:1 ging es in die erste Pause.

Ruhig und konzentriert spielte Lok weiter und konnte kontinuierlich seine Führung ausbauen. Auf das 3:1 folgte das 4:1, auf das 5:1 das 6:1, gefolgt vom 7:1. Der Gegentreffer der Dresdener zum 7:2 kurz vor dem Seitenwechsel hatte kaum Gewicht.

 

Über diesen Verlauf waren die Lok-Männer schon etwas verwundert, hatten sie doch mit etwas mehr Gegenwehr gerechnet. Vor den Dresdenern hatten sie schon etwas Respekt, da sie einem jederzeit wichtige Punkte streitig machen können. Lok hat auch mehrfach gegen diese Mannschaft verloren. Und so konzentrierte man sich weiterhin auf die Chancenverwertung im Angriff, auf die Defensive sowie auch auf die Entscheidungen am Beckenrand. Während sich der Gegner mehr und mehr aufrieb sowie auch mit den Herausstellungen und Stürmerfouls haderte, spielte Lok nahezu ungewohnt ruhig und gelassen die Partie weiter. Es funktionierte einfach alles, das Zusammenspiel passte perfekt und die Leistung des Ersatztorwartes reihte sich phantastisch in dieses Spiel ein. Die beiden verbleibenden Viertel endeten jeweils mit 5:2 Treffern für die Görlitzer und führten zu dem sicheren Viertelergebnis von 12:4 sowie dem 17:6 Endstand. Ein unerwarteter und toller Sieg für die Herren - und für das Punktekonto um den Titelkampf ein ganz wichtiger.

 

 

SV Lok Görlitz - MSV Bautzen 04     8:7   (1:1; 1:1; 2:1; 4:4)

 

Mit diesem Spiel in den Knochen waren die Lok-Männer erst einmal auf der sicheren Seite und sollten dennoch auch das Spiel gegen den Lokalrivalen auf keinen Fall unterschätzen. Schließlich wäre es schade, diesen Vorsprung allzu leicht aufs Spiel zu setzen und gegen Bautzen wieder zu verlieren. Bautzen ist derzeit eher am Tabellenende zu finden, hatte aber an diesem Tag noch keine Partie absolviert und war frisch - zudem hat sie Lok schon oft wichtige Punkte abgerungen.

 

Warum diese zweite Begegnung spielerisch nicht an die erste an diesem Tag anknüpfte, kann auch im Nachhinein nicht wirklich jemand erklären. Lok wusste auch, welche Spieler der Bautzener am wichtigsten waren und welche es demnach in den Griff zu bekommen galt. Dies funktionierte auch überwiegend. Aber die Ergebnisse in der Offensive ließen leider auf sich warten. Zu verkrampft gestalteten sich die Angriffe; starr und statisch stand die Offensive. Der Gegner spielte konsequente Pressdeckung ab der Mittellinie und kaum ein Görlitzer bewegte sich. Und wenn dann wurde gekämpft, wenig vom Unparteiischen honoriert. Die Chancenverwertung ähnelte kaum derer des ersten Spiels und jedem (ohnehin schon seltenen) Görlitzer Treffer folgte ein Bautzener. Vor allem auch dem herausragend spielenden Centerverteidiger und Mannschaftskapitän René Funk war es zu verdanken, dass die Gegentreffer nicht überwogen. Mit einem knappen 1:1 ging es in die erste Pause.

Auch der weitere Verlauf der Partie war unverändert und Lok fand kein richtiges Mittel, einen komfortablen Vorsprung zu erzielen. Überzahlspiele gelangen nicht, Pässe waren zu ungenau und ein Strafwurf endete mit einem Torerfolg des Gegners. Nahezu nichts was der SV unternahm führte zum Erfolg und dennoch kämpfte die Mannschaft weiter, um den nötigen Sieg davon zu tragen. Auf den Görlitzer Treffer folgte kurzerhand wieder ein Bautzener und beim 2:2 ging es in die Halbzeitpause.

 

Der Kampfgeist der Lok-Männer war ungebrochen oder war nun vielleicht auch gerade erst richtig geweckt. Zumindest liefen die folgenden Minuten ein wenig erfolgreicher für den SV. So gelang es ihnen sogar nach dem erneuten Führungstreffer einen weiteren Treffer zu erzielen und legten mit einem sehr schönen Überzahlspiel weiter nach. Bis auf 7:3 konnten die Neißestädter davonziehen und hätten von da an die Partie eigentlich nicht mehr aus der Hand geben dürfen. Aber es wurde nochmal äußerst eng. Bautzen spielte cleverer und erzielte durch einige Einzelleistungen noch einige weitere Treffer. Görlitz tat sich erneut äußerst schwer und schaffte es nicht, seine Zweikämpfe, Center- und auch Konterspiele mit einem Treffer zu belohnen. Am Ende hatten sie sogar Glück, dass die Spielzeit für alle abgelaufen war und der Endstand von 8:7 auf der Anzeige zu lesen war. So ging die Begegnung zwar nicht schön aber erfolgreich zu Ende und der SV führt nach beendeter Hinrunde die Tabelle an.

 

 

Es spielten: G. Hoffmann (Tor), R. Jenkner, N. Hänisch, B. Schulz (2), S. Kotz (6), P. Schubert (6), Th. Köhring (2), M. Jackisch (3), N. Gayk (5), R. Funk (1), T. Burkert, F. Pilz, M. Lange

 

 

Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga Männer - 4. Spieltag
Foto: Sebastian Kotz führt derzeit die Torschützenliste der Oberliga an

Erfolgreicher Wasserball-Samstag für die Lok-Männer

(02.02.2019)

SV Lok Görlitz I. behauptet sich vor heimischem Publikum gegen den Tabellennachbarn

 

Vergangenen Samstag waren nahezu alle Görlitzer Wasserballer unterwegs. Die Männer der zweiten Mannschaft behaupteten sich mit Unterstützung der Jugendspieler in der Bezirksliga in Spremberg und trat gleich gegen zwei Dresdener Mannschaften an. Die erste Partie gegen die zweite Männer des USV Dresden besiegten sie grandios mit 11:6 und holten gegen die zweite Garde von Dresden Löbtau mit 14:7 ebenfalls 2 Punkte.

 

Natürlich wollten es die Herren der ersten Mannschaft in der Oberliga gleich tun und luden dazu nach Hause ins Neißebad ein. Vor toller heimischer Kulisse wollten sie ein Wasserballfest veranstalten und die Tabellenspitze wieder zurück erobern. Zum vergangenen zweiten Spieltag nämlich wurde der SV gar nicht angesetzt und hatte somit noch ein paar "Nachholspiele" zu leisten. Auf dem Plan standen diesmal die Begegnungen gegen die zweite Reihe der SWV TuR Dresden sowie gegen die Tabellennachbarn aus dem Vogtland, die SG Auerbach/Netzschkau.

 

 

SV Lok Görlitz - SWV TuR Dresden II   17:6     (2:4; 5:1; 5:0; 4:1)

 

Doch der Ausgang des Spieltages war völlig ungewiss. Zum einen waren die Görlitzer mit nur 9 Spielern spärlich besetzt und hatten somit nur 2 Auswechselspieler. Zum anderen waren einige Spieler noch die Woche zuvor erkrankt und somit neben dem Trainingsrückstand zusätzlich noch etwas geschwächt. Man musste demnach mit den eigenen Kräften ordentlich haushalten. Mag sein, dass dies jeder zu wörtlich genommen hatte. Zudem konnte man die Stärke der Dresdener an diesem Spieltag sehr schlecht einschätzen. Aber Tatsache ist, dass die Neißestädter viel zu vorsichtig in die Partie starteten. Und ehe sie sich versahen, lagen sie nach dem ersten Viertel mit 2:4 zurück. "So Jungs. Jetzt hat jeder eine ordentliche Betriebstemperatur und wir können endlich anfangen, richtig Wasserball zu spielen." sagte Steffen Hänisch in der Pause. Natürlich wollte jeder Spieler diese Punkte keinesfalls verloren geben und wurde durch den Spielstand sowie diese Spielertrainer-Ansprache wachgerüttelt. Denn von da an wendete sich das Blatt schlagartig und ein Görlitzer Treffer folgte auf den nächsten. Die Fernwürfe und Strafwürfe landeten im Kasten der Gegner, die Konter wurden verwandelt und auch die Überzahlspiele funktionierten. Jeder spielte hochkonzentriert und vor allem die Abwehr stand sicher. Der Torwart Eric Maetschke stellte seine Verteidigung ordentlich auf und war selbst in toller Verfassung. Das zweite Viertel siegte der SV etwas verwundert mit 5:1 und stellte den Halbzeitstand von 7:5 her.

 

Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Hausherren diesen Lauf fort und spielten mit phantastischer Mannschaftsleistung diese Partie weiter. Wenige persönliche Fehler führten zu wenigen Herausstellungen, in den Unterzahlspielen stand Görlitz sicher und verwandelte souverän seine eigenen Überzahlen. Mit 5:0 Treffern gewannen sie vor tobendem Publikum auch das dritte Viertel und ließen von nun an nicht mehr anbrennen. Auf das 12:5 folgten nach kurzer Pause schöne weitere Treffer und den Dresdenern nur noch ein einziger. Beim deutlichen Endstand von 17:6 fragten sich nicht nur die Zuschauer, warum sich die Männer am Anfang so schwer taten.

 

 

SV Lok Görlitz - SG WaBa Auerbach/Netzschkau   23:12     (7:2; 6:2; 4:2; 6:6)

 

An dieses Spiel wollten die Lok-Männer auch im zweiten Spiel dieses Tages anknüpfen und erhielten mit Nick Hänisch noch einen weiteren Spieler als Verstärkung hinzu. Das war wichtig, denn gegen die Vogtländer ist jeder Auswechselspieler besonders wichtig. Der Auerbacher Centerspieler erkämpft sich regelmäßig Überzahlspiele für die eigene Mannschaft und Herausstellungen für den Gegner. Und da Spieler mit drei persönlichen Fehlern nicht mehr mitspielen dürfen, kann sich so recht schnell der eigene Kader stark dezimieren. Zum Glück hatte die Abwehr des SV und besonders der hervorragend spielende Centerverteidiger Rene Funk seinen Gegner toll im Griff. Mit Doppeldeckung, gegenseitigem Helfen und einer eigenen guten Chancenverwertung fand man von Anfang an sehr gut in das Spiel und zog gleich auf 7:2 davon. Und das war wichtig, da man gegen den Tabellennachbarn nie weiß, wie sich die Begegnung zum Ende hin entwickelt. Denn genau so, wie Lok die persönlichen Fehler sammelte, gelang es ihnen auch eigene Treffer zu sammeln. Auch den zweitbesten Spieler der Auerbach-Netzschkauer hatte man gut im Griff. Einen guten Fernschützen, der ebenfalls allein Spiele entscheiden kann. Uns so gelang es den Gastgebern, mit einem Viertelergebnis von 6:2 beim Spielstand von 13:4 in die Halbzeit zu gehen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste weiterhin ordentlich dagegen. Vermehrte Überzahlspiele konnten sie nun im Tor unterbringen und der SV vergab allzu leicht seine sich erarbeiteten Chancen. Dennoch konnten sie das Ergebnis weiter ausbauen und erzielten mit dem 4:2 im dritten Viertel eine komfortable 17:6-Führung. Da sich die Herausstellungen der Görlitzer wunderbar verteilten, konnten alle Männer bis zum Ende an der Partie teilnehmen. Aber die Gäste bäumten sich nochmal auf. Sie hielten ordentlich dagegen, Aufgeben war keine Devise und Lok vergab weiterhin ein paar Chancen. Aber auch mit dem 6:6 Ergebnis im letzten Viertel war der Sieg der Neißestädter nicht mehr zu nehmen und mit 23:12 konnte ein recht ordentlicher Sieg gegen den Tabellenzweiten der Oberliga gefeiert werden.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (4), N. Hänisch, S. Kotz (11), P. Schubert (3), Th. Köhring (6), M. Jackisch (7), N. Gayk (5), R. Funk (3), M. Lange (1)

 

 

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Foto: Erfolgreicher Wasserball-Samstag für die Lok-Männer

Wasserball U14 Landesmeisterschaft

(05.01.2019)

Die Görlitzer U14-Wasserball-Mannschaft hat bei der Landesmeisterschaft, die von November bis Januar ausgetragen wurde, einen ersten Achtungserfolg gefeiert. Wurden in der vergangenen Saison noch alle Spiele verloren, konnte diesmal gleich im ersten Spiel gegen die Dresdner Wasserballer ein Sieg gefeiert werden. Die Zuschauer sahen ein umkämpftes Duell, bei dem die Görlitzer schwimmerisch stärker waren, Dresden dagegen die besseren Einzelspieler hatte – doch Görlitz gewann mit 9:6. In den weiteren fünf Spielen gegen Leipzig, SWV Plauen, Chemnitz, Auerbach/Netzschkau und SVV Plauen musste sich Lok Görlitz aber deutlich geschlagen geben. So steht am Ende nur Platz sechs von sieben Mannschaften. Doch Hoffnung macht der Blick auf die nächste Saison – dann sind viele Spieler anderer Mannschaften altersbedingt nicht mehr in der U14 spielberechtigt, während die Görlitzer davon nicht betroffen sind und mit derselben Mannschaft nochmal ins Wasser gehen werden. Mit viel Trainingsfleiß und entsprechenden Leistungssteigerungen ist dann ein größerer Sprung nach vorn zu erwarten.

 

Lok spielte mit: (in Klammern: Tore)

Nico Dost (Tor), Alexander Arndt (3), Karl Ludewig, Jelto Costrau, Ben Kretschmar, Wilhelm Thiel (6), Lennart Arnhold, Gustav Brendler (1), George Jiji (5), Luca Lange, Maurice Gabriel (6)

 

Kinder ab 10 Jahren, welche die Nachwuchsteams des SV Lok Görlitz unterstützen wollen, sind herzlich willkommen!

[Ergebnisse]

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Foto: WB U14 LM

Wasserball Bezirksliga 2. Männer - 1. Spieltag

(08.12.2018)

Auch die 2. Lok-Mannschaft startete erfolgreich in neue Saison und Titelverteidigung

 ...

Nachdem die erste Mannschaft des SV Lok Görlitz bereits vergangene Woche die neue Saison eröffnete, startete auch die zweite Mannschaft neu ins Rennen. Beide Mannschaften haben derzeit den jeweiligen Liga-Titel inne. Klar, dass sie diesen erfolgreich verteidigen wollen. Der erste Spieltag der Bezirksliga fand vergangenen Samstag im heimischen Neißebad statt. Zu Gast waren die dritte Mannschaft der SWV TuR Dresden sowie die Spielvereinigung Dresden Löbtau 1893.

 

Dabei wollten es die Männer ein wenig besser machen als die 1. Männer in der Sachsenliga. Denn einen Punkt mussten sie schmerzlich abgeben. An diesem Wochenende sollten es vier Punkte sein.

 

Dabei bauten die Männer weiterhin konsequent an der Unterstützung der Jugendlichen sowie deren Integration in die Männermannschaft. Nachdem sie sich bereits intensiv mit am Männertraining beteiligen und dort ordentliche Fortschritte machen, sollen sie auch im Liga-Betrieb Spielerfahrungen sammeln und sich weiter entwickeln.

 

 

SV Lok Görlitz II - SWV TuR Dresden III 13:7

SV Lok Görlitz II - SpVgg Dresden Löbtau 1893 11:8

 

 

Mit diesen Erfolgserlebnissen und den beiden Siegen am Wochenende vor heimischer Kulisse sollte dies weiter gelingen.

 

Glückwunsch Männers!

 

[Spielplan und Tabelle]

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Foto: WB Bezirksliga in Görlitz 08.12.18

Wasserball Oberliga Männer, 1. Spieltag

(02.12.2018)

 

Die Saison ist eröffnet - Lok erzielt 3 Punkte in der Landeshauptstadt

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Mit zwei grandiosen Siegen zum letzten Spieltag der vergangenen Saison holte sich die 1. Mannschaft des SV Lok Görlitz verdient den Sachsenmeister-Titel. Und natürlich möchte sie diesen nun in der folgenden neuen erfolgreich verteidigen. Zum Start der Titelverteidigung reisten die Männer am vergangenen Sonntag in die Landeshauptstadt, um ihren Leistungsstand gegen die 2. Mannschaft aus Leipzig und die neuen Liga-Teilnehmer aus Erfurt unter Beweis zu stellen. Der Erfurter SSC spielt in diesem Jahr nicht in der bisherigen Liga in Thüringen mit und hat für Sachsen eine Sondergenehmigung erhalten.

 

Die Leipziger kennen die Neißestädter bereits aus den vergangenen Jahren. Mal mach sie es Lok besonders schwer gegen sie zu punkten und ein anderes Mal fällt das Ergebnis recht deutlich aus. Die Thüringer kennt der SV ebenfalls. Sie spielten oft in der Regionalliga bzw. 2. Wasserball-Liga Ost gegeneinander und erzielten dabei die unterschiedlichsten Ergebnisse. Und auch in dem ein oder anderen Sommer-Turnier traf man bereits auf die Männer vom SSV und lernte ihren Kampfgeist sowie die körperliche Spielweise kennen. Es schien also ein spannender Advent zu werden.

 

 

SV Lok Görlitz - HSG TH Leipzig II     11:11   (3:2; 2:3; 4:3, 2:3)

 

Das erste Spiel des Tages entwickelte sich zu einem Schlagabtausch, bei dem mal die eine Mannschaft einen Treffer erzielte und mal die andere. Dabei hatten sich die Görlitzer besonders auf zwei Leipziger Spieler zu konzentrieren. Der Center der Gegner war besonders schwer zu handhaben und holte die Mehrzahl der acht Herausstellungen sowie 2 Strafwürfen gegen Lok heraus. Und wenn er den Treffer nicht selbst erzielte, war es der zweite Schütze, der lieber aus 5 bis 6 Meter Entfernung seine Erfolge suchte. Gegen beide tat sich der SV schwer und erkämpfte sich bereits rechtzeitig jeweils zwei persönliche Fehler. Der dritte Fehler und damit verbunden der Ausschluss vom Spiel gelang den Neißestädtern aber bei keinem der Beiden. Und so mussten sie eben im Angriffsspiel mehr Tore werfen, was ihnen aber aufgrund der mickrigen Chancenverwertung nicht gelang. In der Offensive erkämpfte man sich mühsam den ein oder anderen Treffer und musste ihn in der Defensive all zu leicht wieder einstecken. Und dass, obwohl die Abwehr durch aus gut aufgestellt war und jeder für den anderen Kämpfte.

 

Die Halbzeit war mit 5:5 ausgeglichen und zu Beginn des letzten Viertels führten die Görlitzer mit einem Treffer. Und als der Spielertrainer Steffen Hänisch mit einer fabelhaften Center-Rückhand die erste 2-Tore-Führung (10:8) dieses Spieles überhaupt erzielte, wähnte sich so mancher Spieler vielleicht schon auf der sicheren Seite. Doch das Glück war den Neißestädtern einfach nicht hold und so endete die Begegnung mit einem fairen 11:11 und jeweils einem Punkt für jede Mannschaft. Schade, dass Lok nicht im zweiten Spiel des Tages gegen Leipzig spielen durfte. Dann war die Begegnung sicherlich etwas anders ausgegangen, da die beiden besten Gegenspieler nach dem ersten Spiel aus Dresden abreisten.

 

SV Lok Görlitz - Erfurter SSC     8:6   (1:3; 4:1; 1:0, 2:2)

 

Erfurt konnte man zum zweiten Spiel schwer einschätzen und wurde nach der 2-stündigen Pause durchaus etwas überrascht. Schwimmstark trumpften sie auf und machten die Partie vor allem durch sofortiges Abschwimmen im Angriff sehr schnell. Die Görlitzer schwammen das ein oder andere Mal nur Sekunden später hinter und gerieten so in Unterzahlspiele oder mussten gar Herausstellungen hinnehmen. Die Erfurter nutzen ihre Chancen knallhart und zogen bis auf 3:1 davon. Doch davon wurde der SV wachgerüttelt bzw. der Kampfgeist geweckt. Denn nach dem unglücklichen Unentschieden musste unbedingt ein Sieg her - und natürlich vor allem gegen Erfurt. Und so besann man sich auf die eigene Schwimmstärke und den guten Trainingszustand der Mannschaft. Zudem schwamm man nun nach einer verpassten Gelegenheit ebenfalls sofort zurück und gab damit dem Gegner nicht mehr den bisherigen kleinen Vorsprung. Damit war die besprochene Manndeckung wieder möglich, womit Erfurt nun deutlich weniger zurechtkam. Und so kämpfte sich der SV Lok wieder allmählich heran, spielte als Mannschaft eine schöne Partie und führte zur Halbzeit mit einem Treffer.

 

Doch auch nach dem Seitenwechsel blieb es weiter spannend und keine der Mannschaften konnte sich merklich absetzen. Im dritten Spielabschnitt fiel sogar insgesamt nur 1 Treffer mit welchem Sebastian Kotz die Führung auf 6:4 ausbaute. Im letzten Viertel ging das Kopf-an-Kopf-Rennen weiter und der Krimi setzte sich fort. 7:6 stand es 30 Sekunden vor Schluss und die Neißestädter nahmen bei der erkämpften Überzahl eine Auszeit. Das dann folgende Überzahl-Spiel könnte aus einem Lehr-Video entsprungen sein, aber zumindest war es eine der besten Überzahlspiele der letzten 5 Jahre. Die Aufstellung war perfekt und der Ball wanderte gezielt gepasst von Hand zu Hand. Stets erfolgte der Druck aufs Tor, ohne jedoch einen Treffer erzielen zu wollen. Schließlich spielte die Zeit für den SV. Das Runde wanderte über 20 Sekunden lang von Hand zu Hand, von Spieler zu Spieler. Von rechts nach links und umgekehrt. Und erst kurz vor dem Abpfiff traf Thomas Köhrung den Kasten des sehr guten aber nun ermüdeten Erfurter Keepers. Mit dem 8:6 erkämpften sich die Lok-Männern insgesamt 3 Punkte und feierten neben dem 1. Advent nun auch den schönen Sieg.

 

Den nächsten Spieltag am 19. Januar setzt Görlitz aus und spielte erst am 02. Februar wieder. Dann laden die Männer zu hoffentlich wiederum schönen Begegnungen nach Hause ins Görlitzer Neißebad ein und dürfen gegen SWV TuR Dresden II sowie die Spielvereinigung aus Auerbach/Netzschkau antreten.

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor), St. Hänisch (1), N. Hänisch, B. Schulz (2), S. Kotz (3), P. Schubert (3), Th. Köhring (5), M. Jackisch (3), N. Gayk (2), R. Funk, T. Burkert, M. Lange (1)

 

(ML)

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Foto zur Meldung: Wasserball Oberliga Männer, 1. Spieltag
Foto: Wasserball Oberliga Männer, 1. Spieltag

Wasserball Männer Oberliga - Sachsen-Meister, lala lala lala!

(06.10.2018)

Nun sollte endlich der Sachsenmeister der eigentlich schon abgelaufenen Saison gekürt werden. Die Spieltagsverlegung von Ende Juni auf die erste Herbstferienwoche sorgte dafür, dass die Görlitzer auf einige Leistungsträger verzichten mussten.


Die Marschroute für diesen Spieltag war aber dennoch klar. Das Team aus Bautzen und der Meisterschaftsrivale USV TU Dresden mussten niedergerungen werden, um endlich wieder den Sachsenmeister-Titel in die Neißestadt zu holen.


MSV Bautzen vs. SV Lok Görlitz   1:23     (6:0; 6:0; 5:1; 6:0)

Kapitän René Funk stellte seine Mannschaft entsprechend auf dieses Spiel ein. In der Vergangenheit hatten die Görlitzer so ihre Probleme mit den Spreestädtern und vor allem auch mit den ersten Spieltagen nach dem Sommerferien.

 

Von Beginn an zeigte die Mannschaft, dass sie unbedingt den ersten wichtigen Schritt des Tages gehen wollte, und überzeugte mit schnellem Konterspiel und dem Auge für den freien Mann vor dem Tor. So stand es bereits nach acht Minuten 6:0 für den SV. Im zweiten Viertel sollte sich an dieser Spielweise nichts ändern und es stand bereits zur Pause bei einem klaren 12:0.

Mit dem Seitenwechsel änderte sich die Sicht für den an diesem Tag überragenden Schlussmann, Eric Maetschke, ein wenig. Die tief stehende Sonne spiegelte sich im Wasser und sorgte somit für unangenehme Sichtverhältnisse. Das ließ die Männer aus der Neißestadt jedoch kalt und sie spielten weiter in ihrer gewohnten Weise. Durch einen 5-Meter-Strafwurf erzielten die Bautzener ihren ersten und einzigen Treffer des Spiels. Im letzten Spielabschnitt ging es darum, die eigenen Kräfte zu schonen. Die Mannschaft spielte dementsprechend ohne Zwang und erzielte die letzten sechs Treffer der Partie. Am Ende konnte ein ungefährdeter und unerwartet deutlicher 23:1-Sieg eingefahren werden.


SV Lok Görlitz vs. USV TU Dresden. 16:4   (2:0 5:1 6:1 3:2)

Das entscheidende Spiel um die Meisterschaft gegen die gestandene Truppe aus Dresden sollte eine ganz andere Partie werden. Die Görlitzer brauchten eine Topleistung, um als Sieger aus dem Becker zu steigen. Auch die Mannschaft aus Dresden musste auf einige Leistungsträger verzichten, was natürlich der Spieltagsverlegung geschuldet war.

 

Das Spiel begann gewohnt körperbetont, aber stets fair. So dauerte es gute drei Minuten, bis der Kapitän selbst den Torreigen eröffnete und die Görlitzer in Führung brachte. Durch einen sehenswerten Fernschuss wurde das 2:0 erzielt und man ging schon in die erste Pause. Spielertrainer Steffen Hänisch gab mit kurzen klaren Ansagen die Fortsetzung vor und die Männer des SV Lok Görlitz setzten diese nahezu perfekt um. Zu Beginn des Viertels konnte ein Überzahlspiel genutzt werden, um die Führung auszubauen. Im Verlauf des Spiels zeigte sich die ordentliche Saisonvorbereitung als hilfreich. Die Görlitzer nutzten ihre schwimmerische Überlegenheit aus und erzielten die weiteren Tore zum Pausenstand von 7:1.

 

Im vorletzten Spielabschnitt hagelte es dann mehrere Hinausstellungen - auf beiden Seiten. Diese wurden kläglich vergeben. Erst in der 2. Hälfte des Viertels besannen sich die Loksportler wieder und erzielten durch Einzelaktionen und ein schönes Konterspiel die Tore und zogen den Dresdnern damit den letzten Zahn. Beim Spielstand von 13:2 ging es zum letzten Anschwimmen um den Ball. Die Kondition des Gegners schwand nun merklich und so konnten zwei weitere Treffer erzielt werden. Auch Aushilfsspieler und Wasserballwart des Vereins, Holger Burkert, reihte sich in die Torschützenliste ein, als er vor dem Tor gedankenschnell reagierte und den Ball über die Linie drückte. Überschattet wurde die Partie durch eine unnütze Rote Karte auf Görlitzer Seite. Der Unparteiische ließ sich auf keine Diskussion ein und bat den Spieler zum Duschgang. Das brachte die Görlitzer aber nicht aus der Ruhe. Der an diesem Tag beste Torschütze, Maik Rubel, setzte den letzten Görlitzer Treffer. Am Ende des Spiels feierte die Mannschaft des SV Lok Görlitz einen souveränen 16:4 Sieg und konnte sich als neuer Sachsenmeister feiern lassen.

 

Glückwunsch Männers!

 

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Foto zur Meldung: Wasserball Männer Oberliga - Sachsen-Meister, lala lala lala!
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Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!

(28.12.2016)

Die Abstimmung ist zu Ende!

 

Das Ergebnis ist nun online

auf der Homepage der Stadtwerke Görlitz AG.

 

Vielen, vielen Dank an alle für die zahlreiche Unterstützung unseres Vereines und das "Weitertragen" der Aktion in alle Ecken des Landes!!!

 

... and the winner is ...

SV Lokomotive Görlitz e.V.

!

[Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG]

Foto zur Meldung: Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!
Foto: Hurra! Danke SWG!


Veranstaltungen

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Wasserball Ostdeutsche Meisterschaft U14 Vorrunde
Veranstalter: Wasserball Landesgruppe Ost Ausrichter: noch offen Veranstaltungsort: noch ... [mehr]
 
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Veranstalter: Schwimmbezirk Dresden e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz e.V. Veranstaltungsort: ... [mehr]
 
11.01.​2020 bis
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Wasserball Ostdeutsche Meisterschaft U14 Platzierungsturnier
Veranstalter: Wasserball Landesgruppe Ost Ausrichter: noch offen Veranstaltungsort: noch ... [mehr]
 
01.02.​2020
Wasserball Oberliga in Görlitz
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