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Abteilung Wasserball

Wasserball GörlitzWasserball ist eine abwechslungsreiche Sportart, für die Athletik und gutes schwimmerisches Können notwendig sind. Für Kinder ab 10 Jahren, die sich sicher und gerne im Wasser bewegen und Spaß an einer Ballsportart haben, bieten wir das Training in unserer Nachwuchsmannschaft an.

Interessenten für ein Probetraining melden sich bitte über die Geschäftsstelle:  (Ringolf Herzog, Tel. 0173/8601107).

 

Unsere zwei Männermannschaften spielen erfolgreich in der Oberliga Sachsen bzw. in der Bezirksliga Dresden. Bei den regelmäßigen Punktspielen im Görlitzer Neiße-Bad kann sich jeder als Zuschauer von unserer interessanten Sportart begeistern lassen.

 

Wasserball 1 U13
Wasserball 3 Wasserball 4


Aktuelle Meldungen

Wasserball U14-Sachsenliga

(13.01.2018)

U14-Mannschaft weiterhin ohne Sieg

 

Gleich zu Jahresbeginn standen für die Görlitzer Wasserballjungs zwei Punktspieltage in der U14-Landesliga auf dem Programm: am 6. Januar in Dresden, eine Woche später im heimischen Neißebad. Die Mannschaft hatte es sich als Ziel gesetzt, spielerisch weitere Fortschritte zu machen und etwas knappere Ergebnisse zu erzielen als im vergangenen November.

 

Beim ersten Spieltag in Dresden testete man erstmals mit Raphael Rimbach auf der Torhüterposition, der seine Sache gut machte. Trotzdem musste er im ersten Spiel 25-mal den Ball aus dem Netz holen. Die Gegner aus Leipzig waren größer, kräftiger und auch schwimmerisch eine Klasse zu hoch. Die Görlitzer mussten sich erst einmal an die veränderten Bedingungen im Vergleich zum Training gewöhnen: ein größeres Spielfeld, früh attackierende Gegenspieler und dann auch noch die Uhr. Denn schließlich hat man für einen Angriff nur 30 Sekunden -  und die sind manchmal viel zu schnell um. Und schon ist auch der Gegenspieler weggeschwommen und der Konter läuft. Immerhin gelang der Ehrentreffer durch Wilhelm Thiel.

 

Für das zweite Spiel gegen Dresden rechnete man sich gute Chancen aus – vielleicht sogar für einen Sieg. Umso ernüchternder verlief jedoch das erste Viertel: nach sieben gespielten Minuten stand es 0 zu 7 aus Görlitzer Sicht. Völlig unnötig, weil man vorne zu kopflos agierte und dann abermals ausgekontert wurde. Doch fortan spielte Lok mit mehr Mut und Verstand und gewann folgerichtig das zweite Viertel mit 3 zu 2. Man kam zu weiteren Torerfolgen – zu nennen ist hier Lennart Arnhold mit insgesamt drei Treffern. Allmählich schwanden aber die Kräfte, vor allem bei den Spielern wie Richard Zschippang und Dominik Sroka, die fast ohne Unterbrechung im Wasser waren. Die beiden gefährlichen Dresdner Spieler konnte man nun nicht mehr stoppen und die Niederlage war besiegelt. Wenn man das erste Viertel wegrechnet, lautet das Ergebnis allerdings 6 zu 6! Aber offiziell ist es nun mal ein 6 zu 13.

 

Am darauffolgenden Samstag spielte Görlitz gleich nochmal gegen Dresden. Notgedrungen musste ein neuer Torhüter gefunden werden und diesmal war Nico Dost an der Reihe. Hochmotiviert gingen die Lok-Jungs in Wasser und zeigten von der ersten Sekunde an eine engagierte Leistung. Die Defensive stand sehr sicher, also ein extremer Fortschritt innerhalb einer Woche. Allerdings gelang vorn nur ein Treffer in 14 Minuten und so lautete der Halbzeitstand 1 zu 3. Trotzdem waren sich alle einig: Dieser Zwischenstand ist super und es ist noch alles drin! Umso deprimierender verlief die zweite Halbzeit. Dutzende Torchancen blieben ungenutzt, während die Dresdner fast jeden Konter gnadenlos ausspielten. Am Ende hieß es erschreckenderweise 4 zu 15, was einzig und allein der Chancenverwertung zuzuschreiben ist.

 

Das abschließende Spiel gegen Chemnitz war wieder sehr einseitig geprägt – schließlich spielten 12- und 13-jährige Sportschülerinnen gegen die sehr junge Görlitzer Mannschaft. Die Chemnitzer Mädels hatten zuvor gegen Leipzig verloren und konnten sich nun ihren Frust von der Seele schießen. Den Görlitzern dagegen fehlten die Mittel und auch ein bisschen Motivation, was angesichts des vorherigen Spiels verständlich ist. Zumindest konnte sich Alexander Arndt über seinen Torerfolg freuen, aber es wären noch einige weitere Treffer möglich gewesen.

 

Die Vorrundengruppe der Sachsenliga schließt Lok Görlitz somit auf dem vierten Platz ab. In ein paar Monaten steht dann das Finalturnier an. Wirklich konkurrenzfähig wird man vermutlich aber erst in der nächsten Saison sein, wenn die Altersklassen anders zusammengesetzt sind und die Jungs auch körperlich mit ihren Gegnern mithalten können.

 

Das Lok-Team:

Raphael Rimbach, Lennart Arnhold, Lucas Tzschoppe, Ben Kretschmar, Karl Ludewig, Wilhelm Thiel, Dominik Sroka, Richard Zschippang, George Jiji, Gustav Brendler, Nico Dost, Alexander Arndt, Jelto Costrau

[Ergebnisübersicht Vorrundengruppe]

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Wasserball Oberliga Sachsen

(03.12.2017)

 

Wasserballer formieren die Mannschaft um, aber verpatzen den Start in die neue Saison

 

Nachdem bereits am vergangenen Samstag die zweite Mannschaft in der Bezirksliga in die neue Saison gestartet ist, reisten die Männer der ersten Mannschaft am Sonntag in die Landeshauptstadt nach Dresden. Gleich am ersten Spieltag wurden sie dort von den Hausherren, dem USV TU Dresden sowie der 2. Mannschaft des SWV TuR Dresden (ehemals SG Wasserball Dresden) empfangen. Natürlich wollten sie der zweiten Garde nacheifern und sich in beiden Partien behaupten. Doch Saison für Saison fällt dies den Wassermännern aus der Neißestadt immer schwerer.

 

Denn Jahr für Jahr muss die Mannschaft Weggänge von Stammspielern und erfahrenen Hasen verkraften, versuchen die entstehenden Lücken zu stopfen und das Ausscheiden aus dem Spielbetrieb zu kompensieren. Dieses Jahr zog der jahrelange Stammtorhüter Gerd Hoffmann seinen Hut und verursacht damit der Mannschaft eine besonders große Wunde. Denn die beiden über Jahre trainierten Nachwuchstorhüter haben sich andere Hobbys gesucht und dem Wasserballsport leider schon vorher den Rücken gekehrt. So versucht es der SV derzeit damit, den ein oder anderen Feldspieler im Tor einzusetzen. Natürlich fehlt diesen letztlich die größere Erfahrung des Einsatzes im Kasten und der Mannschaft somit ein weiterer Spieler im Angriff. Aktuell testete der SV mit Sebastian Kotz und vorwiegend mit Eric Maetschke im Tor.

 

Im Gegenzug wurde Mannschaft personell verstärkt und wird nun vom Sohn des Stammcenters unterstützt. Nick Hänisch ist 18 Jahre jung und noch etwas unerfahren, aber sammelt derzeit jede Menge Spielerfahrung und brilliert mit seiner Schnellig- und Spritzigkeit. Zudem profitiert Lok erstmals von seiner Eigenschaft als Hochschulstandort - der ebenfalls 18-jährige Niclas Gayk nämlich studiert an der Neiße. Er trainiert und spielt derzeit mit den Lok-Männern, bringt Spielerfahrung aus dem brandenburgischen Schwedt mit und passt leistungsmäßig sehr gut in die Mannschaft.

 

USV TU Dresden – SV Lok Görlitz           14:12   (3:2; 4:1; 4:4, 3:5)

SWV TuR Dresden II – SV Lok Görlitz      8: 4   (3:1; 0:0; 3:2, 2:1)

 

Beide Partien gegen die Dresdener Mannschaften ähnelten sich etwas und endeten leider nicht mit einem erhofften Punktgewinn. Sicherlich ist niemand von einem deutlichen Sieg der Görlitzer ausgegangen, wie es in der vergangenen Saison der Fall war. Schließlich schmerzt der Verlust des Stammtorwarts erheblich, an dem immer wieder der ein oder andere Gegner scheiterte. Und zum anderen formierte sich die Mannschaft ein bisschen neu, integrierte die jungen Nachwuchssportler und spielte doch bisher wenig als Mannschaft zusammen.

 

Beide Spiele verlor der SV bereits in der Anfangsphase der Spiele, wobei die Starts so holprig waren, dass beide Dresdener Mannschaften eigentlich höher führen hätten können. Doch die Neißestädter hielten stets dagegen, spielten routiniert mit und zeigten ordentlichen Kampfgeist. Niemand wollte die Begegnungen zu leicht verloren geben, jeder wollte sichtlich die Spiele noch drehen. Doch die Gegenwehr mit Heimvorteil auf dem großen Spielfeld war zu stark und Görlitz kam jeweils zu spät in sein Spiel hinein. Zudem litten die Spiele der Lok-Männer an einer sehr schlechten Chancenverwertung und an zu wenig schnellen Bewegungen im Angriffsspiel.

 

 

Es spielten: E. Maetschke (Tor, 2), S. Kotz (Tor, 1) St. Hänisch (3), M. Rubel (3), N. Gayk (1), B. Schulz (1), P. Schubert (1), Th. Köhring (2), M. Jackisch (1), R. Funk (1), T. Burkert, N. Hänisch, M. Lange

 

Wasserball Bezirksliga in Görlitz

(02.12.2017)

Mit zwei deutlichen Siegen in heimischer Halle startete SV Lok Görlitz II in die diesjährige Wasserball-Bezirksligasaison der Herren.

 

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Wasserball U14-Sachsenliga in Görlitz

(04.11.2017)

 

Deutliche Niederlagen trotz kämpferischer Leistung

Die Görlitzer U14-Mannschaft startete am Samstag in ihre zweite Saison in der Landesliga Sachsen. In der vergangenen Saison hatten die Jungs – damals noch in der AK U13 - ihre ersten Punktspielerfahrungen gemacht, mussten allerdings hohe Niederlagen einstecken. Aufgrund der Altersklassenreform blieben die Teams dieses Jahr nahezu unverändert und auch die Gegner in der Vorrunde sind wieder dieselben: Chemnitz, Leipzig und Dresden. Am ersten Spieltag in Görlitz war somit nicht mit allzu großen Überraschungen rechnen. Daher lautete die Vorgabe des Görlitzer Trainers Steffen Hänisch: „Wir sind hier um zu lernen und und wollen ein möglichst knappes Ergebnis.“

Die ersten Gegner(innen) aus Chemnitz waren sowohl schwimmerisch als auch taktisch eine Liga höher einzuordnen und lagen schon nach wenigen Minuten klar in Führung. Langeweile kam jedoch nicht auf, weil auch die Görlitzer ihre Angriffsmöglichkeiten suchten. Bereits im ersten Viertel fiel der erste Treffer für Lok durch George Jiji. Im weiteren Spielverlauf zeigte sich aber, wie hart Wasserball sein kann: Wenn man vor dem gegnerischen Tor zu zaghaft ist und den Ball verliert, wird man vom Gegner gnadenlos auskontert. Kurz vor Schluss passierte dies jedoch auch einmal den Chemnitzern: Dominik Sroka hatte plötzlich freie Bahn aufs gegnerische Tor und ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Das Endergebnis von 2:23 war in dieser Höhe erwartbar und zeigt deutlich die Unterschiede in der Chancenverwertung auf.

Im zweiten Spiel traf man auf die vermeintlich noch stärkeren Leipziger. Umso überraschender ging Görlitz durch eine Einzelaktion von Richard Zschippang mit 1:0 in Führung. Die Leipziger zeigten nun schwimmerisch mehr Engagement und die Görlitzer vernachlässigten immer wieder das Zurückschwimmen in die Verteidigung. Zahlreiche unnötige Gegentore waren die Folge. Auf der Gegenseite hatte Lok zahlreiche Chancen, konnte aber nur einen Fünfmeter nutzen, den Richard Zschippang verwandelte. Das Ergebnis von 2:19 spiegelte die Leistungsverhältnisse nicht ganz wider. Am Kampfgeist der Jungs hat es nicht gelegen, aber in den entscheidenden Momenten war Leipzig einfach cleverer.

Im Januar findet der nächste Spieltag statt, wieder vor heimischer Kulisse im Neiße-Bad. Da Görlitz und Dresden beide noch ohne Punktgewinn dastehen, ist das Rennen um den dritten Platz noch völlig offen. Die nächsten Wochen im Training werden also ausschlaggebend dafür sein, ob die Lok-Jungs dieses Duell für sich entscheiden können.

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Wasserball Internationales Turnier in Halle

(29.10.2017)

Sieht aus wie Bronze, steht aber für Platz 5.

Solide, aber verbesserungsfähige Leistung.

Danke an die Hallenser für die Ausrichtung eines wieder einmal tollen Turniers, an Marius Rost für seine Unterstützung unserer Mannschaft sowie eine dufte und heitere Görlitzer Truppe.

 

Endergebnisse

 

Männer

 

 

 

 

 

 

Pkt.

Tore

Tordiff.

 

 

 

 

 

1. HSG TH Leipzig

6

24:11

13

 

 

 

 

 

2. SC Chemnitz

3

14:17

-3

 

 

 

 

 

3. SV Halle I

2

17:17

0

 

 

 

 

 

4. SVV Plauen

1

8:18

-10

 

 

 

 

 

5. SV Lokomotive Görlitz

4

19:20

-1 (dir. Vgl.)

 

 

 

 

 

6. Kalev (Tallinn)

4

23:18

5 (dir. Vgl.)

 

 

 

 

 

7. SV Halle II

2

15:20

-5 (dir. Vgl.)

 

 

 

 

 

8. BRIG (Riga)

2

22:21

1 (dir. Vgl.)

 

 

 

 

 

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Wasserball Nachwuchs Trainingsspieltag in Dresden

(02.09.2017)

Lok-Jungs auf Augenhöhe mit Dresdner Wasserballern

 

Zur Vorbereitung auf die neue Saison organisierten die Görlitzer und Dresdner Wasserball-Jugend-Trainer einen gemeinsamen Trainingsspieltag in der Dresdner Schwimmhalle. Im Vergleich zum Neißebad ist dort das Spielfeld etwas größer, wodurch also noch mehr Schwimmaufwand nötig ist. Zudem ist es eine willkommene Abwechslung, sich mit anderen Gegnern zu messen als im normalen Training. Natürlich sollte aber auch das Ergebnis stimmen - die Görlitzer hofften auf eine Revanche für die Niederlagen gegen die Dresdner im vergangenen Jahr.

Nach dem Einschwimmen wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt und fortan spielten – immer abwechselnd – die jüngeren und die älteren Teams beider Vereine gegeneinander.

Bei den Jüngeren (10 bis 13 Jahre) hatten die Görlitzer die deutlich schnelleren Schwimmer und kamen so vor allem durch Konter zu vielen sehenswerten Toren. Allerdings war die Nervosität und Unerfahrenheit deutlich zu spüren und so führten viele (vermeidbare) Fehlpässe zu Gegentoren. Dadurch entwickelte sich ein extrem ausgeglichenes Match. Beide Mannschaften konnten jeweils ein Spiel gewinnen und das dritte endete unentschieden.

Die Älteren (13 bis 14 Jahre) hatten im Voraus deutlichen Respekt vor den Dresdnern – war man doch noch im Vorjahr alters- und leistungsmäßig chancenlos in der Altersklasse U15 gewesen. Doch diesmal fehlten die ältesten Spieler der Dresdner, sodass die Lok-Jungs auf einmal im Vorteil waren. Auch hier ging es hin und her, die Görlitzer wurden ihrer Favoritenrolle aber überwiegend gerecht und in der Endabrechnung gewannen sie das Match.

Im Anschluss wurde noch einmal eine kleine Schwimmeinheit absolviert, um die Jungs an ihre Leistungsgrenze (und darüber hinaus) zu bringen. Entkräftet, aber gut gelaunt, traten die Görlitzer die Heimreise an.

Die Lok-Trainer waren vollauf zufrieden mit der Leistung und Disziplin ihrer Sportler. Die Spielergebnisse haben gezeigt, dass sich die Jungs in den vergangenen Monaten deutlich verbessert haben. Trotzdem ist noch sehr viel Training nötig, um in den kommenden Punktspielen – nicht nur mit den Dresdnern – mithalten zu können. Aber der Anfang ist gemacht und die Jungs haben jetzt sicher noch ein bisschen mehr Motivation gewonnen.

Für Lok Görlitz spielten:

Ältere Mannschaft: Robert Blasius, Fabio Herrmann, Felix Herzog, Justus Hänsel, Colin Kubiaczyk, Dominik Sroka, Richard Zschippang, Tim Böcker

Jüngere Mannschaft: Lukas Tzschoppe, Gerry Oliver Göthling, Wilhelm Thiel, Alexander Arndt, Lennart Arnhold, Karl Ludewig, Gustav Brendler, Nico Dost

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Wasserball Oberliga Sachsen in Bautzen

(10.06.2017)

 

 

 

Lok-Männer beenden Oberliga mit dem schlappen 2. Platz

 

Die abgelaufene Saison verlief für die 1. Mannschaft der Görlitzer Wasserballer nicht gerade erfolgreich, obwohl sie sich den Meistertitel wie vor zwei Jahren nicht noch einmal nehmen lassen wollten. Dabei begann diese mit sehenswerten Ergebnissen und erfolgreichen Partien, bis sie die Meisterschaft schließlich am 4. Spieltag von insgesamt 6 Spieltagen aus ihren Händen gaben. Mit knapper Besetzung reisten sie nach Zwickau und unterlagen an diesem Tag gleich beiden Gegnern - der jeweils 2. Mannschaft der SG Dresden sowie des SV Zwickau. Mit der Niederlage am vorletzten Heimspieltag gegen die HSG TH Leipzig war schließlich der Drops gelutscht und die Meisterschaft des USV TU Dresden sicher.

 

Am letzten Spieltag, der traditionell im Bautzener Freibad stattfand, ging es deshalb um keine wichtigen Punkte. Es galt, schönen Wasserball zu spielen, diesen den Badegästen zu präsentieren und möglichst zwei Niederlagen zu vermeiden. Das Wetter spielte mit.

 

 

SV Lok Görlitz – USV TU Dresden 23:11 (6:2; 9:1; 5:4, 3:4)

 

Als erstes Spiel stand also die Begegnung gegen den frischgebackenen Meister, den USV TU Dresden, auf dem Programm. Gang klar stand diese Spiel im Zeichen der Ehre und musste gewonnen werden. Höchstmotiviert wollte der SV zeigen, wer die bessere Mannschaft ist und reiste mit voller Auswechselbank an. Bei Dresden dagegen fehlten durchaus zwei wichtige Spieler, was das Vorhaben der Neißestädter ein wenig unterstützte. Die Ansagen vom Kapitän und Mannschaftsführer waren klar und deutlich. Jeder wusste, wie es zu spielen galt - und jeder, was keinesfalls selbstverständlich ist, setzte auch die Anweisungen in die Tat um. So gab es nahezu durchweg ein schönes Wasserballspiel zu sehen, was auch den Lok-Männern viel Spaß bereitete.

 

Die Mannschaft spielte geschlossen als solche und aus einer sicheren Abwehr heraus. Die Spielumkehr gestaltete sich nahezu perfekt und Paul Schubert konnte Lok mit gleich zwei Treffern in Folge in Führung bringen. Nach einem Gegentreffer legte er zum 3:1 nach, bevor schließlich alle anderen Lok-Männer den Reigen fortsetzten - zum 6:2 zur ersten Pause. Obwohl sich das Rausstellungsverhältnis bis zum Halbzeitende ausglich, zog Görlitz im folgenden Spielabschnitt uneinholbar davon. Jeder war hochkonzentriert, die Defensive unterstützte sich gegenseitig, die Chancenverwertung im Angriff war nahezu perfekt. Mit dem 9:1 zog der SV den Dresdenern davon und wechselte beim 15:3 die Seiten.

 

Von nun an stellten sich die Dresdener besser auf den Gegner ein und die Chancenverwertung litt ein wenig. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, aber fair. Der Torschützenkönig des USV, den man in der ersten Spielhälfte besser im Griff hatte, legte insgesamt noch drei Treffer nach und es folgten noch weitere drei Treffer von deren Zweitplatzierten. Aber am Endergebnis gab es nichts mehr zu rütteln und Lok spielte die Partie routiniert mit 5:4 und letztlich sogar mit 3:4 zu Ende. Mit dem Spielstand von 23:11 zeigte der Lok Görlitz, wer nächstes Jahr wieder um den Meistertitel mitspielen wird.

 

 

MSV Bautzen 04 – SV Lok Görlitz 13:12 (3:3; 2:4; 3:4, 5:1)

 

Mit diesem Ergebnis war zumindest der zweite Platz nicht mehr zu nehmen und die Form der Görlitzer eigentlich ganz gut. Woran es lag, dass gegen Bautzen irgendwie kein richtiges Spiel mehr zu Stande kam, weiß keiner so genau. Doch im ersten Viertel konnte sich keiner der beiden Mannschaften deutlich von der anderen absetzen und spielte mit 3:3 unentschieden. Lok tat sich merklich schwer, Akzente zu setzen. Zwar gelang es ihnen nach der ersten Pause sich mit schönen Aktionen und 4 Treffern in Folge auf bis zu 3:7 abzusetzen, doch Bautzen antwortete schnell und verkürzte auf 5:7.

 

Nach dem Seitenwechsel kam es weiter zum gegenseitigen Schlagabtausch und die Begegnung wurde zusehends ruppiger. Sich bietende Torchancen wurden von Lok zu leichtfertig vergeben - der MSV dagegen wusste sie zu nutzen. Während die Görlitzer sich diese hart erkämpfen mussten, wurde es den Bautzenern dagegen zeitweise zu leicht gemacht. Schließlich verringerte sich der Vorsprung des SV leicht auf drei Zähler und beim 8:11 ging es in die letzte Pause. In der verbleibenden Spielzeit beschäftigten sich die Lokmänner leider mehr mit dem Gegner sowie den Unparteiischen, als sich auf einen ordentlichen Spielfluss zu konzentrieren. Zuletzt haderten sie sogar ein wenig mit sich selbst und der Ball wollte einfach nicht mehr so recht ins gegnerische Tor. Das wichtigste Saisonprinzip der Neißestädter, Ruhe zu bewahren und Geschehnisse zu ignorieren, egal was im Wasser geschieht und wie viele Gegner sich zeigen, wurde leider im letzten Spiel nicht vollends umgesetzt. Dies wird weiterhin neben dem Meistertitel erklärtes Ziel und Aufgabe für die nächste Saison sein. Die Partie jedoch konnte bedauerlicherweise von den Gastgebern gedreht und mit 13:12 beendet werden.

 

Die Neißestädter danken allen Wasserballfreunden und verabschieden sich nun in die Sommerpause. Wir sehen uns in der neuen Saison, deren Spiele voraussichtlich im November beginnen werden.

 

 

Es spielten: G. Hoffmann (Tor), St. Hänisch (3), M. Rubel (4), M. Tietz, S. Kotz (6), P. Schubert (4), Th. Köhring (3), M. Jackisch (6), E. Maetschke (2), R. Funk (4), T. Burkert (1), B. Schulz, M. Lange (2)

 

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Foto zu Meldung: Wasserball Oberliga Sachsen in Bautzen

Wasserball Oberliga Sachsen

(29.04.2017)

 

 

Lok-Männer erleiden erneute Schlappe und verabschieden sich vom Meistertitel

 

 

Am vergangenen Spieltag in Zwickau mussten die Männer der ersten Mannschaft zwei herbe Niederlagen einstecken. Aufgrund einiger Personalprobleme reisten sie etwas geschwächt ins Vogtland und erlagen den Kontrahenten der SG WaBa Dresden II mit 7:10 sowie gegen die zweite Mannschaft aus Zwickau sehr knapp und unglücklich mit 11:12. Mit diesen ersten beiden Niederlagen der Saison dürfte es schwer werden, vom Zweitplatzierten wieder auf den ersten Platz vorzurücken. Daher waren zwei Siege am Heimspieltag vergangen Samstag absolute Pflicht.

 

 

SV Lok Görlitz – SG WaBa Auerbach/Netzschkau 31:13 (6:2; 7:4; 8:5, 10:2)

 

In der Partie gegen die Spielgemeinschaft aus dem Vogtland war bereits zeitig klar, dass der SV hier nichts anbrennen lassen wollte. Konzentriert stand die Defensive im Rückraum sicher, unterstützte Ersatzkeeper Thomas Fischer nach besten Kräften und schirmte den starken Auerbacher Centerspieler in Doppeldeckung bestens ab. Im Gegenzug gestaltete sich die Chancenverwertung im Angriff zwar nicht optimal, konnte sich aber durchaus sehen lassen. Auch die Überzahlspiele nutzten die Lok-Männer meist erfolgreich. Auf ein zügiges 6:2 im ersten Spielabschnitt folgte ein deutliches 7:4 im zweiten. Mit dem Halbzeitstand von 13:6 war dann Sieg so gut wie sicher.

 

Nach dem Seitenwechsel nutzte die Spielgemeinschaft kurze Abstimmungsprobleme der Görlitzer. Sie unterlagen dennoch im dritten Viertel klar mit 8:5. Bei dem 21:11 Spielstand besannen sich die Neißestädter nochmal auf die Tabelle und wollten bei Punktgleichheit keinesfalls einen zweiten Platz aufgrund eines schlechteren Torverhältnisses riskieren. Also drehten sie nochmal auf, sicherten in der Defensive die Zone und bauten im Angriff vorwiegend auf schnelle Konter. Mit diesem umgesetzten Plan behaupteten sie sich nochmal mit einem stolzen 10:2 und zogen auf 31:13 davon.

 

 

 

HSG TH Leipzig II – SV Lok Görlitz 13:10 (6:1; 1:2; 4:5, 2:2)

 

Für das zweite Spiel sprang wieder der Stammtorhüter ins Wasser und die Mannschaft war komplett. Zudem hochmotiviert, auch die zweite Partie des Tages für sich zu entscheiden. Allen war klar, dass die Leipziger an diesem Tag der deutlich stärkere Gegner waren. Einen äußerst starken Centerspieler gepaart mit guten Fernschützen galt es zu bezwingen. Und gegen die zweite Mannschaft aus Leipzig taten sich die Neißestädter immer wieder mal schwer.

 

Die ersten vier Minuten erfolgte ein Schlagabtausch auf beiden Seiten und keine Mannschaft konnte einen Treffer erzielen, bevor die Messestädter damit begannen und recht schnell nachlegten. Außer einem Gegentreffer der Görlitzer schienen sie zu dieser Zeit kein Mittel dagegen zu haben und sahen regelrecht zu, wie der Gast auf 6:1 davonzog. Sie verpassten geradezu den Beginn des Spiels und der Unparteiische aus Dresden hatte noch einen kleinen Trumpf in der Hand. Schließlich steht die nächste Partie gegen den USV Dresden an und der SV braucht dazu jeden Mann. Es galt also trotz der häufig gepfiffenen Stürmerfouls und der stets doppelten Anzahl von Hinausstellungen ruhig zu bleiben und keine rote Karte zu riskieren. Ein wenig konnten sich die Gastgeber auf diese Situation einstellen und versuchten, den zahlreichen Zuschauern ein schönes Spiel zu bieten. Leider kam zu einer unzureichenden Chancenverwertung eine kleine Portion Pech hinzu. Das zweite Viertel gewannen sie letztlich knapp und verkürzten auf magere 7:3.

 

Auch in der zweiten Spielhälfte bemühten sich die Gastgeber, die Partie noch zu drehen und das Ruder herumzureißen. Doch die Leipziger wussten die erhaltenen Überzahlspiele stets für sich zu nutzen. Der SV tat sich dagegen mit selbigen raren Situationen echt schwer. Irgendwie schienen Blockaden in den Köpfen vorhanden zu sein. Auch den dritten Spielabschnitte gewann Lok schließlich, lies aber mit 4 Gegentoren viel zu viele Treffer zu. So kamen sie mit 4:5 Ergebnis dem Ausgleich zwar wieder ein wenig näher, aber mit 11:7 war es dann doch noch ein weiter weg. Lok musste eben mehr machen als der Gegner und tat sich damit ordentlich schwer. Vielleicht war diese Partie auch einfach nicht zu gewinnen. Fest steht aber, dass Lok das Spiel bereits im ersten Viertel verloren hatte und der Abstand einfach unaufholbar war. Klar ist auch, dass die Görlitzer schon besser gespielt haben und auch schon in besserer Verfassung waren. Der letzte Abschnitt dann endete ausgeglichen mit 2:2 und das Spiel endete schmerzlich bei 13:10. Der Meistertitel gilt mit dieser dritten Niederlage als verloren.

 

Für Görlitz waren aktiv: T. Fischer, G. Hoffmann (beide Tor), S Hänisch (3), M. Rubel (2), B. Schulz (3), S. Kotz (4), P. Schubert (4), T. Köhring (6), M. Jackisch (5), E. Maetschke (6), R. Funk (4), M. Tietz, A. Penndorf (1), M. Lange.

 

 

...und so sieht die aktuelle Tabelle aus:

 

 

 

 

Spiele

   S

U

N

 

Tore

Diff.

 

Pkt.

1

 

USV TU Dresden

 

 

 

10

9

0

1

 

176

:

94

82

 

18

2

 

SV Lok Görlitz

 

 

 

10

7

0

3

 

156

:

91

65

 

14

3

 

HSG TH Leipzig II

 

 

 

12

6

1

5

 

126

:

142

-16

 

13

4

 

SG Wasserball Dresden II

 

 

 

8

4

0

4

 

91

:

92

-1

 

8

5

 

SV Zwickau 04 II

 

 

 

8

3

0

5

 

78

:

128

-50

 

6

6

 

SG Auerbach/Netzschkau

 

 

 

10

2

1

7

 

129

:

181

-52

 

5

7

 

MSV Bautzen

 

 

 

8

1

0

7

 

77

:

105

-28

 

2

 

 

 

Foto zu Meldung: Wasserball Oberliga Sachsen

Wasserball Bezirksliga - Görlitz ist Meister!

(01.04.2017)

Görlitz sichert sich mit zwei klaren Siegen vorzeitig den Titel

 

Der Bericht zum vergangenen Samstag in Dresden lässt sich dieses Mal in etwas weniger Worten zusammenfassen. Der Spieltag wurde mit dem nun am 20. Mai folgenden getauscht, sodass die zweite Mannschaft von Görlitz bereits dieses Wochenende gegen die beiden starken Dresdner Mannschaften, USV TU II und SG Dresden III, anzutreten hatte.

 

Dabei war beim Betreten der Halle am Freiberger Platz gleich klar, dass der USV mit einigen Stammspielern aus der ersten Mannschaft angereist war, was eine spannende Begegnung versprach.

 

USV TU Dresden II – SV Lok Görlitz II    12:20

 

Taktisch sollten die Flügelstürmer den etatmäßigen Centerverteidiger Dresdens aus dem Center herausziehen, um den Görlitzern Mittelstürmern die Arbeit etwas zu erleichtern. Nachdem dieser Appell im ersten Viertel völlig vernachlässigt worden war, verfuhren die Görlitzer nach der ersten Pause schließlich genauso und erarbeiteten sich so Torchance um Torchance. Gleich im ersten Spielabschnitt musste ein Leistungsträger der Universitätssportfreunde das Feld verlassen, nachdem er von einem seiner eigenen Männer lädiert worden war. Beim Seitenwechsel lag Lok mit 9:4 vorn und Dresden zeigte sich schwimmerisch und auch hinsichtlich der Torgefährlichkeit aus der Ferne uninspiriert. Zu keiner Zeit gefährdet schlug Görlitz die zweite Garde des USV mit 20:12, hatte aber mit der SG III noch eine schwierige Aufgabe vor der Brust.

 

SG Dresden III – SV Lok Görlitz II             6:13

 

Das Spiel begann etwas hitzig, was sich mit fortlaufender Spielzeit auch noch steigern sollte. Lok ging flugs in Führung, sogar mit 3:0. Doch man ließ sich von den Spielchen des Gegners und einiger fragwürdiger Entscheidungen der Unparteiischen – auf beiden Seiten – anstecken und plötzlich stand es 4:4. Es gab Nickligkeiten beider Mannschaften, die dem Spiel aber eine sehenswerte Würze verliehen. Generell sahen die Zuschauer auf dem nahezu ausverkauften Oberrang ein attraktives Wasserballspiel, das alles bot, was man sich hierfür wünschen kann: schnelle Konter, harte Zweikämpfe, Strafwürfe und Hinausstellungen. Sowohl Dresden als auch Görlitz mussten im Spielverlauf auf ihre Leistungsträger verzichten, die wegen drei persönlichen Fehlern bzw. einer Rolle nicht mehr mitmischen durften. Zum Ende hinweg bekam die Dritte die Partie aber wieder relativ gut unter Kontrolle, obwohl Dresden zwischenzeitlich noch einmal etwas heranzukommen schien. Letzten Endes behielt Görlitz mit 13:6 die Oberhand und sicherte sich somit zwei Spieltage vor Schluss den Meistertitel in der Bezirksliga.

 

Am 20. Mai muss Görlitz dann noch einmal gegen Dresden Löbtau und die SpVgg Spremberg/Löbtau ran, wird dort aber freilich auf vier Punkte gehen, Meister hin oder her.

 

Bitte merkt euch an dieser Stelle bereits den 29. April vor, wenn unsere Erste ihre letzten beiden Heimspiele in dieser Saison im Görlitzer Neißebad bestreiten wird.

 

 

Für Görlitz waren dieses Wochenende im Wasser: H. Burkert (Tor), S Möbus (Tor und Feld [1]), S. Neumann, B. Schulz (7), T. Fischer, P. Schubert (7), T. Köhring (14), R. Wenzel (2), M. Tietz (1), R. Schubert (1).  

Wasserball Oberliga - Erste mit zwei Niederlagen

(26.03.2017)

Görlitz erleidet zwei deftige Rückschläge im Titelrennen

 

Gestern bestritt unsere erste Mannschaft in Zwickau ihren vierten Spieltag in der Wasserballoberliga Sachsen. SG Wasserball Dresden II und Zwickau II hießen die Gegner. Beim Betrachten der gegnerischen Kader war schlagartig klar, dass Görlitz zwei schwere Aufgaben bevorstehen würden. Der Beginn des Spiels gegen Dresden bestätigte dies prompt.

 

 

SV Lok Görlitz – SG Dresden II                  7:10

 

Das Spiel begann schwimmerisch relativ intensiv, während sich beide Mannschaften Torchancen erspielten. Leider nutze Dresden diese mehr als es die Görlitzer taten, obwohl Lok durch Benjamin Schulz mit 1:0 in Führung ging. Nachdem Dresden diese keine eineinhalb Minuten später egalisierte und eine weitere halbe Minute gar in Führung ging, gelang es Lok von nun an über das gesamte Spiel hinweg nicht mehr, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Als Dresden zur Halbzeit mit 7:2 führte, musste man auf Seiten der Görlitzer langsam konstatieren, dass es nahezu unmöglich erschien, die Partie noch einmal zu drehen. Mit dem  Stand von 4:8 gegen uns pfiffen die Unparteiischen das letzte Viertel an, als noch einmal Hoffnung aufkeimte. Görlitz besann sich seiner Stärken, und erzielte innerhalb von zwei Minuten drei Tore, um 27 Sekunden vor Schluss auf 7:9 an die SG heranzukommen. Doch auch mit Hilfe einer Auszeit konnte Görlitz nichts mehr ausrichten, während Dresden eine Sekunde vor der Sirene noch das 10:7 gelang.

Der SV Lok hat sich diese Niederlage – ob stark ersatzgeschwächt oder nicht – einzig und allein seiner einmal mehr unzureichenden Chancenverwertung selbst zuzuschreiben, wobei Dresden durch aggressives Pressing und zielsicherere Hände schlichtweg die bessere Mannschaft an diesem Vormittag war, Görlitz jedoch mehrfach alles selbst in den Händen hielt.

 

 

SV Zwickau II – SV Lok Görlitz                   12:11

 

Rückblickend auf das Dresden-Spiel war damit zu rechnen, dass die Aufgabe gegen die zweite Mannschaft des SV Zwickau keineswegs leichter zu werden schien. Vor heimischer Kulisse und natürlich mit voller Bank wollte Zwickau hier mit allen Mitteln einen Sieg gegen den bis dato erstmals geschlagenen Tabellenführer aus Görlitz.

Sowohl Zwickau als auch Görlitz waren auf Konter aus. Ähnlich wie im ersten Duell gegen Dresden ging Görlitz in Führung, ließ sie sich von den Hausherren aber in der Mitte des ersten Viertels wegschnappen und führte nie wieder. Das Spiel war von vielen Herausstellungen und daraus resultierenden Überzahlsituationen auf beiden Seiten geprägt, die aber sowohl Zwickau als auch Görlitz nicht ausreichend nutzten. Als Görlitz sich auf einen 11:11-Gleichstand herangekämpft hatte, bekam Lok noch einmal Oberwasser und bestimmte das Spiel auch. Doch zu oft waren Zwickauer Arme im Weg, als ein Görlitzer Spieler den Torabschluss suchte, woraus sich für den Gastgeber eine knappe Minute vor Schluss eine Kontersituation ergab, die der Zwickauer Spieler, frei vor Gerd Hoffmann, gnadenlos nutze und seiner Mannschaft damit den Triumph bescherte.

 

Durch diese beiden Niederlagen wird es für Görlitz nun äußerst schwer, sich gegen den Hauptkonkurrenten USV TU Dresden im Titelrennen durchzusetzen. Der nächste Spieltag findet am 29. April in Görlitz statt, wo Görlitz die SG Auerbach/Netzschkau sowie die zweite Mannschaft der HSG TH Leipzig empfängt.

 

 

 

Für Görlitz spielten: G. Hoffmann (Tor), B. Schulz (2), M. Rubel (3), M. Tietz, S. Kotz (4), P. Schubert (1), T. Köhring (2), E. Maetschke (1), R. Funk (3), T. Burkert (2).

Wasserball Bezirksliga - Titel fast perfekt!

(18.03.2017)

Görlitz macht Bezirksligatitel nahezu perfekt

 

Wir befinden uns mitten in dem Zeitraum, in dem die Görlitzer Mannschaften jedes Wochenende unterwegs sind, um Punktspiele zu bestreiten. Dabei reiste „die Dritte“, wie schon vor einer Woche, erneut nach Dresden. Da der ärgste Konkurrent um den Titel, USV TU Dresden, bereits vier Minuspunkte auf der Habenseite zu Buche stehen hat, konnte Lok durch zweimal zwei Punkte am gestrigen Samstag der Titel fast schon klar machen – wenigstens theoretisch.

 

 

SG Dresden III – SV Lok Görlitz II             3:27

 

Zunächst hieß der Gegner SG Dresden III., die junge Nachwuchsmannschaft der Spielgemeinschaft, die allerdings personell relativ dünn besetzt war. Durch zwei Eigentore des Görlitzer Schlussmanns begann die Partie etwas unglücklich, nahm dann aber den erwarteten Verlauf: Dresden entwickelte während des gesamten Spiels keinerlei Torgefahr, während die krakenartige Defensive auf Lok-Seite mehr und mehr Pässe der Gegner abfing, wodurch die pfeilschnellen Flügelspieler von Görlitz ihre Konter schwimmen und das Rund fast jedes Mal sicher im Tor der Dresdner platzieren konnten.  Die Jugendlichen sahen keinerlei Mittel, um dem Görlitzer Spiel irgendetwas entgegenzusetzen und mussten sich schließlich mit einer deutlichen Niederlage abfinden.

 

 

SG Dresden IV – SV Lok Görlitz II            0:25

 

Vor dem Spieltag waren sich alle darüber einig, dass ein Sieg gegen die vierte Mannschaft Dresdens, einer erfahrenen Männertruppe, Görlitz der Meisterschaft einen ganz großen Schritt näherbringen konnte. Schwerer schien dieses Spiel allemal zu werden, so zumindest in der Theorie. Überraschenderweise hatten die Dresdner ihr erstes Spiel an diesem Tag gegen den Stadtrivalen aus Löbtau verloren und zeigten sich dort über die Dauer des ganzen Spiels hinweg erschreckend schwach und inkonsequent in ihren Angriffen. Für Lok war es das Ziel, von Beginn an Druck zu machen und die SG schwimmerisch zu ermüden. Keinesfalls sollte Dresden durch möglicherweise frühe Tore Zugriff auf das Spiel gewährt werden, sondern Görlitz wollte von Beginn an demonstrieren, wer der Herr im Hause ist. Auch gegen unsere zweite Mannschaft präsentierten sich die Landeshauptstädter äußerst blass und kamen zu keinem einzigen Torerfolg! Die Dritte schwamm Konter um Konter, luchste Dresden immer und immer wieder den Ball ab und ließ das gegnerische Netz durch extravagante Ballstafetten unerwartet oft zappeln.

 

Nun hat die zweite Mannschaft ein Wochenende Pause, ehe sie am 1. April wieder nach Dresden muss, wo die Meisterschaft dann endgültig gegen Löbtau und die Spielgemeinschaft Spremberg/Löbtau klar gemacht werden soll.

 

 

Für Görlitz waren an diesem Wochenende im Wasser: H. Burkert, S. Möbus (beide Feld und Tor; Möbus 3), S. Neumann (1), M. Rubel (10), T. Fischer (1), P. Schubert (10), T. Köhring (18), R. Wenzel (4), M. Tietz, T. Burkert (3), R. Schubert (2).  

Wasserball Bezirksliga - Görlitz neuer Tabellenführer

(11.03.2017)

Zweite Männer wahrt weiße Weste und steht auf Tabellenplatz 1

 

Für die Männermannschaften des SV Lok, aber auch für unsere jüngsten Wasserballer, sind die Wochenenden zur Zeit voller Termine. Vorgestern ist unsere zweite Mannschaft in die sächsische Landeshauptstadt gereist, wo Punktspiele gegen Dresden Löbtau sowie die SpVgg Spremberg/Löbtau auf der Agenda standen. Kommenden Samstag ist die legendäre Dritte dann wieder in Dresden gefragt, während es am 26. März für unsere Erste in Zwickau weitergeht. Auch unsere Jugend muss am kommenden Sonntag ran.

 

Ziel der zweiten Garde war es dieses Wochenende, dass man punktverlustfrei bleibt, wofür zwei Siege notwendig waren. Rein theoretisch gehörten die beiden bevorstehenden Partien nicht zu den schwereren Herausforderungen, doch wir sehen regelmäßig, wie sehr man sich mit solchen Prognosen täuschen kann.

 

SV Lok Görlitz II – Dresden Löbtau         11:4

 

Im ersten Spiel gelang es Görlitz zwar rasch, in Führung zu gehen (u.a. ein verwandelter Strafwurf), doch irgendwie plätscherte das Spiel so vor sich hin und man gab Löbtau zu lange das Gefühl, dass sich hier eventuell eine offene Partie entwickeln könnte, was keinesfalls gewollt war. Nachdem Görlitz mit 2:0 vorn lag, stand es zu Beginn des zweiten Viertels auf einmal 2:2. Zu häufig schaffte sich Lok auch im zweiten Viertel noch zu wenig Platz, um seine schwimmerische Überlegenheit in Form von Kontern auszuspielen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurde diese taktische Maßgabe dann mehr und mehr in die Tat umgesetzt und Görlitz ließ während es restlichen Spiels keinen Gegentreffer mehr zu, konterte Löbtau nur noch aus und setzte sich letzten Endes deutlich mit 11:4 durch.

 

SV Lok Görlitz II – SpVgg Spremberg/Löbtau     26:4

 

Das Resultat sagt alles über das Spiel aus, wenn man so will. Görlitz hielt in der zweiten Begegnung des Tages das Heft von Beginn an in den Händen und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, dass sie es sein würden, die das Becken als Triumphator verlassen. Bereits zur Halbzeit lagen die Lok-Sportler mit 13:2 in Front und setzten in diesem Spiel von Anfang an genau das um, was in der Partie gegen Löbtau erst in der zweiten Hälfte praktiziert wurde: bis in die eigene Hälfte zurückziehen, den Gegner kommen lassen, um dann selbst ausreichend Räume zur Verfügung zu haben und kontern zu können. Bei den vier Gegentreffern, die dem Kontrahenten gelangen, war Schlussmann Holger Burkert durchweg chancenlos.

 

An diesem Samstag, den 18. März, geht es am Nachmittag erneut über die Elbe und es warten die dritte sowie die vierte Mannschaft der SG Dresden auf die Neißestädter.

 

Für Görlitz waren an diesem Wochenende erfolgreich: H. Burkert, S. Möbus (beide Tor und Feld), A. Penndorf (4), T. Fischer, C. Gabriel, Thomas Köhring (13), R. Wenzel (8), M. Tietz, T. Burkert (3), R. Schubert, P. Schubert (9).

Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz

(04.02.2017)

 

Wasserball-Krimi im Neißebad

 

Lok-Männer entscheiden das Spitzenspiel für sich

 

 

Nachdem der ersten Männermannschaft vor 2 Wochen in der Landeshauptstadt auch der Start in das neue Jahr gut geglückt ist, wartete am vergangenen Samstag ein besonders harter Brocken auf sie. Mit dem USV TU Dresden deutete sich ein Wasserballkrimi der besonderen Art an, denn die Gäste rangierten aktuell auf dem ersten Platz der Oberliga-Tabelle. Zwar hatten sie genau so viele Punkte auf dem Konto wie die Görlitzer selbst, aber mit einem deutlich besseren Torverhältnis waren sie eben Spitzenreiter. Doch bevor auf die Männer diese absolute Herausforderung vor heimischem Publikum wartete, mussten sie erst einmal gegen die ebenfalls angereisten Zwickauer antreten.

 

 

SV Lok Görlitz – SV Zwickau 04 II 18:04 (4:1; 5:2; 4:0, 5:1)

 

Aus dem Vogtland kam die zweite Mannschaft des SV Zwickau 04 in die Neißestadt. Und wie sich herausstellte, haben sie die Reise mit lediglich 7 Mann angetreten - 6 Feldspieler und 1 Torwart. Die Lok-Männer mit ihren nur 3 Auswechselspielern standen also einer Mannschaft ohne Ersatzspieler entgegen und sollten folglich leichtes Spiel haben.

 

Mit besonderem Augenmerk auf den Spielmacher und Torschützenkönig der Zwickauer hatte der SV Lok den Gegner dann auch von Anfang an im Griff und bot ihm kaum eine Torchance. Der Abwehrverbund war sicher aufgestellt und der Keeper zeigte die ein oder andere Parade. Den wenigen Erfolgserlebnissen der Vogtländer im Angriff stand dann auch noch das erfolgreiche Angriffsspiel der Gastgeber entgegen. Durch schnelle Offensiven, Querschwimmen, genaue Pässe und eine tolle Chancenverwertung, zogen die Görlitzer erst auf 4:1, dann ein 4:2 aber zur Halbzeit dann bis auf 9:3 davon.

 

Und damit stand eigentlich der Sieger der Partie auch schon fest. Während Lok das Spiel routiniert weiter spielte und weder in der Defensive noch im Angriff locker ließ, schien Zwickau bereits fast aufgegeben zu haben. Mit schwindendem Kampfeswillen und geringerer Gegenwehr stand es zum Ende des dritten Viertels klar bei 13:3 und zum Spielende bei dem deutlichen 18:4 Endstand.

 

 

SV Lok Görlitz – USV TU Dresden 19:10 (5:2; 4:2; 5:3, 5:3)

 

Für das zweite Spiel des Tages, das Spitzenspiel gegen Dresden, hatten sich die Jungs wieder regeneriert und waren heiß. Man wollte deutlich zeigen, wer hier im Neißebad der Hausherr ist. Und den Sachsenmeistertitel möchten sie natürlich in dieser Saison verteidigen und erneut in die Oberlausitz holen. Schade, dass die Auswechselbank weiterhin nur mit 3 Mann besetzt war - 3 Spieler weniger als erlaubt. Die Dresdener dagegen waren mit voller Kapelle angereist. Zwar fehlten glücklicher mit Olaf Assmann und dem ehemaligen Görlitzer Star Tino Ressel zwei wichtige Stammspieler, aber die Auswechselbank war mit 5 Spielern fast vollständig besetzt. Ganz klar: beide Seiten wollten es wissen. Siegen und dem Gegner die Punkte abknöpfen. Alle Spieler waren hochmotiviert und hochkonzentriert. Ebenso die äußerst zahlreich erschienenen Wasserballinteressierten in der Halle. Die Stimmung brodelte - die Schwimmhallenluft knisterte.

 

Dabei hatten die Lok-Männer für die Partie ein gutes Omen auf ihrer Seite und spielten die erste Hälfte der Begegnung mit der Wintersonne im Rücken. Der Dresdener Torwart schaute demnach, vor allem auf der Fensterseite der Sonne entgegen und konnte den ein oder anderen Ball schwer und erst spät genau sehen. So galt es, von Anfang an schnell, eng am Mann und effizient zu spielen und mit diesem kleinen Trumpf vielleicht sogar einen Vorsprung herauszuspielen. Denn nach der Hälfte, nach dem erfolgten Seitenwechsel mussten die Görlitzer gegen die Sonne spielen.

 

Und das Vorhaben des SV ging von Anfang an auf. Die Defensive stand von Beginn ein wie ein Bollwerk, die gesamte Mannschaft sprintete nach der Balleroberung sofort nach vorn hatte auch im Angriffsspiel immer den Blick für den sich freischwimmenden Mann. Und auf die Torgaranten war Verlass. Unterstützt von einem Schlussmann in Topform purzelte schnell ein Treffer nach dem anderen in Dresdener Tor und der Gegner wirkte überrumpelt. Doch wer den USV kennt, der weiß, dass Aufgeben auf keinen Fall eine Alternative ist. Bis Ende des ersten Viertels erspielten sie ein 5:2. Das war freilich kein gutes Polster für die zweite Spielhälfte und in der folgenden Phase bedeuteten auf beiden Seiten Herausstellungen sofort ein Tor für den anderen. Es wurde effektiv gespielt und weiterhin sehr schnell. Dresden blieb mit 7:4 eng dran. Bis Maik Rubel erfolgreich auf 8:4 erhöhte und der Kapitän Rene Funk nur 0,2 Sekunden vor dem Seitenwechsel die Führung kampfstark und auch ein wenig glücklich auf 9:4 erhöhte.

 

Jeder in der Halle wusste, dass dieser Vorsprung unter den Gegebenheiten gegen Dresden nicht unbedingt ausreichen muss. Mit vollem Einsatz aller ging es nach der Pause weiter. Mehr Sicherheit gaben da schon die beiden weiteren Treffer der Görlitzer, welche aus dem Spiel heraus und nach erfolgreichen Blocks der Defensive auf stolze 11:4 davonzogen. Die Partie bot was fürs Auge, zeigte schöne und auch schnelle Spielzüge sowie eine geschlossene Mannschaft. Leider wurde die Begegnung durch die Dresdener nun etwas ruppiger, die Stimmung hitziger. Klar, dass der SV körperlich dagegenhielt und diesen nahenden Sieg unbedingt feiern wollte. So gab es auf beiden Seiten vermehrt Platzverweise, die allerdingt die Gastgeber erfolgreicher für sich verwerten konnten. Der Spielstand von glorreichen 14:7 Ende dritten Viertels war schließlich mehr, als anfangs zu erwarten war und sollte doch ein sicheres Polster bis zum Spielschluss sein. Die letzten 8 Minuten begannen ähnlich hart wie das vorhergehende Viertel endete. Mag sein, dass dies auch eine Taktik des Gegners war. Denn die ohnehin spärlich besetzte Auswechselbank von Lok lichtete sich zusehends und war letztlich nur noch mit einem Mann besetzt. Zudem waren sich im Wasser befindende Spieler bereits ebenfalls mit zwei persönlichen Fehlern belastet. Ihnen drohte bei einem weiteren Fehler ebenso so der Ausschluss vom Spiel. Aber die alten Hasen ließen sich natürlich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen antworteten bei ihren Überzahlspielen konsequent mit einem Torerfolg. So purzelten die Treffer regelrecht in den gegnerischen Kasten und die Messen waren beim Spielstand von 19:7 zur letzten Minute deutlich gelesen. Bereits in Feierlaune kassierten die Neißestädter noch 3 Zähler in dieser kurzen Restspielzeit, stiegen aber letztlich mit 19:10 als Sieger dieses Spitzen-Krimis und amtierender Tabellenführer aus dem Wasser.

 

 

Es spielten:

G. Hoffmann (Tor), M. Rubel (7), S. Kotz (2), P. Schubert (3), Th. Köhring (6), M. Jackisch (6), E. Maetschke (1), R. Funk (6), T. Burkert (2), M. Lange (1)

 

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Foto zu Meldung: Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz

Wasserball Oberliga Sachsen in Dresden

(22.01.2017)

 

Wasserballer kehren mit vollem Punktekoffer aus der Landeshauptstadt zurück

 

 

In 14 Tagen erwartet sie das Spitzenspiel im Neißebad

 

 

Gut reingerutscht ins neue Jahr starteten die Görlitzer Wasserballer sofort mit dem weiteren Aufbautraining. Nachdem der 1. Spieltag im Dezember gegen Leipzig und Auerbach/Netzschkau für die Neißestädter äußerst erfolgreich ausfiel, warteten auf die Jungs in der Landeshauptstadt die 2. Garde der SG Wasserball Dresden sowie der ständige Lokalrivale aus Bautzen. Zum Glück mussten die Männer nicht wie zuletzt jede Menge Spieler zu Hause lassen und mit einem Ersatzkeeper aufwarten. Sie fuhren mit nahezu voller Kapelle in die neue Schwimmhalle am Freiberger Platz und waren höchst motiviert. Neben einem großen 30 Meter langen Spielfeld erwarteten die Männer Dresdener Spieler, die im ersten Oberligaspiel im neuen Becken den SV klar besiegen wollte.

 

 

SG Wasserball Dresden II – SV Lok Görlitz 7:12 (3:3; 2:3; 0:2, 2:4)

 

Neben dem schwimmstarken Gegner trifft Lok bei der SG auch immer auf einen guten Torwart. Eingestimmt auf eine konzentrierte Partie ohne jeglicher Kommentare und mit voller Konzentration auf eine gute Chancenverwertung galt es, den Ball zügig nach vorn zu tragen und den Torwart sicher zu bezwingen sowie in der Defensive eng am Mann zu spielen. Und dies gelang vor allem im Angriff sehr gut. In kürzester Zeit erzielten die Görlitzer 2 sehr gut herausgespielte Treffer, nahmen aber leider genauso zügig auch 2 Gegentore in Kauf. Auf einen erfolgreichen Strafwurf des SV folgte ein unterlegenes Überzahlspiel und ein 3:3 zur ersten Pause. Durch einen 5-Meter-Treffer der Dresdener gerieten sie in Rückstand, glichen aber umgehend wieder aus. Und der folgende zweite Rückstand sollte gleichzeitig der letzte sein. Mit dem Ausgleich zum 5:5 wurde umso mehr der Görlitzer Kampfgeist geweckt und man zog unterstützt von zwei abgewandten Unterzahltreffern bis auf 5:7 davon.

 

Der folgende Schlagabtausch sollte die Weichen stellen für den Verlauf der weiteren Partie. Über vier Minuten lang schwammen alle hin und her, erkämpften Herausstellungen und schenkte keiner etwas dem anderen. Unterstützt wurde diese Phase auch durch hervorragende Leistungen des Görlitzer Schlussmannes. Und mit dem Treffer zum 5:8 durch den Stürmer Mathias Jackisch entschied Lok das Spiel bereits kurz vor Ende des 3. Viertels für sich. Routiniert spielten die Männer ruhig weiter und ließen nichts mehr wirklich anbrennen. Die Dresdener ließen dazu den Willen das Spiel noch zu drehen etwas vermissen. Und so folgte der letzte Abschnitt mit einem sicheren 2:4 Ergebnis und dem erfolgreichen Schlussspielstand von 7:12.

 

 

MSV Bautzen – SV Lok Görlitz 7:14 (2:4; 2:2; 1:4, 2:4)

 

Gegen die Männer aus Bautzen haben es die Neißestädter seit jeher stets schwer und haben zuletzt bei der Begegnung zu Hause sogar Punkte und Federn lassen müssen. So erreichte Lok die frohe Botschaft, dass zwei wichtige Spieler aus der Senfstadt nicht mit nach Dresden reisen konnten. Aber die angereisten Spieler von der Spree wollten diese Lücke unbedingt schließen. Die Görlitzer wollten daher unbedingt an die Taktik des ersten Spieles anknüpfen, dagegen aber gleich in Führung gehen und diese konsequent ausbauen. Doch damit tat sich der SV merklich schwer. Zügig traf der Kapitän Rene Funk den ersten Treffer und es folgte sein Treffer Nummer zwei, ehe er den Staffelstab an einen Mitspieler abgab. Durch kleine Unachtsamkeiten in der Abwehr kam Bautzen aber wieder bis auf 2:3 heran, bevor das Viertel mit einem guten 2:4 endete. Im zweiten Spielabschnitt schließlich konnte sich keine der beiden Mannschaften ein wenig hervorheben. Ausgeglichen spielten sie ein 2:2 heraus und wechselten bei einem sicheren 4:6 die Seiten.

 

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wechselten sich der Kapitän und Paul Schubert mit den Treffern ab und das Abwehrbollwerk stand wie ein Fels in der Brandung. Und so zogen die Titelverteidiger bis auf 4:10 davon und entschieden die Begegnung nun frühzeitig für sich. Während der Gegner nun noch 3 Tore erzielen konnte, spielte Lok die Partie konzentriert zu Ende, traf ebenfalls noch vier Mal den Bautzener Kasten und rundete den zweiten Spieltag mit dem 7:14 Sieg erfolgreich ab.

 

Mit dem nächsten Heimspieltag im Neißebad am 04.02.2017 wartet auf die 1. Männermannschaft sowie alle willkommenen Zuschauer ein Spitzenspiel der Oberliga. Nachdem Lok ab 12:00 Uhr gegen Zwickau in Wasser steigt, wartet ab 15:00 Uhr der Herausforderer USV TU Dresden auf die Jungs. Sie bezwangen dieses Wochenende die SG mit 14:10 und stellen eine schwer zu knackende Nuss dar.

 

 

Es spielten:

G. Hoffmann (Tor), St. Hänisch (1), M. Rubel (3), S. Kotz (1), P. Schubert (5), Th. Köhring (1), M. Jackisch (4), E. Maetschke (3), R. Funk (7), T. Burkert, F. Pilz (1), M. Lange

 

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Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!

(28.12.2016)

Die Abstimmung ist zu Ende!

 

Das Ergebnis ist nun online

auf der Homepage der Stadtwerke Görlitz AG.

 

Vielen, vielen Dank an alle für die zahlreiche Unterstützung unseres Vereines und das "Weitertragen" der Aktion in alle Ecken des Landes!!!

 

... and the winner is ...

SV Lokomotive Görlitz e.V.

!

[Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG]

Foto zu Meldung: Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!


Veranstaltungen

03.02.​2018
Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz
Veranstalter: Sächsischer Schwimmverband e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz ... [mehr]
 
21.04.​2018
Wasserball Bezirkspokal in Görlitz
Veranstalter: Schwimmbezirk Dresden e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz II Veranstaltungsort: ... [mehr]
 
28.04.​2018
Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz
Veranstalter: Sächsischer Schwimmverband e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz ... [mehr]
 
 

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