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Abteilung Wasserball

 

Wasserball ist eine abwechslungsreiche Sportart, für die Athletik und gutes schwimmerisches Können notwendig sind. Für Kinder ab 10 Jahren, die sich sicher und gerne im Wasser bewegen und Spaß an einer Ballsportart haben, bieten wir das Training in unserer Nachwuchsmannschaft an.

 

Unsere zwei Männermannschaften, die bereits auch Jugendspieler integrieren, spielen erfolgreich in der Oberliga Sachsen bzw. in der Bezirksliga Dresden. Bei den regelmäßigen Punktspielen im Görlitzer Neiße-Bad kann sich jeder als Zuschauer von unserer interessanten Sportart begeistern lassen.

 

 


Aktuelle Meldungen

Wasserball-Nachwuchs wird durch Autoglas Görlitz GmbH unterstützt

(16.09.2016)

Mit dem Sponsoring der T-Shirts für unsere U13- und U15-Jugendmannschaft unterstützt die Autoglas Görlitz GmbH nachhaltig die Wasserball-Nachwuchsarbeit in unserem Verein.

Herzlichen Dank dafür!

Foto zu Meldung: Wasserball-Nachwuchs wird durch Autoglas Görlitz GmbH unterstützt

Wasserball Nachwuchsturnier und Saisoneröffnung

(20.08.2016)

Am Sonnabend startete die Jugendmannschaft in die neue Spielsaison und absolvierte gemeinsam mit dem Nachwuchs der SG Wasserball aus der Landeshauptstadt Dresden ein Turnier im heimischen Neiße-Bad. Zu diesem Saisoneröffnungsturnier waren alle Sportinteressierten und Angehörige eingeladen und sind dieser Einladung zahlreich gefolgt.

 

An diesem wunderschönen Sommertag liefen die erschienenen Sportskanonen im Alter von 9 bis 13 Jahren sowie die zahlreichen Zuschauer zur Höchstform auf. Die jungen Männer wurden bunt zusammen gemischt und in vier Mannschaften aufgeteilt. Jede Mannschaft konnte gegen jede weitere ihre Kräfte messen und ihr Können unter Beweis stellen. Insbesondere galt es, Spielerfahrungen zu sammeln. Dabei gab es alles, was zu so einem Turnier gehört - hohe und knappe Siege und Niederlagen, Freude auf der einen und manchmal auch eine Träne auf der anderen Seite. Trotzdem blieb es immer fair und sportlich und für alle Teilnehmer gab es am Ende Applaus für eine gelungene Leistung.

Die Mannschaften:

1)

Dennis Jocksch

Jonathan Königsmann

Gustav Kriese

Nico Dost

George Jiji

Justus Hänsel

Gerry Oliver Göthling

Richard Zschippang

2)

Paul Fassbender

Carl Samuel Hieckel

Wilhelm Thiel

Edwin Krzeminski

Omar Assou

Ben Kretschmar

Tim Böcker

Eva Martin

3)

Michael Zolotko

Ricardo Thiele

Johann Georgi

Maximilian Scharnhorst

Fabio Herrmann

Emil Maryniak

Adam Nowakowski

Lucas Tzschoppe

4)

Richard Sislefsky

Georg Fassbender

Niklas Lessig

Colin Kubiaczyk

Felix Herzog

Dominik Sroka

Jakob Herzog

Die Ergebnisse und Platzierungen:

M1 - M2   5:2

M3 - M4   1:10

M1 - M4   2:3

M2 - M3   3:4

M1 - M3   3:4

M4 - M2   7:1

Platz 1:  M4

Platz 2:  M3

Platz 3:  M1

Platz 4:  M2

 

 

 

Unser herzlicher Dank für die Unterstützung geht insbesondere an:

  • die anwesenden Wasserballmänner für Auf- und Abbau, Kampfgericht, Mannschaftsbetreuung und Eröffnungsspiel,
  • die vielen fleißigen Kuchenbäcker und -bäckerinnen
  • und die Betreuerinnen des Verpflegungsstandes!

Das war klasse !

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Wasserball Nachwuchsturnier und Saisoneröffnung

Wasserball Sportferienwoche

(29.07.2016)

Sechzehn Jungs des Görlitzer Wasserball-Nachwuchses verbrachten die vorletzte Ferienwoche gemeinsam bei abwechslungsreichen Aktivitäten. Ob Schwimm- und Wasserballtraining im Neiße-Bad, Fußballspiel oder Radausflug zum DLRG-Stützpunkt an der Blauen Lagune, es war jeden Tag sportliches Training dabei. Aber auch der Nachmittagsbesuch im Tierpark und der Wasserball-Spieletag gemeinsam mit den Kindern der Sportferienspiele des Kreissportbundes machten Spaß.

Somit war schon am letzten Tag klar: das machen wir wieder nächstes Jahr!

Foto zu Meldung: Wasserball Sportferienwoche

Wasserball-Sachsenmeistertitel für SV Lok ist perfekt!

(11.06.2016)

1. Männermannschaft erkämpft sich den Sachsenmeistertitel

 

Nur noch einen Punkt waren die Männer vom SV Lok von ihrem Saisonziel entfernt - Sachsenmeister zu werden. Die gesamte Saison lief wieder etwas besser als die vergangene, auf einen Sieg folgte der nächste. Nur den Kontrahenten aus Bautzen gelang es, den Männern schmerzlich zwei Punkte abzuringen. Aufgrund des hervorragenden Torverhältnisses genügte Lok am vergangenen Samstag nur noch ein Unentschieden, um die Meisterschaft zu feiern. Und dazu ging es in die Senfstadt ins Freibad bei Luft- und Wassertemperaturen von 20 Grad. Zu bezwingen galt es die Gastgeber aus Bautzen sowie die Männer von TU Dresden. Zur Verstärkung hatten die Neißestädter die Abwehrikone Thomas Fischer reaktiviert.

 

 

MSV Bautzen 04 – SV Lok Görlitz     5:13   (3:3; 1:2; 1:4, 0:4)

 

Gegen Bautzen hatten die Männer vor allem etwas gut zu machen, sie wollten sie auf jeden Fall bezwingen. Mit Blick auf das Hinspiel unterlag Görlitz vor allem im ersten Viertel, wo sie schnell mit 0:4 in Rückstand lagen. Die Aufholjagd war ihnen damals missglückt. So galt es diesmal von Beginn konzentriert zu sein, die Abwehr zuzustellen und vorn die Chancen zu nutzen. Mit drei Wechselspielern war die Bank zwar nicht optimal aber gut besetzt. Genauso stark  wie der SV unbedingt den Sieg wollte, wollte Bautzen diesen verhindern. Und die Unparteiischen machten es den Neißestädtern alles andere als leicht. Obwohl das Spiel anfangs ausgeglichen war, spielte Bautzen effizienter und zog nach dem ersten Treffer bis auf 3:0 davon. Erst nach einer Auszeit zur Hälfte des Abschnittes besannen sich die Männer und glichen, auch durch schöne Einzelleistungen des Kapitäns René Funk, das erste Viertel aus. Damit hatten die Neißestädter wieder Anschluss gefunden und spielten die ausgeglichene Partie weiter bis zum 3:5, ehe sie zur Halbzeitpause den Anschlusstreffer schluckten.

 

Mit ordentlichem Kampfgeist, einer sicheren Abwehr und einem starken Kapitän gab es von nun an kein Halten mehr. Auch wenn auffällig häufig für Stürmerfouls der Görlitzer entschieden wurde und den Bautzenern mehr körperliche Härte zugebilligt, die Entscheidung war Mitte des dritten Abschnitts gefallen. Mit seinem siebenten von insgesamt acht Kapitänstreffern zog Lok auf 5:9 zur letzten Pause davon und lies von nun an nichts mehr anbrennen. Bei diesem Spielstand eigentlich nicht mehr notwendig, aber der emotionalen Situation und den doch sehr offensichtlichen Zubilligungen an Bautzen geschuldet, kassierte der SV noch eine rote Karte und Matthias Jackisch wurde des Spielfeldes verwiesen. Zwar konnte für den Rest des Spiels noch ein Ersatzspieler mit ins Wasser, aber damit war er gleichzeitig für das nächste Spiel gesperrt. Mit einem Viertelergebnis von stolzen 0:4 aber konnte Görlitz die Begegnung klar mit 5:13 für sich entscheiden und der Meisterpokal war in trockenen Tüchern.

 

 

USV TU Dresden – SV Lok Görlitz     19:8   (4:1; 3:3; 5:2, 7:2)

 

Das zweite Spiel an diesem Tag stand letztlich nicht unter einem günstigen Stern. Neben dem gesperrten Spieler verließen aus Termingründen noch zwei weitere das Turnier und die Görlitzer starteten mit nur einem Auswechselspieler in die Partie. Ein gefundenes Fressen für die äußerst erfahrenen und routinierten Spieler aus der Landeshauptstadt, die freilich ihre Spielweise auf Hinausstellungen für die Görlitzer Seite aufbauten. Ebenso gab es für den Schiedsrichter Ralf Fischbach eine jede Menge von günstigen Situationen, um bei Anzeichen von Körperkontakt einen Görlitzer Spieler hinauszustellen - sei es im Angriff oder in der Verteidigung. Die Neißestädter konnten machen was sie wollten, aber es folgte innerhalb kürzester Zeit ein Rausstellungsverhältnis von 6:0. Vom Kapitän darauf hingewiesen, wozu ohne Trainer einzig der Kapitän berechtigt ist, wurde dieser kurzerhand durch den Vogtländer Unparteiischen gänzlich vom Spiel ausgeschlossen. Ohne Auswechselspieler, schwammen die Lokmänner weiter ihre Angriffe und versuchten unter den gegebenen Umständen auch weiter in der Abwehr die Angriffsspiele der Dresdener zu stören. Und das zeitweise mit Erfolg. Denn das Viertelergebnis von 3:3 zeugt von jede Menge Kampfgeist und Mannschaftsgeschlossenheit. Beim Stand von 7:4 ging es in die Halbzeitpause.

 

Vielleicht war das Viertelergebnis dem ein oder anderen noch zu ausgeglichen, oder es waren einfach noch zu viel Görlitzer im Wasser. Die Neißestädter jedenfalls kämpften um jeden einzelnen Treffer und wollten trotz der schieren Überzahl an Gegnern sich nicht sang- und klanglos geschlagen geben. Doch ab Ende des dritten Viertels spielte Lok schließlich mit einem Mann, und zur Freude weniger ab Anfang des vierten Viertels mit zwei Mann weniger. Von Beginn an erkennbar hatte der SV in dieser Begegnung unter diesen Umständen nicht den Hauch einer Chance und die Niederlage war ihnen sicher. Doch mit dem Meistertitel im Gepäck hat er letztlich sein Bestes und sich trotz 19:8 Ergebnis nicht kampflos geschlagen gegeben. Mit dieser unschönen Erfahrung konnte er aber die Oberliga-Saison erfolgreich für sich entscheiden und als Meister die Heimreise antreten.

 

 

Es spielten:

G. Hoffmann, M. Bock (beide Tor), Th. Fischer, M. Rubel, J. Lange (3), P. Schubert (2),

M. Jackisch (2), R. Funk (9), B. Schulz (1), J. Schubert (3), M. Lange

 

Wasserball Bezirksliga Dresden

(29.05.2016)

Enttäuschender Saisonabschluss für unsere Dritte

 

 

Geschrieben von korich am Mittwoch, 01. Juni 2016

 

Bezirksliga

 

Im alles entscheidenden Moment am vergangenen Sonntag, als man die Meisterschaft zweimal in den eigenen Händen hielt, brachte man einfach zu wenig und musste zusehen, die der USV TU Dresden die Serienmeisterschaft der Görlitzer beendete.

 

Beide Gegner, SG Wasserball Dresden III und USV TU Dresden II, hatten am vergangenen Samstag ihren besten Kader aufgeboten und sich mit einigen Kräften aus der Oberliga verstärkt, was schließlich ihr gutes Recht ist. Auch Görlitz hatte mit Julius Lange einen etatmäßigen Spieler der Ersten ins Boot geholt. Doch leider sollte alles nichts nützen.

 

Die erste Partie gegen die SG III war nahezu über das gesamte Spiel hinweg ausgeglichen, wobei Görlitz immer führte und SG wieder herankam. Erst im letzten Viertel gelang es den Hauptstädtern sich abzusetzen. Görlitz unterliefen während der gesamten Partie zu häufig zu einfache Fehler in Absprache, Stellungsspiel und Torabschluss, was Dresden auf der anderen Seite eiskalt ausnutze. Obwohl Dresden nicht zwingend die überlegene Mannschaft war, hatte Görlitz, einmal in Rückstand geraten, zum Ende hin keinerlei Chance mehr, diesen wieder aufzuholen oder gar zu drehen. Die SG Dresden III siegte letzten Endes verdient mit 10:6 und nun musste Görlitz gegen den Tabellenzweiten, USV TU II, unbedingt gewinnen, um noch Meister werden zu können.

 

Die alten Haudegen von Dresden zeigten von Beginn an mehr Biss, den Görlitz schmerzlich vermissen ließ. Anfangs des zweiten Viertels führte USV bereits mit 5:2 und bis hierhin sah es keineswegs so aus, als wäre Görlitz sowohl in der Lage als auch gewillt, den Spieß noch einmal umzudrehen. Wieder kamen einfache Pässe auf kurze Distanz nicht an, Gegenspieler wurden zu spät attackiert bzw. teilweise bedenkenlos frei stehen gelassen. 

 

Erst im letzten Viertel schien ein Ruck durch die Görlitzer gegangen zu sein, denn nun waren sie es, die das Spiel bestimmten, den Rückstand aufholten und durch tollen Kampfgeist brillierten. Kurz vor Schluss stand es nur noch 10:9 für Dresden und Görlitz schnupperte noch einmal kurz am Pokal. Doch vergebens. Routiniert spielte Dresden die Partie zu Ende, Görlitz kam zu keinem Abschluss mehr bzw. verfehlte das Tor. 

 

Am Ende steht eine nicht allzu zufriedenstellende Saison, in jedem Fall aber ein enttäuschender Ausgang. Bei der Hälfte der Spieltage reiste Görlitz aus verschiedenen Gründen stark ersatzgeschwächt an und konnte z.T. nicht das Personal aufbieten, um mit den starken Gegnern mitzuhalten. Das soll jedoch keine Ausrede sein. Schließlich hatte Görlitz, den vorletzten Spieltag inbegriffen, dreimal die Chance, durch einen Sieg aus drei Spielen den Titel klarzumachen. Wer diese Möglichkeit nicht ergreift, hat die Meisterschaft auch nicht verdient.

 

So muss man die schmerzliche Vergabe der Trophäe verkraften und als zusätzliche Motivation für die nächste Saison nehmen. Das Trainingslager in den Dolomiten Ende September wird den Sportlern neue Kraft geben und sie vollgetankt in eine neue Spielzeit schicken.

 

Wir danken allen Unterstützern unserer Mannschaft, unseren Fans, den Vereinsverantwortlichen, den Spielern selbst und ganz explizit Stephan Möbus, ohne den die Dritte nicht das wäre, was sie ist.

 

Genießt den Sommer, bleibt gesund, v.a. aber fair und sportlich!

 

Eurer Korich

 

Für Lok spielten am Wochenende: M. Bock (Tor), S. Neumann (2), B. Schulz, T. Fischer (2), C. Gabriel, F. Pilz (3), T. Köhring (6), S. Möbus (1), J. Lange (1), R. Schubert, F. Hoffmann, A. Hoffmann.

 

Bezirkssichtungsturnier Nachwuchs Wasserball

(29.05.2016)

Nach langer Zeit konnte der SV Lok in dieser Saison wieder mit einer Nachwuchsmannschaft der 9- bis 13-jährigen an einem Turnier teilnehmen. Zu Verdanken ist dies der engagierten Aufbauarbeit der Jugendtrainer, die in den vergangenen Monaten an einem Strang zogen und mit Schwimm-, Athletik- und Balltraining den Kindern die Grundlagen für den Wasserballsport vermittelten. Gemeinsam mit dem Dresdner Nachwuchs stellten sich die 16 Görlitzer am Sonntag in der Dresdner Schwimmhalle einem Vergleichstest. Die insgesamt 46 Teilnehmer wurden in zwei Altersklassen eingeteilt und danach in jeweils drei vereinsübergreifende Mannschaften gelost. Somit gab es eine recht ausgewogene Stärke und die Kinder konnten lernen, auch mit nicht bekannten Mitspielern klar zu kommen.

Die Ergebnisse und Platzierungen der Mannschaften standen somit nicht so im Vordergrund, sondern mehr der Gedanke, miteinander zu spielen und erste Turniererfahrungen zu sammeln. Unsere Görlitzer Jungs zeigten, dass sie durchaus schon ganz gut mithalten können, auch wenn natürlich noch eine Menge zu Üben ist, um wieder in einer höheren Liga zu spielen.

Der Schwimmbezirk Dresden e.V., der das Turnier parallel zum Bezirksligaspieltag der Herren ausrichtete, stellte für jedes Kind eine Teilnehmerurkunde als Erinnerung bereit und war am Ende mit der Beteiligung voll zufrieden. Bezirkswasserballwart Jörg Schmidtchen hofft nun auf eine positive Ausstrahlung dieser Veranstaltung auch auf die Vereine, die diesmal nicht dabei waren.

In jedem Falle lautete das Fazit des SV Lok Görlitz und der SG Wasserball Dresden, sich künftig mehr zu vernetzen und im Nachwuchs über verschiedene Veranstaltungen zusammenzuarbeiten.

 

Am 20. August wird es bereits eine zweite Runde des Nachwuchsturnieres geben. Diesmal ist dann der SV Lok Görlitz der Gastgeber, der die Kinder des Bezirkes zum Wasserballturnier ins Neiße-Bad einlädt.

 

Es spielten: Fabio Herrmann, Omar Assou, Tim Böcker, Robert Blasius, Felix Herzog, Adam Nowakowski, Emil Maryniak, Dominik Sroka, Justus Hänsel, Wilhelm Thiel, Richard Zschippang, Nico Dost, Lennart Arnhold, George Jiji, Oliver Göthling und Ben Kretschmar, Trainer: Paul Schubert und Eric Maetschke

Foto zu Meldung: Bezirkssichtungsturnier Nachwuchs Wasserball

Wasserball Oberliga Sachsen

(25.05.2016)
Auch die Erste hat den Titel fest im Visier  
Geschrieben von kaese am Montag, 23. Mai 2016

 

Oberliga Sachsen Von dem schmerzlichen Punktverlust vom vergangenen Spieltag gegen Bautzen konnten sich die Lok-Männer nur schwer erholen. Besonders bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle tut es noch weh, da sie mit einem Zähler Rückstand auf dem zweiten Platz rangieren. Zwar haben die Neißestädter noch zwei Spiele nachzuholen und haben damit noch alle Möglichkeiten, die Tabellenspitze wieder zurück zu erobern, doch ein Selbstläufer wird die aktuelle Saison damit auf keinen Fall.

 

Bevor es für den SV am letzten Spieltag gegen die beiden Titelaspiranten Bautzen und USV Dresden nochmal um die sprichwörtliche Wurst geht, standen am vergangenen Sonntag noch die Spiele gegen Leipzig II und die SG Dresden II auf dem Programm. Der Ausgang beider Partien war im Vorfeld durchaus etwas ungewiss, da es den Leipzigern mal gelang, Lok einen Punkt abzuluchsen und auch die Dresdener immer mal für eine Überraschung gut sind. Der Titelkampf bleibt spannend.

 

 

HSG TH Leipzig II – SV Lok Görlitz     2:16   (1:2; 0:4; 0:4, 1:6)

 

Die Messestädter waren zum Erstaunen der Görlitzer nur mit einem Auswechselspieler in die Landeshauptstadt gereist. Und da das große Spielfeld mit 30 Metern Länge aufgebaut war, stand die Devise für dieses Spiel eindeutig fest. Es sollte eine schwimmstarke Partie werden, um die personelle Überlegenheit und den guten Trainingszustand auszuspielen. Doch irgendwie begann die Begegnung eher ruhig und die Kontaktaufnahme recht zaghaft. Den Leipzigern gelang es, von Anfang an die Schnelligkeit aus dem Spiel zu nehmen und den Görlitzern das eigene geringere Tempo aufzudrücken. Nachdem das erste Viertel nur 1:2 ausging, besann man sich zumindest wieder auf eine bessere Chancenverwertung. Die Abwehr stand von Beginn an kompakt und sicher. Mit einem deutlichen 0:4 im zweiten Abschnitt und beim 1:6 wechselten die Mannschaften die Seiten.

 

In der zweiten Spielhälfte lies der SV freilich nichts mehr anbrennen und die Motivation der Leipziger erhöhte sich nicht weiter. Die Neißestädter spielten die Begegnung kräfteschonend weiter und ließen den Kontrahenten sogar bis zum Schluss den einen Auswechselspieler. Das Ergebnis indes fiel mit einem 2:16 deutlich aus und bescherte die ersten beiden Punkte.

 

 

 SV Lok Görlitz – SG WaBa Dresden II     14:4   (4:0; 4:1; 4:0, 2:3)

 

Die zweite Begegnung des Tages dagegen schien völlig anders zu verlaufen. Mit Blick auf die Mannschaft viel auf, dass diese recht gut besetzt war und neben jüngeren Nachwuchsspielern auch routinierte Hasen der ersten Mannschaft antraten. So konnte niemand wirklich zuvor eine sichere Prognose zum Spiel abgeben zu wollen, da Dresden sichtlich auf Punkte hoffte. Entsprechend hochmotiviert und mit Blick auf die Meisterschaft sprangen die Neißestädter ins Wasser. In der Defensive ließen sie erneut nichts anbrennen und hatten den Gegner im Griff. In der Offensive gelangen zudem schöne Aktionen mit dem jeweils gewünschten Torerfolg. Und so gelang das, was keiner zuvor ahnen konnte - Lok ging schnell in Führung und baute diese bis auf 4:0 aus. Mit dieser zügigen Spielweise sollte es weitergehen, denn Dresden hätte stets das Potenzial, das Spiel noch zu drehen. Aber auch nach der kurzen Pause waren die Neißestädter die klar dominierende Mannschaft und zogen bis auf 8:1 davon.

 

Dieses Polster war extrem wichtig, um den Gegner nicht doch nochmal erstarken zu lassen. Denn der Kampfgeist der Hausherren war nicht gebrochen. In einer schönen und anspruchsvollen Partie maßen die Männer weiter ihre Kräfte. Das Torverhältnis auf der Anzeigetafel täuschte die ganze Zeit über darüber hinweg. Denn Lok zog weiter davon und erkämpfte sich im Abwehrverbund nahezu jeden Ball. Willensstark und voller Konzentration errangen sie erneut ein 4:0 und erhöhten auf ein grandioses 12:1. Nach der letzten Pause schlichen sich dann kleine Unachtsamkeiten ein, die die Hauptstädter sofort nutzten. Gleich 2:3 entschieden sie nun doch das letzte Viertel für sich. Doch an dem Punktgewinn konnten sie jetzt nichts mehr ändern und gaben das Spiel letztlich klar mit 14:4 verloren. Im Siegestaumel reiste der SV mit 4 Punkten im Gepäck wieder nach Hause und bereitet sich nun auf die großen Herausforderungen am 11. Juni in Bautzen vor.

 

Es spielten:

G. Hoffmann (Tor),  M. Rubel (2),  J. Lange (1),  S. Kotz (8),  P. Schubert (3),

Fl. Pilz (1),  M. Jackisch (6),  E. Maetschke (1),  R. Funk (4),  B. Schulz,

J. Schubert (3),  M. Lange (1)


Veranstaltungen

01.10.2016
12:00 Uhr
Wasserball Bezirkspokal in Görlitz
Veranstalter: Schwimmbezirk Dresden e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz II ("die ... [mehr]
 
24.07.2017 bis 28.07.2017
Wasserball Sportferienwoche in Görlitz
Sportferienwoche für den Wasserball-Nachwuchs weitere Informationen folgen, sobald verfügbar [mehr]
 
 
Unsere Sponsoren:

     INNENAUSBAU

   Fa. Michael Tzschirner

   Tel./Fax 03581/649468