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Abteilung Wasserball

Heimspiel 29.04.2017

 

Wasserball ist eine abwechslungsreiche Sportart, für die Athletik und gutes schwimmerisches Können notwendig sind. Für Kinder ab 10 Jahren, die sich sicher und gerne im Wasser bewegen und Spaß an einer Ballsportart haben, bieten wir das Training in unserer Nachwuchsmannschaft an. Interessenten für ein Probetraining melden sich bitte über die Geschäftsstelle:  (Ringolf Herzog, Tel. 0173/8601107).

 

Unsere zwei Männermannschaften spielen erfolgreich in der Oberliga Sachsen bzw. in der Bezirksliga Dresden. Bei den regelmäßigen Punktspielen im Görlitzer Neiße-Bad kann sich jeder als Zuschauer von unserer interessanten Sportart begeistern lassen.

 

U13

 


Aktuelle Meldungen

Heimspieltag Wasserball Oberliga Sachsen am 29.04.17 im Neiße-Bad

(20.04.2017)

Zuschauer sind herzlich willkommen! Eintritt frei über den Sportlereingang. Bitte für den Zugang ins Neiße-Bad wie immer Badelatschen nicht vergessen.

Foto zu Meldung: Heimspieltag Wasserball Oberliga Sachsen am 29.04.17 im Neiße-Bad

Wasserball Oberliga - Aktuelle Tabelle

(04.04.2017)

Platz

Mannschaft

Sp.

Tore

Punkte

1.

USV TU Dresden

8

+ 68

14

2.

SV Lok Görlitz

8

+50

12

3.

HSG TH Leipzig II

10

-13

11

4.

SG Wasserball Dresden II

8

-1

8

5.

SV Zwickau 04 II

8

-50

6

6.

SG Auerbach/Netzschkau

8

-26

5

7.

MSV Bautzen

8

-28

2

Wasserball Bezirksliga - Görlitz ist Meister!

(01.04.2017)

Görlitz sichert sich mit zwei klaren Siegen vorzeitig den Titel

 

Der Bericht zum vergangenen Samstag in Dresden lässt sich dieses Mal in etwas weniger Worten zusammenfassen. Der Spieltag wurde mit dem nun am 20. Mai folgenden getauscht, sodass die zweite Mannschaft von Görlitz bereits dieses Wochenende gegen die beiden starken Dresdner Mannschaften, USV TU II und SG Dresden III, anzutreten hatte.

 

Dabei war beim Betreten der Halle am Freiberger Platz gleich klar, dass der USV mit einigen Stammspielern aus der ersten Mannschaft angereist war, was eine spannende Begegnung versprach.

 

USV TU Dresden II – SV Lok Görlitz II    12:20

 

Taktisch sollten die Flügelstürmer den etatmäßigen Centerverteidiger Dresdens aus dem Center herausziehen, um den Görlitzern Mittelstürmern die Arbeit etwas zu erleichtern. Nachdem dieser Appell im ersten Viertel völlig vernachlässigt worden war, verfuhren die Görlitzer nach der ersten Pause schließlich genauso und erarbeiteten sich so Torchance um Torchance. Gleich im ersten Spielabschnitt musste ein Leistungsträger der Universitätssportfreunde das Feld verlassen, nachdem er von einem seiner eigenen Männer lädiert worden war. Beim Seitenwechsel lag Lok mit 9:4 vorn und Dresden zeigte sich schwimmerisch und auch hinsichtlich der Torgefährlichkeit aus der Ferne uninspiriert. Zu keiner Zeit gefährdet schlug Görlitz die zweite Garde des USV mit 20:12, hatte aber mit der SG III noch eine schwierige Aufgabe vor der Brust.

 

SG Dresden III – SV Lok Görlitz II             6:13

 

Das Spiel begann etwas hitzig, was sich mit fortlaufender Spielzeit auch noch steigern sollte. Lok ging flugs in Führung, sogar mit 3:0. Doch man ließ sich von den Spielchen des Gegners und einiger fragwürdiger Entscheidungen der Unparteiischen – auf beiden Seiten – anstecken und plötzlich stand es 4:4. Es gab Nickligkeiten beider Mannschaften, die dem Spiel aber eine sehenswerte Würze verliehen. Generell sahen die Zuschauer auf dem nahezu ausverkauften Oberrang ein attraktives Wasserballspiel, das alles bot, was man sich hierfür wünschen kann: schnelle Konter, harte Zweikämpfe, Strafwürfe und Hinausstellungen. Sowohl Dresden als auch Görlitz mussten im Spielverlauf auf ihre Leistungsträger verzichten, die wegen drei persönlichen Fehlern bzw. einer Rolle nicht mehr mitmischen durften. Zum Ende hinweg bekam die Dritte die Partie aber wieder relativ gut unter Kontrolle, obwohl Dresden zwischenzeitlich noch einmal etwas heranzukommen schien. Letzten Endes behielt Görlitz mit 13:6 die Oberhand und sicherte sich somit zwei Spieltage vor Schluss den Meistertitel in der Bezirksliga.

 

Am 20. Mai muss Görlitz dann noch einmal gegen Dresden Löbtau und die SpVgg Spremberg/Löbtau ran, wird dort aber freilich auf vier Punkte gehen, Meister hin oder her.

 

Bitte merkt euch an dieser Stelle bereits den 29. April vor, wenn unsere Erste ihre letzten beiden Heimspiele in dieser Saison im Görlitzer Neißebad bestreiten wird.

 

 

Für Görlitz waren dieses Wochenende im Wasser: H. Burkert (Tor), S Möbus (Tor und Feld [1]), S. Neumann, B. Schulz (7), T. Fischer, P. Schubert (7), T. Köhring (14), R. Wenzel (2), M. Tietz (1), R. Schubert (1).  

Wasserball Oberliga - Erste mit zwei Niederlagen

(26.03.2017)

Görlitz erleidet zwei deftige Rückschläge im Titelrennen

 

Gestern bestritt unsere erste Mannschaft in Zwickau ihren vierten Spieltag in der Wasserballoberliga Sachsen. SG Wasserball Dresden II und Zwickau II hießen die Gegner. Beim Betrachten der gegnerischen Kader war schlagartig klar, dass Görlitz zwei schwere Aufgaben bevorstehen würden. Der Beginn des Spiels gegen Dresden bestätigte dies prompt.

 

 

SV Lok Görlitz – SG Dresden II                  7:10

 

Das Spiel begann schwimmerisch relativ intensiv, während sich beide Mannschaften Torchancen erspielten. Leider nutze Dresden diese mehr als es die Görlitzer taten, obwohl Lok durch Benjamin Schulz mit 1:0 in Führung ging. Nachdem Dresden diese keine eineinhalb Minuten später egalisierte und eine weitere halbe Minute gar in Führung ging, gelang es Lok von nun an über das gesamte Spiel hinweg nicht mehr, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Als Dresden zur Halbzeit mit 7:2 führte, musste man auf Seiten der Görlitzer langsam konstatieren, dass es nahezu unmöglich erschien, die Partie noch einmal zu drehen. Mit dem  Stand von 4:8 gegen uns pfiffen die Unparteiischen das letzte Viertel an, als noch einmal Hoffnung aufkeimte. Görlitz besann sich seiner Stärken, und erzielte innerhalb von zwei Minuten drei Tore, um 27 Sekunden vor Schluss auf 7:9 an die SG heranzukommen. Doch auch mit Hilfe einer Auszeit konnte Görlitz nichts mehr ausrichten, während Dresden eine Sekunde vor der Sirene noch das 10:7 gelang.

Der SV Lok hat sich diese Niederlage – ob stark ersatzgeschwächt oder nicht – einzig und allein seiner einmal mehr unzureichenden Chancenverwertung selbst zuzuschreiben, wobei Dresden durch aggressives Pressing und zielsicherere Hände schlichtweg die bessere Mannschaft an diesem Vormittag war, Görlitz jedoch mehrfach alles selbst in den Händen hielt.

 

 

SV Zwickau II – SV Lok Görlitz                   12:11

 

Rückblickend auf das Dresden-Spiel war damit zu rechnen, dass die Aufgabe gegen die zweite Mannschaft des SV Zwickau keineswegs leichter zu werden schien. Vor heimischer Kulisse und natürlich mit voller Bank wollte Zwickau hier mit allen Mitteln einen Sieg gegen den bis dato erstmals geschlagenen Tabellenführer aus Görlitz.

Sowohl Zwickau als auch Görlitz waren auf Konter aus. Ähnlich wie im ersten Duell gegen Dresden ging Görlitz in Führung, ließ sie sich von den Hausherren aber in der Mitte des ersten Viertels wegschnappen und führte nie wieder. Das Spiel war von vielen Herausstellungen und daraus resultierenden Überzahlsituationen auf beiden Seiten geprägt, die aber sowohl Zwickau als auch Görlitz nicht ausreichend nutzten. Als Görlitz sich auf einen 11:11-Gleichstand herangekämpft hatte, bekam Lok noch einmal Oberwasser und bestimmte das Spiel auch. Doch zu oft waren Zwickauer Arme im Weg, als ein Görlitzer Spieler den Torabschluss suchte, woraus sich für den Gastgeber eine knappe Minute vor Schluss eine Kontersituation ergab, die der Zwickauer Spieler, frei vor Gerd Hoffmann, gnadenlos nutze und seiner Mannschaft damit den Triumph bescherte.

 

Durch diese beiden Niederlagen wird es für Görlitz nun äußerst schwer, sich gegen den Hauptkonkurrenten USV TU Dresden im Titelrennen durchzusetzen. Der nächste Spieltag findet am 29. April in Görlitz statt, wo Görlitz die SG Auerbach/Netzschkau sowie die zweite Mannschaft der HSG TH Leipzig empfängt.

 

 

 

Für Görlitz spielten: G. Hoffmann (Tor), B. Schulz (2), M. Rubel (3), M. Tietz, S. Kotz (4), P. Schubert (1), T. Köhring (2), E. Maetschke (1), R. Funk (3), T. Burkert (2).

Wasserball Bezirksliga - Titel fast perfekt!

(18.03.2017)

Görlitz macht Bezirksligatitel nahezu perfekt

 

Wir befinden uns mitten in dem Zeitraum, in dem die Görlitzer Mannschaften jedes Wochenende unterwegs sind, um Punktspiele zu bestreiten. Dabei reiste „die Dritte“, wie schon vor einer Woche, erneut nach Dresden. Da der ärgste Konkurrent um den Titel, USV TU Dresden, bereits vier Minuspunkte auf der Habenseite zu Buche stehen hat, konnte Lok durch zweimal zwei Punkte am gestrigen Samstag der Titel fast schon klar machen – wenigstens theoretisch.

 

 

SG Dresden III – SV Lok Görlitz II             3:27

 

Zunächst hieß der Gegner SG Dresden III., die junge Nachwuchsmannschaft der Spielgemeinschaft, die allerdings personell relativ dünn besetzt war. Durch zwei Eigentore des Görlitzer Schlussmanns begann die Partie etwas unglücklich, nahm dann aber den erwarteten Verlauf: Dresden entwickelte während des gesamten Spiels keinerlei Torgefahr, während die krakenartige Defensive auf Lok-Seite mehr und mehr Pässe der Gegner abfing, wodurch die pfeilschnellen Flügelspieler von Görlitz ihre Konter schwimmen und das Rund fast jedes Mal sicher im Tor der Dresdner platzieren konnten.  Die Jugendlichen sahen keinerlei Mittel, um dem Görlitzer Spiel irgendetwas entgegenzusetzen und mussten sich schließlich mit einer deutlichen Niederlage abfinden.

 

 

SG Dresden IV – SV Lok Görlitz II            0:25

 

Vor dem Spieltag waren sich alle darüber einig, dass ein Sieg gegen die vierte Mannschaft Dresdens, einer erfahrenen Männertruppe, Görlitz der Meisterschaft einen ganz großen Schritt näherbringen konnte. Schwerer schien dieses Spiel allemal zu werden, so zumindest in der Theorie. Überraschenderweise hatten die Dresdner ihr erstes Spiel an diesem Tag gegen den Stadtrivalen aus Löbtau verloren und zeigten sich dort über die Dauer des ganzen Spiels hinweg erschreckend schwach und inkonsequent in ihren Angriffen. Für Lok war es das Ziel, von Beginn an Druck zu machen und die SG schwimmerisch zu ermüden. Keinesfalls sollte Dresden durch möglicherweise frühe Tore Zugriff auf das Spiel gewährt werden, sondern Görlitz wollte von Beginn an demonstrieren, wer der Herr im Hause ist. Auch gegen unsere zweite Mannschaft präsentierten sich die Landeshauptstädter äußerst blass und kamen zu keinem einzigen Torerfolg! Die Dritte schwamm Konter um Konter, luchste Dresden immer und immer wieder den Ball ab und ließ das gegnerische Netz durch extravagante Ballstafetten unerwartet oft zappeln.

 

Nun hat die zweite Mannschaft ein Wochenende Pause, ehe sie am 1. April wieder nach Dresden muss, wo die Meisterschaft dann endgültig gegen Löbtau und die Spielgemeinschaft Spremberg/Löbtau klar gemacht werden soll.

 

 

Für Görlitz waren an diesem Wochenende im Wasser: H. Burkert, S. Möbus (beide Feld und Tor; Möbus 3), S. Neumann (1), M. Rubel (10), T. Fischer (1), P. Schubert (10), T. Köhring (18), R. Wenzel (4), M. Tietz, T. Burkert (3), R. Schubert (2).  

Wasserball Bezirksliga - Görlitz neuer Tabellenführer

(11.03.2017)

Zweite Männer wahrt weiße Weste und steht auf Tabellenplatz 1

 

Für die Männermannschaften des SV Lok, aber auch für unsere jüngsten Wasserballer, sind die Wochenenden zur Zeit voller Termine. Vorgestern ist unsere zweite Mannschaft in die sächsische Landeshauptstadt gereist, wo Punktspiele gegen Dresden Löbtau sowie die SpVgg Spremberg/Löbtau auf der Agenda standen. Kommenden Samstag ist die legendäre Dritte dann wieder in Dresden gefragt, während es am 26. März für unsere Erste in Zwickau weitergeht. Auch unsere Jugend muss am kommenden Sonntag ran.

 

Ziel der zweiten Garde war es dieses Wochenende, dass man punktverlustfrei bleibt, wofür zwei Siege notwendig waren. Rein theoretisch gehörten die beiden bevorstehenden Partien nicht zu den schwereren Herausforderungen, doch wir sehen regelmäßig, wie sehr man sich mit solchen Prognosen täuschen kann.

 

SV Lok Görlitz II – Dresden Löbtau         11:4

 

Im ersten Spiel gelang es Görlitz zwar rasch, in Führung zu gehen (u.a. ein verwandelter Strafwurf), doch irgendwie plätscherte das Spiel so vor sich hin und man gab Löbtau zu lange das Gefühl, dass sich hier eventuell eine offene Partie entwickeln könnte, was keinesfalls gewollt war. Nachdem Görlitz mit 2:0 vorn lag, stand es zu Beginn des zweiten Viertels auf einmal 2:2. Zu häufig schaffte sich Lok auch im zweiten Viertel noch zu wenig Platz, um seine schwimmerische Überlegenheit in Form von Kontern auszuspielen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurde diese taktische Maßgabe dann mehr und mehr in die Tat umgesetzt und Görlitz ließ während es restlichen Spiels keinen Gegentreffer mehr zu, konterte Löbtau nur noch aus und setzte sich letzten Endes deutlich mit 11:4 durch.

 

SV Lok Görlitz II – SpVgg Spremberg/Löbtau     26:4

 

Das Resultat sagt alles über das Spiel aus, wenn man so will. Görlitz hielt in der zweiten Begegnung des Tages das Heft von Beginn an in den Händen und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, dass sie es sein würden, die das Becken als Triumphator verlassen. Bereits zur Halbzeit lagen die Lok-Sportler mit 13:2 in Front und setzten in diesem Spiel von Anfang an genau das um, was in der Partie gegen Löbtau erst in der zweiten Hälfte praktiziert wurde: bis in die eigene Hälfte zurückziehen, den Gegner kommen lassen, um dann selbst ausreichend Räume zur Verfügung zu haben und kontern zu können. Bei den vier Gegentreffern, die dem Kontrahenten gelangen, war Schlussmann Holger Burkert durchweg chancenlos.

 

An diesem Samstag, den 18. März, geht es am Nachmittag erneut über die Elbe und es warten die dritte sowie die vierte Mannschaft der SG Dresden auf die Neißestädter.

 

Für Görlitz waren an diesem Wochenende erfolgreich: H. Burkert, S. Möbus (beide Tor und Feld), A. Penndorf (4), T. Fischer, C. Gabriel, Thomas Köhring (13), R. Wenzel (8), M. Tietz, T. Burkert (3), R. Schubert, P. Schubert (9).

Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz

(04.02.2017)

 

Wasserball-Krimi im Neißebad

 

Lok-Männer entscheiden das Spitzenspiel für sich

 

 

Nachdem der ersten Männermannschaft vor 2 Wochen in der Landeshauptstadt auch der Start in das neue Jahr gut geglückt ist, wartete am vergangenen Samstag ein besonders harter Brocken auf sie. Mit dem USV TU Dresden deutete sich ein Wasserballkrimi der besonderen Art an, denn die Gäste rangierten aktuell auf dem ersten Platz der Oberliga-Tabelle. Zwar hatten sie genau so viele Punkte auf dem Konto wie die Görlitzer selbst, aber mit einem deutlich besseren Torverhältnis waren sie eben Spitzenreiter. Doch bevor auf die Männer diese absolute Herausforderung vor heimischem Publikum wartete, mussten sie erst einmal gegen die ebenfalls angereisten Zwickauer antreten.

 

 

SV Lok Görlitz – SV Zwickau 04 II 18:04 (4:1; 5:2; 4:0, 5:1)

 

Aus dem Vogtland kam die zweite Mannschaft des SV Zwickau 04 in die Neißestadt. Und wie sich herausstellte, haben sie die Reise mit lediglich 7 Mann angetreten - 6 Feldspieler und 1 Torwart. Die Lok-Männer mit ihren nur 3 Auswechselspielern standen also einer Mannschaft ohne Ersatzspieler entgegen und sollten folglich leichtes Spiel haben.

 

Mit besonderem Augenmerk auf den Spielmacher und Torschützenkönig der Zwickauer hatte der SV Lok den Gegner dann auch von Anfang an im Griff und bot ihm kaum eine Torchance. Der Abwehrverbund war sicher aufgestellt und der Keeper zeigte die ein oder andere Parade. Den wenigen Erfolgserlebnissen der Vogtländer im Angriff stand dann auch noch das erfolgreiche Angriffsspiel der Gastgeber entgegen. Durch schnelle Offensiven, Querschwimmen, genaue Pässe und eine tolle Chancenverwertung, zogen die Görlitzer erst auf 4:1, dann ein 4:2 aber zur Halbzeit dann bis auf 9:3 davon.

 

Und damit stand eigentlich der Sieger der Partie auch schon fest. Während Lok das Spiel routiniert weiter spielte und weder in der Defensive noch im Angriff locker ließ, schien Zwickau bereits fast aufgegeben zu haben. Mit schwindendem Kampfeswillen und geringerer Gegenwehr stand es zum Ende des dritten Viertels klar bei 13:3 und zum Spielende bei dem deutlichen 18:4 Endstand.

 

 

SV Lok Görlitz – USV TU Dresden 19:10 (5:2; 4:2; 5:3, 5:3)

 

Für das zweite Spiel des Tages, das Spitzenspiel gegen Dresden, hatten sich die Jungs wieder regeneriert und waren heiß. Man wollte deutlich zeigen, wer hier im Neißebad der Hausherr ist. Und den Sachsenmeistertitel möchten sie natürlich in dieser Saison verteidigen und erneut in die Oberlausitz holen. Schade, dass die Auswechselbank weiterhin nur mit 3 Mann besetzt war - 3 Spieler weniger als erlaubt. Die Dresdener dagegen waren mit voller Kapelle angereist. Zwar fehlten glücklicher mit Olaf Assmann und dem ehemaligen Görlitzer Star Tino Ressel zwei wichtige Stammspieler, aber die Auswechselbank war mit 5 Spielern fast vollständig besetzt. Ganz klar: beide Seiten wollten es wissen. Siegen und dem Gegner die Punkte abknöpfen. Alle Spieler waren hochmotiviert und hochkonzentriert. Ebenso die äußerst zahlreich erschienenen Wasserballinteressierten in der Halle. Die Stimmung brodelte - die Schwimmhallenluft knisterte.

 

Dabei hatten die Lok-Männer für die Partie ein gutes Omen auf ihrer Seite und spielten die erste Hälfte der Begegnung mit der Wintersonne im Rücken. Der Dresdener Torwart schaute demnach, vor allem auf der Fensterseite der Sonne entgegen und konnte den ein oder anderen Ball schwer und erst spät genau sehen. So galt es, von Anfang an schnell, eng am Mann und effizient zu spielen und mit diesem kleinen Trumpf vielleicht sogar einen Vorsprung herauszuspielen. Denn nach der Hälfte, nach dem erfolgten Seitenwechsel mussten die Görlitzer gegen die Sonne spielen.

 

Und das Vorhaben des SV ging von Anfang an auf. Die Defensive stand von Beginn ein wie ein Bollwerk, die gesamte Mannschaft sprintete nach der Balleroberung sofort nach vorn hatte auch im Angriffsspiel immer den Blick für den sich freischwimmenden Mann. Und auf die Torgaranten war Verlass. Unterstützt von einem Schlussmann in Topform purzelte schnell ein Treffer nach dem anderen in Dresdener Tor und der Gegner wirkte überrumpelt. Doch wer den USV kennt, der weiß, dass Aufgeben auf keinen Fall eine Alternative ist. Bis Ende des ersten Viertels erspielten sie ein 5:2. Das war freilich kein gutes Polster für die zweite Spielhälfte und in der folgenden Phase bedeuteten auf beiden Seiten Herausstellungen sofort ein Tor für den anderen. Es wurde effektiv gespielt und weiterhin sehr schnell. Dresden blieb mit 7:4 eng dran. Bis Maik Rubel erfolgreich auf 8:4 erhöhte und der Kapitän Rene Funk nur 0,2 Sekunden vor dem Seitenwechsel die Führung kampfstark und auch ein wenig glücklich auf 9:4 erhöhte.

 

Jeder in der Halle wusste, dass dieser Vorsprung unter den Gegebenheiten gegen Dresden nicht unbedingt ausreichen muss. Mit vollem Einsatz aller ging es nach der Pause weiter. Mehr Sicherheit gaben da schon die beiden weiteren Treffer der Görlitzer, welche aus dem Spiel heraus und nach erfolgreichen Blocks der Defensive auf stolze 11:4 davonzogen. Die Partie bot was fürs Auge, zeigte schöne und auch schnelle Spielzüge sowie eine geschlossene Mannschaft. Leider wurde die Begegnung durch die Dresdener nun etwas ruppiger, die Stimmung hitziger. Klar, dass der SV körperlich dagegenhielt und diesen nahenden Sieg unbedingt feiern wollte. So gab es auf beiden Seiten vermehrt Platzverweise, die allerdingt die Gastgeber erfolgreicher für sich verwerten konnten. Der Spielstand von glorreichen 14:7 Ende dritten Viertels war schließlich mehr, als anfangs zu erwarten war und sollte doch ein sicheres Polster bis zum Spielschluss sein. Die letzten 8 Minuten begannen ähnlich hart wie das vorhergehende Viertel endete. Mag sein, dass dies auch eine Taktik des Gegners war. Denn die ohnehin spärlich besetzte Auswechselbank von Lok lichtete sich zusehends und war letztlich nur noch mit einem Mann besetzt. Zudem waren sich im Wasser befindende Spieler bereits ebenfalls mit zwei persönlichen Fehlern belastet. Ihnen drohte bei einem weiteren Fehler ebenso so der Ausschluss vom Spiel. Aber die alten Hasen ließen sich natürlich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen antworteten bei ihren Überzahlspielen konsequent mit einem Torerfolg. So purzelten die Treffer regelrecht in den gegnerischen Kasten und die Messen waren beim Spielstand von 19:7 zur letzten Minute deutlich gelesen. Bereits in Feierlaune kassierten die Neißestädter noch 3 Zähler in dieser kurzen Restspielzeit, stiegen aber letztlich mit 19:10 als Sieger dieses Spitzen-Krimis und amtierender Tabellenführer aus dem Wasser.

 

 

Es spielten:

G. Hoffmann (Tor), M. Rubel (7), S. Kotz (2), P. Schubert (3), Th. Köhring (6), M. Jackisch (6), E. Maetschke (1), R. Funk (6), T. Burkert (2), M. Lange (1)

 

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Foto zu Meldung: Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz

Wasserball Oberliga Sachsen in Dresden

(22.01.2017)

 

Wasserballer kehren mit vollem Punktekoffer aus der Landeshauptstadt zurück

 

 

In 14 Tagen erwartet sie das Spitzenspiel im Neißebad

 

 

Gut reingerutscht ins neue Jahr starteten die Görlitzer Wasserballer sofort mit dem weiteren Aufbautraining. Nachdem der 1. Spieltag im Dezember gegen Leipzig und Auerbach/Netzschkau für die Neißestädter äußerst erfolgreich ausfiel, warteten auf die Jungs in der Landeshauptstadt die 2. Garde der SG Wasserball Dresden sowie der ständige Lokalrivale aus Bautzen. Zum Glück mussten die Männer nicht wie zuletzt jede Menge Spieler zu Hause lassen und mit einem Ersatzkeeper aufwarten. Sie fuhren mit nahezu voller Kapelle in die neue Schwimmhalle am Freiberger Platz und waren höchst motiviert. Neben einem großen 30 Meter langen Spielfeld erwarteten die Männer Dresdener Spieler, die im ersten Oberligaspiel im neuen Becken den SV klar besiegen wollte.

 

 

SG Wasserball Dresden II – SV Lok Görlitz 7:12 (3:3; 2:3; 0:2, 2:4)

 

Neben dem schwimmstarken Gegner trifft Lok bei der SG auch immer auf einen guten Torwart. Eingestimmt auf eine konzentrierte Partie ohne jeglicher Kommentare und mit voller Konzentration auf eine gute Chancenverwertung galt es, den Ball zügig nach vorn zu tragen und den Torwart sicher zu bezwingen sowie in der Defensive eng am Mann zu spielen. Und dies gelang vor allem im Angriff sehr gut. In kürzester Zeit erzielten die Görlitzer 2 sehr gut herausgespielte Treffer, nahmen aber leider genauso zügig auch 2 Gegentore in Kauf. Auf einen erfolgreichen Strafwurf des SV folgte ein unterlegenes Überzahlspiel und ein 3:3 zur ersten Pause. Durch einen 5-Meter-Treffer der Dresdener gerieten sie in Rückstand, glichen aber umgehend wieder aus. Und der folgende zweite Rückstand sollte gleichzeitig der letzte sein. Mit dem Ausgleich zum 5:5 wurde umso mehr der Görlitzer Kampfgeist geweckt und man zog unterstützt von zwei abgewandten Unterzahltreffern bis auf 5:7 davon.

 

Der folgende Schlagabtausch sollte die Weichen stellen für den Verlauf der weiteren Partie. Über vier Minuten lang schwammen alle hin und her, erkämpften Herausstellungen und schenkte keiner etwas dem anderen. Unterstützt wurde diese Phase auch durch hervorragende Leistungen des Görlitzer Schlussmannes. Und mit dem Treffer zum 5:8 durch den Stürmer Mathias Jackisch entschied Lok das Spiel bereits kurz vor Ende des 3. Viertels für sich. Routiniert spielten die Männer ruhig weiter und ließen nichts mehr wirklich anbrennen. Die Dresdener ließen dazu den Willen das Spiel noch zu drehen etwas vermissen. Und so folgte der letzte Abschnitt mit einem sicheren 2:4 Ergebnis und dem erfolgreichen Schlussspielstand von 7:12.

 

 

MSV Bautzen – SV Lok Görlitz 7:14 (2:4; 2:2; 1:4, 2:4)

 

Gegen die Männer aus Bautzen haben es die Neißestädter seit jeher stets schwer und haben zuletzt bei der Begegnung zu Hause sogar Punkte und Federn lassen müssen. So erreichte Lok die frohe Botschaft, dass zwei wichtige Spieler aus der Senfstadt nicht mit nach Dresden reisen konnten. Aber die angereisten Spieler von der Spree wollten diese Lücke unbedingt schließen. Die Görlitzer wollten daher unbedingt an die Taktik des ersten Spieles anknüpfen, dagegen aber gleich in Führung gehen und diese konsequent ausbauen. Doch damit tat sich der SV merklich schwer. Zügig traf der Kapitän Rene Funk den ersten Treffer und es folgte sein Treffer Nummer zwei, ehe er den Staffelstab an einen Mitspieler abgab. Durch kleine Unachtsamkeiten in der Abwehr kam Bautzen aber wieder bis auf 2:3 heran, bevor das Viertel mit einem guten 2:4 endete. Im zweiten Spielabschnitt schließlich konnte sich keine der beiden Mannschaften ein wenig hervorheben. Ausgeglichen spielten sie ein 2:2 heraus und wechselten bei einem sicheren 4:6 die Seiten.

 

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wechselten sich der Kapitän und Paul Schubert mit den Treffern ab und das Abwehrbollwerk stand wie ein Fels in der Brandung. Und so zogen die Titelverteidiger bis auf 4:10 davon und entschieden die Begegnung nun frühzeitig für sich. Während der Gegner nun noch 3 Tore erzielen konnte, spielte Lok die Partie konzentriert zu Ende, traf ebenfalls noch vier Mal den Bautzener Kasten und rundete den zweiten Spieltag mit dem 7:14 Sieg erfolgreich ab.

 

Mit dem nächsten Heimspieltag im Neißebad am 04.02.2017 wartet auf die 1. Männermannschaft sowie alle willkommenen Zuschauer ein Spitzenspiel der Oberliga. Nachdem Lok ab 12:00 Uhr gegen Zwickau in Wasser steigt, wartet ab 15:00 Uhr der Herausforderer USV TU Dresden auf die Jungs. Sie bezwangen dieses Wochenende die SG mit 14:10 und stellen eine schwer zu knackende Nuss dar.

 

 

Es spielten:

G. Hoffmann (Tor), St. Hänisch (1), M. Rubel (3), S. Kotz (1), P. Schubert (5), Th. Köhring (1), M. Jackisch (4), E. Maetschke (3), R. Funk (7), T. Burkert, F. Pilz (1), M. Lange

 

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Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!

(28.12.2016)

Die Abstimmung ist zu Ende!

 

Das Ergebnis ist nun online

auf der Homepage der Stadtwerke Görlitz AG.

 

Vielen, vielen Dank an alle für die zahlreiche Unterstützung unseres Vereines und das "Weitertragen" der Aktion in alle Ecken des Landes!!!

 

... and the winner is ...

SV Lokomotive Görlitz e.V.

!

[Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG]

Foto zu Meldung: Vereinswahl der Stadtwerke Görlitz AG - wir haben gewonnen!

Wasserball U13 Landesliga Sachsen

(10.12.2016)

Unsere U13 hat in den vergangenen Wochen gegen HSG TH Leipzig, SC Chemnitz und SG Wasserball Dresden die ersten Spielerfahrungen in der Landesliga gesammelt. Auch wenn bisher noch kein Sieg erreicht werden konnte, waren die Trainer mit der Entwicklung der Mannschaft durchaus zufrieden. Von Spieltag zu Spieltag konnte eine deutliche Steigerung in Zweikampfverhalten und Teamgeist beobachtet werden. Beim Spiel gegen die SG Dresden im heimischen Neiße-Bad war der SV Lok sogar schon fast auf Augenhöhe. In den nächsten Monaten gilt es nun, vor allem die Leistungen im schwimmerischen Bereich weiter zu steigern, um im Landesmaßstab auch künftig gut mitspielen zu können.

[Fotogalerie (Dropbox-Anmeldung nicht erforderlich)]

Foto zu Meldung: Wasserball U13 Landesliga Sachsen

Wasserball Oberliga Sachsen in Zwickau

(04.12.2016)

 

1. Männer startet glorreich in die neue Saison

 

 

Seit August diesen Jahres bereiten sich die Görlitzer Wasserballer auf die neue Saison vor. Während diese bei nahezu allen Ballsportarten bereits in vollem Gange sind, müssen sich die Wasserballer stets bis zum November gedulden. Bis dahin blieb ihnen Zeit, durch intensives Aufbautraining zu neuer Form zu gelangen - zuerst schwimmerische Kondition und Ausdauer wieder aufzubauen und letztlich am Ballgefühl zu feilen. Dabei wurde dieses Jahr bereits deutlich, dass immer wieder der ein oder andere Spiele aus gesundheitlichen Gründen vom Training fernbleiben musste. Berufsbedingte Abwesenheiten dünnten des Öfteren zusätzlich die Trainingsmannschaften aus.

 

Die neue Saison startete diesmal besonders spät - am vergangenen Sonntag, erst im Dezember am 2. Advent. Und der erste Spieltag sollte eine besondere Herausforderung werden. Mit den Stürmern Jens Schubert und Maik Rubel fehlten den Görlitzern gleich zwei Torgaranten und kurz vor dem Spieltag musste noch der Keeper Gerd Hoffmann seine Teilnahme absagen. So fuhren die Männer mit ausgedünntem Kader, Nachwuchskräften und knapp besetzter Auswechselbank nach Zwickau. Für den Einsatz im Tor meldete sich der gehandikapte Rene Funk, der dafür im Angriff fehlte - Matthias Jackisch war zudem für das erste Spiel noch gesperrt.

 

SV Lok Görlitz – HSG TH Leipzig II 15:7 (3:3; 3:1; 4:1, 5:2)

 

Die zweite Garde der Leipziger sollte der erste Gegner der neuen Saison sein. Gegen sie war, vor allem mit der kargen Besetzung der Neißestädter, einfach alles möglich. Die Görlitzer freilich spekulierten dabei eher auf einen Punktgewinn in dieser Partie, zumal die Leipziger bereits ein Spiel in den Knochen hatte. Die Lok-Männer waren noch frisch und natürlich hochmotiviert. Konzentriert beschnupperten sich die Männer und loteten gegenseitig ihre Möglichkeiten aus. Dabei zeigte sich schnell, dass der SV die sich bietenden Chancen sehr gut zu nutzen wusste und vor allem im schnellen Konterspiel konsequent Treffer erzielte. Da es jedoch einige Zeit brauchte, bis der Spielmacher der Gegner ausgemacht wurde und man ihn in den Griff bekam, gestaltete sich das erste Viertel mit 3:3 ausgeglichen.

 

Von da an hatte man die Leipziger im Griff und konnte auch des Öfteren in Überzahlspielen punkten. Die Abwehr stimmte sich besser untereinander ab und unterstütze die gute Leistung des Ersatztorwartes. Die jüngeren Spieler integrierten sich fabelhaft in die Mannschaft ein. Während jeder Spieler seinen Treffer für das Spielergebnis dazugab und Sebastian Kotz gleich 6 Mal das gegnerische Tor traf, zogen die Neißestädter bis zur Halbzeit auf 6:4 und letztlich bis auf 15:7 davon.

 

 

SG Auerbach/Netzschkau – SV Lok Görlitz 8:19 (3:4; 2:7; 1:5, 2:3)

 

Die Vorzeichen für die zweite Begegnung waren demnach recht gut und das Selbstvertrauen gestärkt. Mit Matthias Jackisch wurden die Görlitzer zudem noch einmal verstärkt. Und doch waren die Männer der Spielgemeinschaft aus Auerbach und aus Netzschkau alles andere als zu unterschätzende Gegner. Zum einen war ihr Spiel sehr auf den äußerst starken und erfolgreichen Centerspieler Roger Mikulcak aufgebaut. So versuchten die Lok-Männer ihn besonders effektiv in den Griff zu bekommen und gleichzeitig die drohenden Herausstellungen weitestgehend zu vermeiden. Zudem wollte man versuchen, so oft wie möglich die Doppeldeckung aufzubauen ohne allzu viele Chancen für Fernwürfe zu ermöglichen. Denn dafür waren einige Vogtländer immer wieder gut.

 

SV versuchte also einen goldenen Mittelweg und fuhr damit von Beginn des Spieles an recht gut. Dem Centerspieler gelang nur im ersten Viertel ein einziger Treffer und die Spielgemeinschaft musste auf andere Spieler ausweichen. Außer zwei äußerst ins Dreiangel platzierte Fernwürfe und einiger weitere Treffer parierte der Lok-Torhüter die meisten Versuche. Das 3:4 Viertel-Ergebnis steigerte der SV auf 5:11 zur Halbzeit.

 

Auch der zweite Sieg für diesen Tag war schließlich zu keiner Zeit mehr gefährdet. Durch sehr gut mitspielende Jugendspieler war die Bandbreite der Torschützen auf Seiten der Görlitzer wieder breit gefächert. Abgesehen vom torhungrigen und frischen Matthias Jackisch (7 Tore) gelang jedem im Wasser der ein oder zweite Treffer. Selbst der Keeper nutzte einen günstigen Moment, um von seinem Tor aus den Ball im anderen unter zu bringen. Die absolute Entscheidung führte der SV in einer durchaus härter werdenden Partie mit dem dritten Viertel herbei, in dem er mit 1:5 bis auf 6:16 davon zog.

 

Der letzte Abschnitt dann war eher ausgeglichen. Mit einer hervorragenden Teamarbeit und einem starken Kampfeswillen aller Spieler gelang den Lok-Männern letztlich das Unglaubliche. Der zweite sichere Sieg des Tages und ein erfolgreicher 2. Advent.

 

Es spielten:

R. Funk (Tor, 1), St. Hänisch (3), S. Kotz (6), P. Schubert (2), D. Philipp (1), M. Jackisch (7), E. Maetschke (4), M. Tietz (1), T. Burkert (3), A. Penndorf (3), M. Lange (2)

 

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Wasserball Bezirkspokal

(01.10.2016)

Dritte gibt Saisoneinstand nach Maß selbst aus der Hand

 

 

Am Samstag dieses langen Wochenendes wurde die Bezirksligasaison 2016/17, wenn man das so sagen kann, durch den seit vielen Jahren in Görlitz stattfindenden Bezirkspokal eingeläutet. Dafür hatten erfreulicherweise neben Görlitz vier weitere Mannschaften ihre Teilnahme bekundet. Neben den Gastgebern waren angereist:

 

USV TU Dresden II

Dresden Löbtau

SG Dresden Jugend

SC Spremberg

 

Bevor die Mannschaften und die dazugehörigen Spielpaarungen ausgelost worden sind, gab es jedoch noch allerhand Offizielles abzuwickeln: Der Meister der vergangenen Bezirksligasaison, die zweite Mannschaft des USV TU Dresden, wurde gekürt sowie auch die Torschützenkönige. Bei letzteren belegten die Görlitzer Maik Rubel und Thomas Köhring die Plätze 1 und 2 vor dem Dresdner Antonio Zech. Görlitz Dritte musste sich in der Meisterschaft 2015/16 mit dem dritten Platz begnügen, da auch die SG Dresden III am letzten Spieltag noch an den Lok-Mannen vorbeigezogen war. Weiterhin erhielt der Görlitzer Steffen Neumann neben den Sportfreunden Straßburger und Grafe (beide Dresden) eine Ehrung und Danksagung für ihre langjährige Schiedsrichtertätigkeit.

 

So konnte es also losgehen. Bei zweimal fünf Minuten effektiver Spielzeit war klar, dass die Partien nicht allzu viele Tore hervorbringen würden und es auch schnell schwierig werden konnte, ein Spiel zu seinen Gunsten zu drehen, wenn man früh in Rückstand geraten war. Nachdem Görlitz gegen die Spielvereinigung aus Löbtau problemlos mit 7:4 den ersten Sieg eingefahren hatte, traf man im zweiten Spiel mit Spremberg auf einen vermeintlich leichten Gegner, gegen den man zwei Punkte fest eingeplant hatte. Doch es geschah genau das, was oben als potenzielle Gefahr apostrophiert wurde: so schnell konnten weder Spieler noch Zuschauer schalten, da stand es 2:0 für die Brandenburger. Durch eine enorm schlechte Quote im Abschluss sowie u.a. die Unfähigkeit, sich in einer Überzahlsituation korrekt zu positionieren, gelang es Görlitz lediglich noch den Anschluss zum 2:2 zu finden und man musste am Ende glücklich sein, dass ein von einem Görlitzer abgefälschter Wurf der Spremberger in der letzten Sekunde nicht noch den Weg ins Dreiangel fand. Damit wurden zwei sicher geglaubte Punkte leichtfertig vergeben und die Situation war ähnlich der am letzten Saisonspieltag: gegen USV musste nun ein Sieg her, um beim Turniertriumph noch ein Wörtchen mitreden zu können. Die Chancen waren erneut da, doch mit dem Führungstreffer der Dresdner kam die Nervosität und die Unsicherheit ins Görlitzer Spiel. Vorn lief nichts zusammen bzw. es wurde neben das Tor gesemmelt und wieder nutzte man durch eigenes Unvermögen Überzahlsituationen nicht für sich aus. Dresden entschied ein erneut knappes Spiel mit 2:1 für sich und stand damit so gut wie sicher als Turniersieger fest. Ein am Ende doch relativ ansehnlicher Sieg in einem Spiel, das auch Spaß bereitete, gegen die Dresdner Jugend half Görlitz auch nichts mehr. So musste man sich am Ende gar noch wegen eines schlechteren Torverhältnisses hinter Löbtau mit dem dritten Platz zufrieden geben. Die Platzierungen:

 

  1. USV TU Dresden II

  2. SpVgg Dresden Löbtau

  3. SV Lok Görlitz II

  4. SG Dresden Jugend

  5. SpVgg Spremberg/Löbtau

 

Trotz eines spielerisch enttäuschenden Ausgangs für die Heimmannschaft war der Bezirkspokal, wie gewohnt, eine tolle und erfolgreiche Veranstaltung. Der Imbiss mit vielen Leckereien, Grill und Fassbier erfreute sich wieder großen Zulaufs. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an Stephan Möbus für seine Organisation, den Helfern neben dem Becken und am Imbiss sowie Ringolf Herzog als  Hallensprecher und Moderator dieses Tages.

 

Einige Bilder, die Frank Penndorf wieder dankenswerterweise für uns angefertigt hat, findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

 

Die Termine für die Ober- sowie die Bezirksliga stehen noch nicht endgültig fest, werden euch aber umgehend mitgeteilt, sobald sie amtlich sind. Startet gut in eine kurze Woche, genießt den Herbst und denkt daran: Sport geht alle an!

 

Euer Korich

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Wasserball Nachwuchsturnier und Saisoneröffnung

(20.08.2016)

Am Sonnabend startete die Jugendmannschaft in die neue Spielsaison und absolvierte gemeinsam mit dem Nachwuchs der SG Wasserball aus der Landeshauptstadt Dresden ein Turnier im heimischen Neiße-Bad. Zu diesem Saisoneröffnungsturnier waren alle Sportinteressierten und Angehörige eingeladen und sind dieser Einladung zahlreich gefolgt.

 

An diesem wunderschönen Sommertag liefen die erschienenen Sportskanonen im Alter von 9 bis 13 Jahren sowie die zahlreichen Zuschauer zur Höchstform auf. Die jungen Männer wurden bunt zusammen gemischt und in vier Mannschaften aufgeteilt. Jede Mannschaft konnte gegen jede weitere ihre Kräfte messen und ihr Können unter Beweis stellen. Insbesondere galt es, Spielerfahrungen zu sammeln. Dabei gab es alles, was zu so einem Turnier gehört - hohe und knappe Siege und Niederlagen, Freude auf der einen und manchmal auch eine Träne auf der anderen Seite. Trotzdem blieb es immer fair und sportlich und für alle Teilnehmer gab es am Ende Applaus für eine gelungene Leistung.

Die Mannschaften:

1)

Dennis Jocksch

Jonathan Königsmann

Gustav Kriese

Nico Dost

George Jiji

Justus Hänsel

Gerry Oliver Göthling

Richard Zschippang

2)

Paul Fassbender

Carl Samuel Hieckel

Wilhelm Thiel

Edwin Krzeminski

Omar Assou

Ben Kretschmar

Tim Böcker

Eva Martin

3)

Michael Zolotko

Ricardo Thiele

Johann Georgi

Maximilian Scharnhorst

Fabio Herrmann

Emil Maryniak

Adam Nowakowski

Lucas Tzschoppe

4)

Richard Sislefsky

Georg Fassbender

Niklas Lessig

Colin Kubiaczyk

Felix Herzog

Dominik Sroka

Jakob Herzog

Die Ergebnisse und Platzierungen:

M1 - M2   5:2

M3 - M4   1:10

M1 - M4   2:3

M2 - M3   3:4

M1 - M3   3:4

M4 - M2   7:1

Platz 1:  M4

Platz 2:  M3

Platz 3:  M1

Platz 4:  M2

 

 

 

Unser herzlicher Dank für die Unterstützung geht insbesondere an:

  • die anwesenden Wasserballmänner für Auf- und Abbau, Kampfgericht, Mannschaftsbetreuung und Eröffnungsspiel,
  • die vielen fleißigen Kuchenbäcker und -bäckerinnen
  • und die Betreuerinnen des Verpflegungsstandes!

Das war klasse !

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wasserball Sportferienwoche

(29.07.2016)

Sechzehn Jungs des Görlitzer Wasserball-Nachwuchses verbrachten die vorletzte Ferienwoche gemeinsam bei abwechslungsreichen Aktivitäten. Ob Schwimm- und Wasserballtraining im Neiße-Bad, Fußballspiel oder Radausflug zum DLRG-Stützpunkt an der Blauen Lagune, es war jeden Tag sportliches Training dabei. Aber auch der Nachmittagsbesuch im Tierpark und der Wasserball-Spieletag gemeinsam mit den Kindern der Sportferienspiele des Kreissportbundes machten Spaß.

Somit war schon am letzten Tag klar: das machen wir wieder nächstes Jahr!

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Wasserball-Sachsenmeistertitel für SV Lok ist perfekt!

(11.06.2016)

1. Männermannschaft erkämpft sich den Sachsenmeistertitel

 

Nur noch einen Punkt waren die Männer vom SV Lok von ihrem Saisonziel entfernt - Sachsenmeister zu werden. Die gesamte Saison lief wieder etwas besser als die vergangene, auf einen Sieg folgte der nächste. Nur den Kontrahenten aus Bautzen gelang es, den Männern schmerzlich zwei Punkte abzuringen. Aufgrund des hervorragenden Torverhältnisses genügte Lok am vergangenen Samstag nur noch ein Unentschieden, um die Meisterschaft zu feiern. Und dazu ging es in die Senfstadt ins Freibad bei Luft- und Wassertemperaturen von 20 Grad. Zu bezwingen galt es die Gastgeber aus Bautzen sowie die Männer von TU Dresden. Zur Verstärkung hatten die Neißestädter die Abwehrikone Thomas Fischer reaktiviert.

 

 

MSV Bautzen 04 – SV Lok Görlitz     5:13   (3:3; 1:2; 1:4, 0:4)

 

Gegen Bautzen hatten die Männer vor allem etwas gut zu machen, sie wollten sie auf jeden Fall bezwingen. Mit Blick auf das Hinspiel unterlag Görlitz vor allem im ersten Viertel, wo sie schnell mit 0:4 in Rückstand lagen. Die Aufholjagd war ihnen damals missglückt. So galt es diesmal von Beginn konzentriert zu sein, die Abwehr zuzustellen und vorn die Chancen zu nutzen. Mit drei Wechselspielern war die Bank zwar nicht optimal aber gut besetzt. Genauso stark  wie der SV unbedingt den Sieg wollte, wollte Bautzen diesen verhindern. Und die Unparteiischen machten es den Neißestädtern alles andere als leicht. Obwohl das Spiel anfangs ausgeglichen war, spielte Bautzen effizienter und zog nach dem ersten Treffer bis auf 3:0 davon. Erst nach einer Auszeit zur Hälfte des Abschnittes besannen sich die Männer und glichen, auch durch schöne Einzelleistungen des Kapitäns René Funk, das erste Viertel aus. Damit hatten die Neißestädter wieder Anschluss gefunden und spielten die ausgeglichene Partie weiter bis zum 3:5, ehe sie zur Halbzeitpause den Anschlusstreffer schluckten.

 

Mit ordentlichem Kampfgeist, einer sicheren Abwehr und einem starken Kapitän gab es von nun an kein Halten mehr. Auch wenn auffällig häufig für Stürmerfouls der Görlitzer entschieden wurde und den Bautzenern mehr körperliche Härte zugebilligt, die Entscheidung war Mitte des dritten Abschnitts gefallen. Mit seinem siebenten von insgesamt acht Kapitänstreffern zog Lok auf 5:9 zur letzten Pause davon und lies von nun an nichts mehr anbrennen. Bei diesem Spielstand eigentlich nicht mehr notwendig, aber der emotionalen Situation und den doch sehr offensichtlichen Zubilligungen an Bautzen geschuldet, kassierte der SV noch eine rote Karte und Matthias Jackisch wurde des Spielfeldes verwiesen. Zwar konnte für den Rest des Spiels noch ein Ersatzspieler mit ins Wasser, aber damit war er gleichzeitig für das nächste Spiel gesperrt. Mit einem Viertelergebnis von stolzen 0:4 aber konnte Görlitz die Begegnung klar mit 5:13 für sich entscheiden und der Meisterpokal war in trockenen Tüchern.

 

 

USV TU Dresden – SV Lok Görlitz     19:8   (4:1; 3:3; 5:2, 7:2)

 

Das zweite Spiel an diesem Tag stand letztlich nicht unter einem günstigen Stern. Neben dem gesperrten Spieler verließen aus Termingründen noch zwei weitere das Turnier und die Görlitzer starteten mit nur einem Auswechselspieler in die Partie. Ein gefundenes Fressen für die äußerst erfahrenen und routinierten Spieler aus der Landeshauptstadt, die freilich ihre Spielweise auf Hinausstellungen für die Görlitzer Seite aufbauten. Ebenso gab es für den Schiedsrichter Ralf Fischbach eine jede Menge von günstigen Situationen, um bei Anzeichen von Körperkontakt einen Görlitzer Spieler hinauszustellen - sei es im Angriff oder in der Verteidigung. Die Neißestädter konnten machen was sie wollten, aber es folgte innerhalb kürzester Zeit ein Rausstellungsverhältnis von 6:0. Vom Kapitän darauf hingewiesen, wozu ohne Trainer einzig der Kapitän berechtigt ist, wurde dieser kurzerhand durch den Vogtländer Unparteiischen gänzlich vom Spiel ausgeschlossen. Ohne Auswechselspieler, schwammen die Lokmänner weiter ihre Angriffe und versuchten unter den gegebenen Umständen auch weiter in der Abwehr die Angriffsspiele der Dresdener zu stören. Und das zeitweise mit Erfolg. Denn das Viertelergebnis von 3:3 zeugt von jede Menge Kampfgeist und Mannschaftsgeschlossenheit. Beim Stand von 7:4 ging es in die Halbzeitpause.

 

Vielleicht war das Viertelergebnis dem ein oder anderen noch zu ausgeglichen, oder es waren einfach noch zu viel Görlitzer im Wasser. Die Neißestädter jedenfalls kämpften um jeden einzelnen Treffer und wollten trotz der schieren Überzahl an Gegnern sich nicht sang- und klanglos geschlagen geben. Doch ab Ende des dritten Viertels spielte Lok schließlich mit einem Mann, und zur Freude weniger ab Anfang des vierten Viertels mit zwei Mann weniger. Von Beginn an erkennbar hatte der SV in dieser Begegnung unter diesen Umständen nicht den Hauch einer Chance und die Niederlage war ihnen sicher. Doch mit dem Meistertitel im Gepäck hat er letztlich sein Bestes und sich trotz 19:8 Ergebnis nicht kampflos geschlagen gegeben. Mit dieser unschönen Erfahrung konnte er aber die Oberliga-Saison erfolgreich für sich entscheiden und als Meister die Heimreise antreten.

 

 

Es spielten:

G. Hoffmann, M. Bock (beide Tor), Th. Fischer, M. Rubel, J. Lange (3), P. Schubert (2),

M. Jackisch (2), R. Funk (9), B. Schulz (1), J. Schubert (3), M. Lange

 

Wasserball Bezirksliga Dresden

(29.05.2016)

Enttäuschender Saisonabschluss für unsere Dritte

 

 

Geschrieben von korich am Mittwoch, 01. Juni 2016

 

Bezirksliga

 

Im alles entscheidenden Moment am vergangenen Sonntag, als man die Meisterschaft zweimal in den eigenen Händen hielt, brachte man einfach zu wenig und musste zusehen, die der USV TU Dresden die Serienmeisterschaft der Görlitzer beendete.

 

Beide Gegner, SG Wasserball Dresden III und USV TU Dresden II, hatten am vergangenen Samstag ihren besten Kader aufgeboten und sich mit einigen Kräften aus der Oberliga verstärkt, was schließlich ihr gutes Recht ist. Auch Görlitz hatte mit Julius Lange einen etatmäßigen Spieler der Ersten ins Boot geholt. Doch leider sollte alles nichts nützen.

 

Die erste Partie gegen die SG III war nahezu über das gesamte Spiel hinweg ausgeglichen, wobei Görlitz immer führte und SG wieder herankam. Erst im letzten Viertel gelang es den Hauptstädtern sich abzusetzen. Görlitz unterliefen während der gesamten Partie zu häufig zu einfache Fehler in Absprache, Stellungsspiel und Torabschluss, was Dresden auf der anderen Seite eiskalt ausnutze. Obwohl Dresden nicht zwingend die überlegene Mannschaft war, hatte Görlitz, einmal in Rückstand geraten, zum Ende hin keinerlei Chance mehr, diesen wieder aufzuholen oder gar zu drehen. Die SG Dresden III siegte letzten Endes verdient mit 10:6 und nun musste Görlitz gegen den Tabellenzweiten, USV TU II, unbedingt gewinnen, um noch Meister werden zu können.

 

Die alten Haudegen von Dresden zeigten von Beginn an mehr Biss, den Görlitz schmerzlich vermissen ließ. Anfangs des zweiten Viertels führte USV bereits mit 5:2 und bis hierhin sah es keineswegs so aus, als wäre Görlitz sowohl in der Lage als auch gewillt, den Spieß noch einmal umzudrehen. Wieder kamen einfache Pässe auf kurze Distanz nicht an, Gegenspieler wurden zu spät attackiert bzw. teilweise bedenkenlos frei stehen gelassen. 

 

Erst im letzten Viertel schien ein Ruck durch die Görlitzer gegangen zu sein, denn nun waren sie es, die das Spiel bestimmten, den Rückstand aufholten und durch tollen Kampfgeist brillierten. Kurz vor Schluss stand es nur noch 10:9 für Dresden und Görlitz schnupperte noch einmal kurz am Pokal. Doch vergebens. Routiniert spielte Dresden die Partie zu Ende, Görlitz kam zu keinem Abschluss mehr bzw. verfehlte das Tor. 

 

Am Ende steht eine nicht allzu zufriedenstellende Saison, in jedem Fall aber ein enttäuschender Ausgang. Bei der Hälfte der Spieltage reiste Görlitz aus verschiedenen Gründen stark ersatzgeschwächt an und konnte z.T. nicht das Personal aufbieten, um mit den starken Gegnern mitzuhalten. Das soll jedoch keine Ausrede sein. Schließlich hatte Görlitz, den vorletzten Spieltag inbegriffen, dreimal die Chance, durch einen Sieg aus drei Spielen den Titel klarzumachen. Wer diese Möglichkeit nicht ergreift, hat die Meisterschaft auch nicht verdient.

 

So muss man die schmerzliche Vergabe der Trophäe verkraften und als zusätzliche Motivation für die nächste Saison nehmen. Das Trainingslager in den Dolomiten Ende September wird den Sportlern neue Kraft geben und sie vollgetankt in eine neue Spielzeit schicken.

 

Wir danken allen Unterstützern unserer Mannschaft, unseren Fans, den Vereinsverantwortlichen, den Spielern selbst und ganz explizit Stephan Möbus, ohne den die Dritte nicht das wäre, was sie ist.

 

Genießt den Sommer, bleibt gesund, v.a. aber fair und sportlich!

 

Eurer Korich

 

Für Lok spielten am Wochenende: M. Bock (Tor), S. Neumann (2), B. Schulz, T. Fischer (2), C. Gabriel, F. Pilz (3), T. Köhring (6), S. Möbus (1), J. Lange (1), R. Schubert, F. Hoffmann, A. Hoffmann.

 

Bezirkssichtungsturnier Nachwuchs Wasserball

(29.05.2016)

Nach langer Zeit konnte der SV Lok in dieser Saison wieder mit einer Nachwuchsmannschaft der 9- bis 13-jährigen an einem Turnier teilnehmen. Zu Verdanken ist dies der engagierten Aufbauarbeit der Jugendtrainer, die in den vergangenen Monaten an einem Strang zogen und mit Schwimm-, Athletik- und Balltraining den Kindern die Grundlagen für den Wasserballsport vermittelten. Gemeinsam mit dem Dresdner Nachwuchs stellten sich die 16 Görlitzer am Sonntag in der Dresdner Schwimmhalle einem Vergleichstest. Die insgesamt 46 Teilnehmer wurden in zwei Altersklassen eingeteilt und danach in jeweils drei vereinsübergreifende Mannschaften gelost. Somit gab es eine recht ausgewogene Stärke und die Kinder konnten lernen, auch mit nicht bekannten Mitspielern klar zu kommen.

Die Ergebnisse und Platzierungen der Mannschaften standen somit nicht so im Vordergrund, sondern mehr der Gedanke, miteinander zu spielen und erste Turniererfahrungen zu sammeln. Unsere Görlitzer Jungs zeigten, dass sie durchaus schon ganz gut mithalten können, auch wenn natürlich noch eine Menge zu Üben ist, um wieder in einer höheren Liga zu spielen.

Der Schwimmbezirk Dresden e.V., der das Turnier parallel zum Bezirksligaspieltag der Herren ausrichtete, stellte für jedes Kind eine Teilnehmerurkunde als Erinnerung bereit und war am Ende mit der Beteiligung voll zufrieden. Bezirkswasserballwart Jörg Schmidtchen hofft nun auf eine positive Ausstrahlung dieser Veranstaltung auch auf die Vereine, die diesmal nicht dabei waren.

In jedem Falle lautete das Fazit des SV Lok Görlitz und der SG Wasserball Dresden, sich künftig mehr zu vernetzen und im Nachwuchs über verschiedene Veranstaltungen zusammenzuarbeiten.

 

Am 20. August wird es bereits eine zweite Runde des Nachwuchsturnieres geben. Diesmal ist dann der SV Lok Görlitz der Gastgeber, der die Kinder des Bezirkes zum Wasserballturnier ins Neiße-Bad einlädt.

 

Es spielten: Fabio Herrmann, Omar Assou, Tim Böcker, Robert Blasius, Felix Herzog, Adam Nowakowski, Emil Maryniak, Dominik Sroka, Justus Hänsel, Wilhelm Thiel, Richard Zschippang, Nico Dost, Lennart Arnhold, George Jiji, Oliver Göthling und Ben Kretschmar, Trainer: Paul Schubert und Eric Maetschke

Foto zu Meldung: Bezirkssichtungsturnier Nachwuchs Wasserball

Wasserball Oberliga Sachsen

(25.05.2016)
Auch die Erste hat den Titel fest im Visier  
Geschrieben von kaese am Montag, 23. Mai 2016

 

Oberliga Sachsen Von dem schmerzlichen Punktverlust vom vergangenen Spieltag gegen Bautzen konnten sich die Lok-Männer nur schwer erholen. Besonders bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle tut es noch weh, da sie mit einem Zähler Rückstand auf dem zweiten Platz rangieren. Zwar haben die Neißestädter noch zwei Spiele nachzuholen und haben damit noch alle Möglichkeiten, die Tabellenspitze wieder zurück zu erobern, doch ein Selbstläufer wird die aktuelle Saison damit auf keinen Fall.

 

Bevor es für den SV am letzten Spieltag gegen die beiden Titelaspiranten Bautzen und USV Dresden nochmal um die sprichwörtliche Wurst geht, standen am vergangenen Sonntag noch die Spiele gegen Leipzig II und die SG Dresden II auf dem Programm. Der Ausgang beider Partien war im Vorfeld durchaus etwas ungewiss, da es den Leipzigern mal gelang, Lok einen Punkt abzuluchsen und auch die Dresdener immer mal für eine Überraschung gut sind. Der Titelkampf bleibt spannend.

 

 

HSG TH Leipzig II – SV Lok Görlitz     2:16   (1:2; 0:4; 0:4, 1:6)

 

Die Messestädter waren zum Erstaunen der Görlitzer nur mit einem Auswechselspieler in die Landeshauptstadt gereist. Und da das große Spielfeld mit 30 Metern Länge aufgebaut war, stand die Devise für dieses Spiel eindeutig fest. Es sollte eine schwimmstarke Partie werden, um die personelle Überlegenheit und den guten Trainingszustand auszuspielen. Doch irgendwie begann die Begegnung eher ruhig und die Kontaktaufnahme recht zaghaft. Den Leipzigern gelang es, von Anfang an die Schnelligkeit aus dem Spiel zu nehmen und den Görlitzern das eigene geringere Tempo aufzudrücken. Nachdem das erste Viertel nur 1:2 ausging, besann man sich zumindest wieder auf eine bessere Chancenverwertung. Die Abwehr stand von Beginn an kompakt und sicher. Mit einem deutlichen 0:4 im zweiten Abschnitt und beim 1:6 wechselten die Mannschaften die Seiten.

 

In der zweiten Spielhälfte lies der SV freilich nichts mehr anbrennen und die Motivation der Leipziger erhöhte sich nicht weiter. Die Neißestädter spielten die Begegnung kräfteschonend weiter und ließen den Kontrahenten sogar bis zum Schluss den einen Auswechselspieler. Das Ergebnis indes fiel mit einem 2:16 deutlich aus und bescherte die ersten beiden Punkte.

 

 

 SV Lok Görlitz – SG WaBa Dresden II     14:4   (4:0; 4:1; 4:0, 2:3)

 

Die zweite Begegnung des Tages dagegen schien völlig anders zu verlaufen. Mit Blick auf die Mannschaft viel auf, dass diese recht gut besetzt war und neben jüngeren Nachwuchsspielern auch routinierte Hasen der ersten Mannschaft antraten. So konnte niemand wirklich zuvor eine sichere Prognose zum Spiel abgeben zu wollen, da Dresden sichtlich auf Punkte hoffte. Entsprechend hochmotiviert und mit Blick auf die Meisterschaft sprangen die Neißestädter ins Wasser. In der Defensive ließen sie erneut nichts anbrennen und hatten den Gegner im Griff. In der Offensive gelangen zudem schöne Aktionen mit dem jeweils gewünschten Torerfolg. Und so gelang das, was keiner zuvor ahnen konnte - Lok ging schnell in Führung und baute diese bis auf 4:0 aus. Mit dieser zügigen Spielweise sollte es weitergehen, denn Dresden hätte stets das Potenzial, das Spiel noch zu drehen. Aber auch nach der kurzen Pause waren die Neißestädter die klar dominierende Mannschaft und zogen bis auf 8:1 davon.

 

Dieses Polster war extrem wichtig, um den Gegner nicht doch nochmal erstarken zu lassen. Denn der Kampfgeist der Hausherren war nicht gebrochen. In einer schönen und anspruchsvollen Partie maßen die Männer weiter ihre Kräfte. Das Torverhältnis auf der Anzeigetafel täuschte die ganze Zeit über darüber hinweg. Denn Lok zog weiter davon und erkämpfte sich im Abwehrverbund nahezu jeden Ball. Willensstark und voller Konzentration errangen sie erneut ein 4:0 und erhöhten auf ein grandioses 12:1. Nach der letzten Pause schlichen sich dann kleine Unachtsamkeiten ein, die die Hauptstädter sofort nutzten. Gleich 2:3 entschieden sie nun doch das letzte Viertel für sich. Doch an dem Punktgewinn konnten sie jetzt nichts mehr ändern und gaben das Spiel letztlich klar mit 14:4 verloren. Im Siegestaumel reiste der SV mit 4 Punkten im Gepäck wieder nach Hause und bereitet sich nun auf die großen Herausforderungen am 11. Juni in Bautzen vor.

 

Es spielten:

G. Hoffmann (Tor),  M. Rubel (2),  J. Lange (1),  S. Kotz (8),  P. Schubert (3),

Fl. Pilz (1),  M. Jackisch (6),  E. Maetschke (1),  R. Funk (4),  B. Schulz,

J. Schubert (3),  M. Lange (1)


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29.04.2017
Wasserball Oberliga Sachsen in Görlitz
Veranstalter: Sächsischer Schwimmverband e.V. Ausrichter: SV Lok Görlitz ... [mehr]
 
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